Und plötzlich knallte es

Alles rund um die hohe Kunst der Schaltakrobatik sowie Instandsetzung der Getriebeeinheit und Achsen
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ole

Und plötzlich knallte es

Beitrag von ole »

Hallo, ich hoffe, ich bin hier richtig, ansonsten koennte es bitte jemand verschieben. :oops:

Ich sass in meinen Spitfire und stand auf der Kreuzung. Plötzlich knallte es (meinem Gehör nach direkt unter der Handbremse, aber da ist ja eigentlich nichts. KAnn auch sein, dass es knallte als ich anfuhr. So genau weiss ich dass leider nicht mehr. Ich bin aber definitiv ueber nichts gefahren). Danach ging dass Kuppeln immer schwerer bis ich nach ca. 5 Minuten nicht mehr kuppeln konnte. DAnn hab ich ihn nach Hause geschleppt und stellte am nächsten Tag folgendes fest.

Kuppliungsgeber Zylinder leer
Kupplungsleitung ok
Kupplungsnehmer trocken (sah am nächsten Tag so aus. Am Tag zuvor als er kaputt ging sah es nach ner Pfütze unter dem Wagen aus, allerdings hatte es da auch geregnet. Die Herkunft der Pfütze sah man aber da nicht.)

Ich hab jetzt gerade den Getriebetunnel ausgebaut, ebenfalls den Kupplungsnehmer, der sieht aber ok aus und ein wenig Flüssigkeit trat aus, als ich das Entlüftungsventil oeffnete. Und stelle mir nun die Fragen:

a) Was könnte es nun sein (ich denke nun muss ich wohl Getriebe und Kupplung ausbauen oder?
b) Wie könnte man den Fehler weiter eingrenzen?
c) Kann ich in meiner Garage so einfach mal Getriebe und Kupplung ausbauen und besteht die Chance das ich das wieder zusammen kriege (Handwerklich halbwegs geschickt, aber keine Erfahrung vorhanden) oder sollte ich das besser nicht tun.
Danke und Grüße aus Berlin
ole :oops:
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Brüchi
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Beitrag von Brüchi »

Hi Ole
Zuerstmal die kleine Frage: was verstehst Du unter "kuppeln ging immer schwerer bis es nicht mehr möglich war???
Meinst Du damit dass man immer mehr Kraft zum Kupplung durchdrücken brauchte oder dass der Druck gleich blieb, aber die Kupplung nicht mehr trennte...???

Im ersten Fall würde ich auf defekte Druckplatte der Kupplung tippen, im zweiten Fall auf einen undichten Kupplungsnehmerzylinder.

Wobei beim Fall Eins und Vermutung Eins dann die fehlende Flüssigkeit eigenartig iost, im zweiten Fall dann der Knall.

Auf jeden Fall musste mal das System neu befüllen und sorgfältig entlüften. Mach dann na große Testfahrt (ohne Getriebetunnel) , ob das Kupplungssystem dicht ist.

Grüßlis, Brüchi
Spitfire Mk 3 ( 67er), Toledo ( 71er ), Vitesse Estate ( 67er, in Dauerrestauration).....
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Hi Ole,
wo bist Du denn in Berlin :?:
Vielleicht ist's besser wenn da jemand draufschaut und Dir ggf. vor Ort nen Tipp geben kann... Die Beschreibung gibt ja doch noch viele Möglichkeiten der Knallursache. :THINK:
VG Reiner
Harry
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Beitrag von Harry »

:mrgreen:

Getriebehals gebrochen?

Lager geplatzt?

:Harry:

mfG
Harry
ole

Beitrag von ole »

Hallo,

Ich (und auch der Spiti) wohnen in Berlin Wannsee. Danke schon mal fuer die Tipps. Meinem Empfinden nach trennte die Kupplung immer weniger (und daher ging es immer schwerer nen Gang einzulegen).

Spricht Eurer Meinung was dagegen, das Getriebe und die Kupplung (in meiner Garage) auseinander zu bauen?

Grüße Ole
Daniel

Beitrag von Daniel »

ole hat geschrieben:Spricht Eurer Meinung was dagegen, das Getriebe und die Kupplung (in meiner Garage) auseinander zu bauen?
nein. ist relativ problemlos. Schraub am besten dafür auch den Fahrer- und Beifahrersitz raus. Dann bleiben die auch heile/sauber. Ist aber ne sch*** -Arbeit, das Getriebe da rauszuwuchten und noch besch******* das wieder einzufädeln.

WICHTIG: Motor gegen Herunterfallen sichern!!! hatte letztens hier auf dem Hof das Getriebe ausgebaut und nen dreibeinsockel unter den Motor gestellt. dann hat doch hier so ein Depp mein Auto verschoben, weil er an die Bank dahinter wollte. der Dreibeinsockel kippte um *grmpf*. zum Glück hatte ich zusätzlich zum Sockel noch einen Rangierwagenheber unter dem Motor plaziert, so dass der Motor nicht gefallen ist.

Viel Erfolg und viele Grüße,

Daniel
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Rorei
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Beitrag von Rorei »

Halo Ole,
wie Daniel schon sagte, Ausbau in der Garage kein Problem. Setze aber einen Scherenwagenheber mit Holzbrett unter den Motor, dadurch kannst du den Motor zum Aus- / Einbau des Getriebes leicht anheben bzw. fixieren. Ein Hydraulikwagenheber kann nach einiger Zeit nachlassen. Viel Glück.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
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alex0469
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Beitrag von alex0469 »

Ich würde aber wie Brüchi schon schrieb erst mal das System wieder befüllen und testen --- wennn es nur der Nehmerzylinder ist ärgerst du dich schwarz wenn du dafür alles zerlegst.

Gruß Alex
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Jogi, HB
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Beitrag von Jogi, HB »

Daniel hat geschrieben:
ole hat geschrieben:Spricht Eurer Meinung was dagegen, das Getriebe und die Kupplung (in meiner Garage) auseinander zu bauen?


WICHTIG: Motor gegen Herunterfallen sichern!!! hatte letztens hier auf dem Hof das Getriebe ausgebaut und nen dreibeinsockel unter den Motor gestellt. dann hat doch hier so ein Depp mein Auto verschoben, weil er an die Bank dahinter wollte. der Dreibeinsockel kippte um *grmpf*. zum Glück hatte ich zusätzlich zum Sockel noch einen Rangierwagenheber unter dem Motor plaziert, so dass der Motor nicht gefallen ist.

Viel Erfolg und viele Grüße,

Daniel
Ich lege einen großen Montierhebel hinten unter den Motor (Montierhebel liegt auf dem Rahmen) dann ist der Wagen immer noch beweglich (wenn mal die 120m² vollgestellt sind und das Teil bewegt werden muß).
ACHTUNG!!
Dabei darauf achten, dass links auf dem Rahmen die Bremsleitungen liegen.

Jogi
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