Seite 2 von 2

Verfasst: 19. Sep 2006, 16:32
von benno
als ich auf EBC umgebaut habe, habe ich das ganze Kleinzeugs (Stifte und Bleche) auch neu gemacht. Seitdem ist bei mir, wie bei BigP, auch Ruhe.

Verfasst: 19. Sep 2006, 18:02
von superspitchris
Die Stifte hab ich ja auch schon mal neu gemacht, ich probier dass jetzt mal mit den Blechen, wenns nicht geht werden wohl nach 28 Jahren mal neue Sättel fällig

Verfasst: 17. Jan 2007, 17:01
von Alex
Ich empfehle folgende Behandlung der Bremsklötze :

1.) Rückseite dünn mit Zinkspray grundieren.
2.) Mit Auspufflack lackieren
3.) Rückseite vor Montage mit guter Kupferpaste bestreichen
( z. B. Molykote Cu - 7439 plus )
4.) Anti rattle shim zusammen mit Bremsklotz montieren
5.) Die beiden pins ( Stifte ) entweder mit Silikonfett ( z. B. Molykote PG
54 ) oder mit Festschmierstoffen gefüllter Silikonpaste ( z. B. Molykote
M 77 Paste ) leicht einstreichen und ebenfalls montieren. Silikon damit
dem Kunststoff um die Bremskolben nichts passiert )

Da klappert nichts mehr, quitscht nichts mehr und gammelt nichts mehr

Grüße

alex

Verfasst: 21. Jul 2007, 08:59
von jürgen.h
Ich hab das Problem auch, allerdings nur links vorne.
Rechts ist ruhig.
Wenn man das Rad im aufgebockten Zustand verdreht, hört man bei jeder Radumdrehung ein Klack.
Beim Fahren natürlich ur super, vor allem in Ortschaften :(

Ich hab jetzt schon neue Stifte, Splinte und Antiquietschplatten (kompletter Brake Pad Retaining Kit) verbaut, ist etwas besser geworden, aber noch nicht ganz weg.

Ich nehm mal an, die Löcher in den Bremsbelägen sind original in der vertikalen etwas länger, also ist da Spiel sicher erwünscht - Wärme ?

Ich hab sogar bei den Federplättchen die Federn noch stärker vorgespannt, aber das bringt auch nix.

Ich werd mal den Tipp von Alex ausprobieren und dann wieder berichten.

Grüße

Jürgen

Verfasst: 21. Jul 2007, 09:09
von Dani Senn
Hast Du schon nachgeschaut, ob nicht eine Speiche gebrochen ist, das erzeugt ein ähnliches Geräusch (könnte ja sein)

Verfasst: 21. Jul 2007, 14:57
von jürgen.h
Sind definitiv die Bremsklötze, hört man auch, wenn das Rad ab ist und man nur die Nabe bzw. den Speichenradadapter anfasst und das Rad vor oder zurück dreht.

Der oder die Bremsbeläge werden bei jeder Radumdrehung mitgenommen, fallen wieder runter - machen Geräusch - werden mitgenommen ......

Verfasst: 22. Jul 2007, 10:30
von marc
Vielleicht haben die Bremsklötze zu große Bohrungen für die Stifte. Mit den federbelasteten Antiquietschblechen ist normalerwiese Ruhe.

Verfasst: 22. Jul 2007, 11:54
von Tauscher
Hallo,
jürgen.h hat geschrieben: Der oder die Bremsbeläge werden bei jeder Radumdrehung mitgenommen, fallen wieder runter - machen Geräusch - werden mitgenommen ......
Hört sich an, als ob die Bremsscheibe etwas verbogen ist, sodass sie bei jeder umdrehung am bremsbelag schleift und diesen mitnimmt.

Gruß Tobi

Verfasst: 5. Aug 2007, 20:25
von jürgen.h
Also ich hab jetzt gestern an der Bremszange links vorne den Bremskitreparatursatz eingebaut - sprich beide Kolben raus, gereinigt, Rost entfernt, Gummidichtung getauscht, Staubabdichtung getauscht, alles wieder eingebaut, Bremse entlüftet.

Ergebnis: die Kolben stellen sich jetzt scheinbar wieder weiter zurück und das Klappern ist weg. Nicht ganz, bei der heutigen Ausfahrt ist es 2 mal für kurze Zeit aufgetreten, war dann aber wieder weg.

Auf alle Fälle sehr viel weniger oft als vorher.

Grund war sicher, dass die Bremskolben an der Oberfläche aussen (bremsbelagseitig) leicht angerostet waren, und auch die Zylinderinnenseite ausserhalb des Dichtungsringes (bremsbelagseitig) leicht angerostet war.
Hat zur Leichtgängigkeit des Kolbens sicher nicht positiv beigetragen.

Ich mach die selbe Aktion jetzt auf der rechten Seite auch noch, warte damit aber, bis ich den 2,5" Deckel für das Ezibleed bekomme - war standardmässig nämlich nicht dabei.

Ein Kumpel hat was von Bremsenfett (ATE) erzählt, mit dem man die Kolben und Zylinder einfetten soll, beugt angeblich Korrosion besser vor als Bremsflüssigkeit - kann dazu wer was sagen?

Verfasst: 6. Aug 2007, 11:25
von Alexander Fraas
......Bezeichnungen wie Bremsenfett machen mich stutzig. Meine Empfehlungen habe ich ausgesprochen und dem habe ich nichts hinzuzufügen.
An und um die Bremse bitte ausschliesslich Schmierfette auf Polyglykol oder Silikonölbasis verwenden. Alles andere kann die EPDM Dichtungen zum Quellen bringen. Eine Ausnahme ist die Rückseite der Bremsbeläge.
Dort werden Pasten eingesetzt. Sind diese auf Mineralölbasis verflüchtigt sich oder vercrackt das Mineralöl und die Festschmierstoffe machen das wozu sie gut sind....sie schmieren.

Grüße

Alex

Verfasst: 6. Aug 2007, 17:20
von jürgen.h
Folgende Ergänzung zum Thema Bremsenfett bzw. Bremsenpaste:

Ich habe mir heute auch noch den Luxus von 4 neuen Kolben für die Bremse gegönnt - laufen sicher besser als die leicht angerosteten alten - (außerdem sind die verbauten nicht original, denn die haben die umlaufende Nut, in der die Dichtung sitzt nicht).

Bei dieser Gelgenheit habe ich mit Andi Pressler (Classic Garage Stockerau) über das Thema Bremsenfett geplaudert:

Es macht durchaus Sinn, die Gummidichtung, den Kolben und die Zylinderwand dünn mit Bremspaste einzufetten.

Er hat mir dann von Girling (Hersteller der Spiti Bremszylinder und ich nehm mal an auch der Bremszangen?) eine kleine VE Bremsenfett mitgegeben - auf der Packung steht "for rubber use in or near brake fluid".

Dann hab ich bei Automax noch 1 Liter ATE Bremsflüssigkeit gekauft, da liegt daneben die Riesentube ATE Bremspaste - Anwendung "Bremskolben, Zylinder und Gummidichtung dünn einschmieren".

Verfasst: 23. Aug 2007, 20:52
von jürgen.h
Ich hab jetzt voriges Wochenende auf der linken Seite auch noch neue Bremskolben und auf der rechten Seite neue Bremskolben und Dichtungen montiert

(die alten Kolben sind wieder echt sch.....wer rausgegangen, viel Rostlöser und dann mit Druckluft ewig lang draufgehalten),

das Geräusch ist weg.

Unabhängig davon dürfte die linke Scheibe ganz leicht eiern (sprich einen Achter haben) aber das fällt nicht ins Gewicht.

Bremsenfett bzw. sollte man eher den Ausdruck Fett geeignet für die Bremsdichtungen wählen hab ich dünn aufgetragen, dann liessen sich die Kolben sogar per Hand reindrücken.

Nur muss ich dieses Wochenende noch mal entlüften, dürfte nicht alles rausgeangen sein, Bremspedal ist noch weich.

noch mehr Edelstahl

Verfasst: 24. Aug 2007, 12:51
von MKIII