Radlager vorne die Xte

Jede Gerade endet irgendwann in einer Kurve, hier alles hinein zu den genannten Themen.
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Mosa
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Radlager vorne die Xte

Beitrag von Mosa »

Hab mir brav erst mal die sonstigen Posts zu dem Thema durchgelesen...
Trotzdem bleiben Fragen:
Der Metallring der Filzdichtung muss sich doch sicher in die Öffnung des inneren Radlagers einpressen, oder? Die mitgelieferten Ringe von B. sind aber leider zu groß und drücken sich platt. :( Kann ich die Filzringe einfach in den alten Ring legen und dann das ganze zusammenbauen? Die alten Metallringe passen super und sehen noch gut aus. Nur ist kein Filz mehr zu finden.....

Eine häufige Frage ist ja auch die nach dem Anzugsmoment der Kronenmutter. Wenn ich das richtig verstehe, soll das Rad hinterher (Aufgebockt) leicht und frei laufen wenn man es andreht, aber kein oder nur minimal spührbares Axialspiel haben, richtig?
Hat wirklich jemand eine Vorrichtung um 0,0205 mm Axialspiel zu messen?
Letzte Frage für heute: Wie bekommt man die Laufringe aus der Nabe?

Viele Grüße
Mosa
Grüße aus Köln
Mosa
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Mosa
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Es funktioniert

Beitrag von Mosa »

Habe die Filzringe lose mit den alten Metalringen eingestzt, aber nicht, wie von B geliefert, miteinander verkebt. Läuft alles problemlos soweit.
werde nach 1000 km mal nachsehen was von dem Filz übrig ist.
Grüße aus Köln
Mosa
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Rorei
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Re: Radlager vorne die Xte

Beitrag von Rorei »

Mosa hat geschrieben:Hat wirklich jemand eine Vorrichtung um 0,0205 mm Axialspiel zu messen?
Hallo Mosa,
also ich ziehe die Mutter mit ca 6 Nm an und drehe auf das nächstliegende Loch für den Splint wieder zurück. Das hat bisher immer gut geklappt.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
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Brüchi
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Beitrag von Brüchi »

Hi Mosa

Die Laufringe kann man rausklopfen, immer von innen nach aussen .
Radlagergehäuse gut säubern, dann sieht man innen zwei Stellen die eine Aussparung haben. Dort kann man dann die Ringe rausklopfen.

Achtung: keine rohe Gewalt anwenden und die Ringe möglichst wenig verwinden/verkanten...also immer vorsichtig klopfen und immer die Stelle wechseln.
Der lagerring darf sich NICHT im Gehäuse verkanten, ansonsten hält der neue Ring nicht mehr = Gehäuse wegwerfen !

Grüßlis, Brüchi
Spitfire Mk 3 ( 67er), Toledo ( 71er ), Vitesse Estate ( 67er, in Dauerrestauration).....
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Mosa
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Danke Brüchi!

Beitrag von Mosa »

Danke Brüchi! Hab's wie von dir beschrieben gemacht. Alles bestens!

Danke nochmal an alle! :top:
Grüße aus Köln
Mosa
Roland 456

Beitrag von Roland 456 »

Hallo Freunde

kann es sein, daß es Spiti-Ausführungen gibt, die zwar ein Splintloch aber keine Kronenmutter haben? Ist bei mir der Fall.... Die große U-Scheibe hat statt dessen innen eine Kante gegen verdrehen. Ich hatte das Radlager gewechselt, war aber sehr skeptisch, ob sich das im Laufe der Zeit lockert. Splint ist natürlich drin.... möglich ist auch, daß jemand die Kronenmutter in den Gulli gefallen ist - aber auf beiden Seiten??

(78er Spiti deutsch 1500)

schönen Gruß
Harry
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Beitrag von Harry »

:mrgreen:

Hi Roland,

ohne Kronenmutter ist das nicht so gut für die Radlager.

Die Mutter wird sich immer wieder lockern und das Spiel vergrössern, da sie ja nicht auf Drehmoment angezogen wird.

Also Kronenmuttern besorgen.

Die Unterlegscheiben sind original immer mit abgeflachter Bohrung, können aber ein Lockern der Mutter nicht verhindern.

Es gibt auch andere Systeme der Radlagerbefestigung mit Einspannung der Radlager auf dem Achsstummel, siehe MG-B. Dafür ist aber der org. Achsstummel nicht geeignet, da das Gewinde eine abgeflachte Fläche hat und somit nicht für ein Anziehen der Mutter auf Vorspannung geeignet ist.
Ausserdem müssten dann zwischen den Lagern ein Rohrdistanzstück sitzen das genau Ausdistanziert werden muss (Lagerspiel).

Bei Dir hat wohl mal wieder Jemand ohne Nachzudenken die "ollen" Kronenmuttern gegen neue Muttern getauscht.

mfG
Harry
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Andi
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Beitrag von Andi »

Harry,da bin ich nicht ganz sicher.Mir sind schon manchmal Stopmuttern untergekommen und ich dachte auch das die ein Idiot ausgetauscht hat aber mindestends 3 mal beidseitig und jedesmal sehr späte Baujahre.Wenn ich jetzt lese wieder ein 78er komm ich ins Grübeln.........Vieleicht können ja mal ein paar Mitleser bei ihren 78er Feuerspuckern nachsehen..........
Obwohls technisch wie von dir beschrieben unsinnig wäre.
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.
Joerg

Beitrag von Joerg »

Hallo zusammen,

mein Spitfire Baujahr 1980 hat die Kronenmuttern, und auch die Vorderachse eines '78ers, den ich noch rumstehen habe, ist mit den Kronenmuttern ausgestattet.


Grüße

Jörg
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superspitchris
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Beitrag von superspitchris »

Ich kenn auch nur die Kronenmuttern, zumindest bis Bj 79
Gruss Chris
www.spitfirescheune.de
Roland 456

Beitrag von Roland 456 »

Hallo Leute

vielen Dank für eure Hilfe! Ich besorg mir lieber ein paar Kronenmuttern, ist mir sicherer.

schönen Gruß
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