Meine letzte Spitfire-"Erfahrung" liegt schon etwa 30 Jahre zurück. Damals fuhr mein Schulfreund ein 1500er Cabrio, was wohl nachhaltigen Eindruck auf mich hinterließ. Ungeachtet dessen bin ich auf der Suche nach so einem Fahrzeug über den GT6 gestolpert, der mir bis dahin völlig unbekannt war.
So beschaffte ich mir zunächst alle Informationen zum GT6, die man halt bekommen kann: originale Testberichte, originale Betriebsanleitung, originale Do-It-Yourself-Reparaturanleitung und originales Werkstatthandbuch. Zudem habe ich alle Möglichkeiten der Ersatzteilbeschaffung sowie alles Wissenswerte zum zeitgenössischen Tuning recherchiert. Was fehlte, war eigentlich nur noch das passende Auto; unfallfrei, rostfrei, unverbastelt und weitgehend original.
Ende November war es soweit...! Hier Bilder der 900-Kilometer-Überführungsfahrt nach Süddeutschland....














Zu den technischen Daten:
Das Auto ist Baujahr 1969, die technischen Daten setze ich hier als gegeben voraus.
Zu den Fahreindrücken!
Die Geräuschkulisse ist brachial. Obwohl in meinem Exemplar sogar ein Mittelschalldämpfer verbaut ist, dröhnt es ganz ordentlich. Bereits bei 3.000 rpm im 4. und höchsten Gang wünscht man sich (zumindest in der Eingewöhnungsphase) einen 5. oder 6. Gang. Das Fahrwerk ist knüppelhart und vermittelt Rennsport-Feeling.
Die TÜV-Prüfer waren begeistert; auch vom Sound der Monza-Auspuffanlage.
Dem H-Kennzeichen stand somit nichts im Weg.