mein ich ja, trotz Langstrecke Schleim, besseres Öl und der Schleim ist weg.MKIII hat geschrieben:Das versteh ich allerdings nicht als Kurzstreckestefang60 hat geschrieben: .....Das mit den Kurzstrecken kann ich nicht bestätigen, Schatzi fährt täglich 35 km einfach zur Arbeit, .....Jeden Tag 2-3Km hin und 2-3 Km wieder zurück, ohne zwischendurch mal 30Km am Stück zu fahren, dann wird sich Wasser im Öl sammeln, aber nicht bei täglich 35Km am Stück.
Motorschlamm ??
- stefang60
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fahren ist silber, schrauben ist Gold!
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BlueStar
Motorschlamm sehe ich fast täglich in der Werkstatt, kaputte Kopfdichtungen sind da eher seltene Ursachen.
Meist sind es Kurzstreckenfahrzeuge, die nie richtig warm gefahren werden, mit dem alten 10W40 Teilsynthetiköl gefüllt. Dann kommt natürlich auch noch die Schmierölverdünnung dazu und schon haben wir einen schönen Dreckcocktail im Motor.
Abhilfe:
- sicherheitshalber Kühlsystem abdrücken
- bei extremer Verdreckung zugängliche Teile säubern (Ventildeckel, Ölwanne)
- Motorreiniger reinschütten
- Motor richtig warmfahren
- Ölwechsel (Qualitätsöl)
Dann ist die Sache ausgestanden.
Wer auf Motorreiniger allergisch reagiert, kann stattdessen nach dem Ölwechsel nochmal heißfahren und die Brühe gleich nochmal wechseln. Ganz erstaunlich was da manchmal noch ans Licht kommt.
Also: hochwertiges Öl, gelegentlich heißfahren und notfalls das Ölwechselintervall halbieren.
PS: Ich erinnere mich an einem Motorschaden bei der Diesel-AU. Ölstand OK, beim ersten Vollgasstoß zog die Ölpumpe Luft und Exitus. Das Öl lief wegen Ölschlamm in den Rücklaufbohrungen nicht schnell genug in die Ölwanne zurück. Der Kopf stand ziemlich voll aber unten war halt nix mehr drin.
Meist sind es Kurzstreckenfahrzeuge, die nie richtig warm gefahren werden, mit dem alten 10W40 Teilsynthetiköl gefüllt. Dann kommt natürlich auch noch die Schmierölverdünnung dazu und schon haben wir einen schönen Dreckcocktail im Motor.
Abhilfe:
- sicherheitshalber Kühlsystem abdrücken
- bei extremer Verdreckung zugängliche Teile säubern (Ventildeckel, Ölwanne)
- Motorreiniger reinschütten
- Motor richtig warmfahren
- Ölwechsel (Qualitätsöl)
Dann ist die Sache ausgestanden.
Wer auf Motorreiniger allergisch reagiert, kann stattdessen nach dem Ölwechsel nochmal heißfahren und die Brühe gleich nochmal wechseln. Ganz erstaunlich was da manchmal noch ans Licht kommt.
Also: hochwertiges Öl, gelegentlich heißfahren und notfalls das Ölwechselintervall halbieren.
PS: Ich erinnere mich an einem Motorschaden bei der Diesel-AU. Ölstand OK, beim ersten Vollgasstoß zog die Ölpumpe Luft und Exitus. Das Öl lief wegen Ölschlamm in den Rücklaufbohrungen nicht schnell genug in die Ölwanne zurück. Der Kopf stand ziemlich voll aber unten war halt nix mehr drin.
- Rorei
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Re: Motorschlamm ??
Hallo Andre,Andre hat geschrieben:AUf der Innenseite meines Motorblocköleinfülldeckels habe ich eine hellgrau Schleimschicht entdeckt !
Ist das was häßliches ? Hat jemand hiermit schon Erfahrungen gemacht und was sollte man dagegen tun ??
hier ein Auszug über "Mayonnaisebildung" aus einem Info-Heftchen eines Ölherstellers:
mayonnaiseartige Schlammablagerung mit sehr hohem Wassergehalt meist am kühlsten Punkt der Innenseite des Ventildeckels. Kommt in sehr seltenen Fällen vor, wenn Motoren, deren Bauweise eine Kondenswasser-Anreicherung begünstigt, längere Zeit kalt gefahren werden. Moderne Motorenöle lösen eingedrungenes Wasser und geben es bei heißem Betrieb ähnlich einer Kraftstoffverdünnung wieder ab. Mit zusätzlichen sog. Emulsionsbrechern kann auch in kritischen Fällen die Mayonnaisebildung meist verhindert werden ( sonst: Abhilfe durch gelegentliche Ventildeckelreinigung, verkürzte Ölwechselfristen und vor allem veränderte Fahrweise ).
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de