Neue Lenkung ist schwergängig und stellt sich nicht zurück
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Fritz-Jakob
Neue Lenkung ist schwergängig und stellt sich nicht zurück
Hi Spitfirefreunde,
ich habe mir auf "Anraten" meines TÜV-Prüfers eine neue Lenkung von Fa. Bastuck bestellt und in einer Werkstatt einbauen und vermessen lassen. Der TÜV bemängelte, dass die neue Lenkung schwergängig sei und sich nach einer Kurvenfahrt nicht automatisch zurückstellen würde. Zuhause bockte ich den Vorderwagen auf und drückte die Räder in den rechten und linken maximalen Lenkeinschlag. Dabei bemerkte ich, dass die kurvenäußeren Räder jeweils bis an den Querlenker stießen und stärker eingeschlagen waren als die kurveninneren. Dies widerspricht meinen Kenntnissen eines korrekt funktionierenden Lenktrapezes, nach dem das kurveninnere Rad stärker eingeschlagen sein muss als das kurvenäußere (Spurdifferenzwinkel!) um ein Radieren zu verhindern.
Fa. Bastuck meinte, dass diese Radstellung bei britischen Klassikern normal sei!?
Meine Fragen an Euch: 1. Ist diese Radstellung wirklich bauartbedingt (glaube ich nicht!)?
2. Kann diese Radstellung an einem falschen Einbau der Lenkung liegen?
3. Ist die Ursache in einer mangelhaften Lenkung zu suchen?
Ich bin Euch für jeden Tipp dankbar, denn der TÜV sitzt mir mit seiner Nachuntersuchung im Nacken!
Viele Grüße aus Gudensberg und habt wenigstens Ihr Spaß bei sonnigen Ausfahrten!
ich habe mir auf "Anraten" meines TÜV-Prüfers eine neue Lenkung von Fa. Bastuck bestellt und in einer Werkstatt einbauen und vermessen lassen. Der TÜV bemängelte, dass die neue Lenkung schwergängig sei und sich nach einer Kurvenfahrt nicht automatisch zurückstellen würde. Zuhause bockte ich den Vorderwagen auf und drückte die Räder in den rechten und linken maximalen Lenkeinschlag. Dabei bemerkte ich, dass die kurvenäußeren Räder jeweils bis an den Querlenker stießen und stärker eingeschlagen waren als die kurveninneren. Dies widerspricht meinen Kenntnissen eines korrekt funktionierenden Lenktrapezes, nach dem das kurveninnere Rad stärker eingeschlagen sein muss als das kurvenäußere (Spurdifferenzwinkel!) um ein Radieren zu verhindern.
Fa. Bastuck meinte, dass diese Radstellung bei britischen Klassikern normal sei!?
Meine Fragen an Euch: 1. Ist diese Radstellung wirklich bauartbedingt (glaube ich nicht!)?
2. Kann diese Radstellung an einem falschen Einbau der Lenkung liegen?
3. Ist die Ursache in einer mangelhaften Lenkung zu suchen?
Ich bin Euch für jeden Tipp dankbar, denn der TÜV sitzt mir mit seiner Nachuntersuchung im Nacken!
Viele Grüße aus Gudensberg und habt wenigstens Ihr Spaß bei sonnigen Ausfahrten!
- Rorei
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Hallo Fritz-Jakob,
wegen deiner schwergängigen Lenkung, hast du Alu-Klemmböcke oder ist die Lenkung in den serienmäßigen Gummis gelagert? Die Alu-Blöcke können die Lenkung durch biegen wenn die Rahmenaufnahme nicht parallel ist und das führt zur Klemmung.
Gruß Roland
wegen deiner schwergängigen Lenkung, hast du Alu-Klemmböcke oder ist die Lenkung in den serienmäßigen Gummis gelagert? Die Alu-Blöcke können die Lenkung durch biegen wenn die Rahmenaufnahme nicht parallel ist und das führt zur Klemmung.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
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Fritz-Jakob
- tomsail
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hallo fritz-jakob,
deine kenntnisse des lentrapezes sind schon korrekt.
fa. bastuck hat eine seltsame auffassung von britischen fahrzeugen....und teilequalität
du schreibst von einbauen lassen und vermessen lassen.... das macht erstmal misstrauisch.
bei einbau einer lenkung gilt es folgendes zu beachten:
-die lenkung muss im winkel zur lenksäule korrekt eingestellt werden.
-die lenkung muss "mittig" stehen und die spurstangenköpfe werden jeweils gleich weit eingeschraubt. auch die lenksäule muss "mittig" sein (blinkerrückstellung)
- die lenkung muss zur querachse symmetrisch sitzen.
erst wenn das alles stimmt/kontrolliert wurde, kann die spurvermessung durchgeführt werden.
wenn die lenkung verdreht zur lenksäule eingebaut wurde, geht sie schwer. (lösen und winkel kontrollieren)
wenn die spur extrem verstellt ist, kann es auch zu deinem beschriebenen nichtrückstellungs-phänomen mit radanstreifern kommen, aber dann müsste die spur schon heftig positiv sein.
andere möglichkeit: bastuck hat dir eine falsche lenkung geliefert.... (z.b. vom TR o.ä.)-->nachmessen!
lenkungsmaße stehen, wenn ich mich recht erinnere, im werkstatthandbuch. (aber das liegt -wie der name schon sagt- in meiner werkstatt)
grüße
thomas
deine kenntnisse des lentrapezes sind schon korrekt.
fa. bastuck hat eine seltsame auffassung von britischen fahrzeugen....und teilequalität
du schreibst von einbauen lassen und vermessen lassen.... das macht erstmal misstrauisch.
bei einbau einer lenkung gilt es folgendes zu beachten:
-die lenkung muss im winkel zur lenksäule korrekt eingestellt werden.
-die lenkung muss "mittig" stehen und die spurstangenköpfe werden jeweils gleich weit eingeschraubt. auch die lenksäule muss "mittig" sein (blinkerrückstellung)
- die lenkung muss zur querachse symmetrisch sitzen.
erst wenn das alles stimmt/kontrolliert wurde, kann die spurvermessung durchgeführt werden.
wenn die lenkung verdreht zur lenksäule eingebaut wurde, geht sie schwer. (lösen und winkel kontrollieren)
wenn die spur extrem verstellt ist, kann es auch zu deinem beschriebenen nichtrückstellungs-phänomen mit radanstreifern kommen, aber dann müsste die spur schon heftig positiv sein.
andere möglichkeit: bastuck hat dir eine falsche lenkung geliefert.... (z.b. vom TR o.ä.)-->nachmessen!
lenkungsmaße stehen, wenn ich mich recht erinnere, im werkstatthandbuch. (aber das liegt -wie der name schon sagt- in meiner werkstatt)
grüße
thomas
- Reiner
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Ohne weitere Angaben schwer zu beantworten. Felgen, Reifengröße, Federn spielen ja auch noch eine Rolle. Deshalb mal von weitgehend original ausgehend, meine Meinung:Fritz-Jakob hat geschrieben:... auf "Anraten" meines TÜV-Prüfers eine neue Lenkung von Fa. Bastuck bestellt und in einer Werkstatt einbauen und vermessen lassen. Der TÜV bemängelte, dass die neue Lenkung schwergängig sei und sich nach einer Kurvenfahrt nicht automatisch zurückstellen würde.
Naja, TüV hat das schon richtig festgestellt, nur leider mit wenig Sachverstand. Hab' jetzt die korrekte Begründung nicht parat aber die Lenkung vom Spit ist so. Keine Rückstellkräfte, in voll eingeschlagener Weise bleibt die Lenkung so stehen. Kein Grund für eine Neuanschaffung. Ist halt kein Golf...
Zahlt der TüV eigentlich unberechtigte Rechnungen??? Die sind doch bestimmt versichert, oder???
P.S. ubs, Tomsail war schneller...
VG Reiner
- tomsail
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öhm...da hat der reiner recht!
an den volleinschlag während der probefahrt hab ich nicht gedacht. in der tat hat da die spitfire lenkung keine rückstellkräfte!!
"voll einschlagen" sollte man beim spitfire nur ausnahmsweise und nur beim langsamen und vorsichtigen rangieren
wer volle kanne einschlägt, gasgibt und dann bemängelt dass das teil nicht zurückstellt, dem würde ich.... brrrr... würde ich dem.
grüße
thomas
noch was: "keine rückstellkräfte" sind kein grund zur plakettenverweigerung. eine citroen DS hat durch ihre besondere achsgeometrie mit "lenkrollradius 0" konstruktiv bedingt keinerlei rückstellkräfte. um überhaupt eine "mittelstellung" zu erfühlen ist eine federbelastete herzscheibe auf der lenksäule angebracht. dafür machts dann garnix wenn bei 160km/h mal ein vorderreifen platzt...das ding bleibt einfach in der spur.
SM und CX haben dann wieder "rückstellkräfte", da dort die hydraulik das lenkrad automatisch wieder in mittelstellung bringt. (toller gag beim einparken: lenkrad loslassen und zuschauer zum staunen bringen) ...aber jetzt bin ich wieder abgeschweift...gutsnacht
an den volleinschlag während der probefahrt hab ich nicht gedacht. in der tat hat da die spitfire lenkung keine rückstellkräfte!!
"voll einschlagen" sollte man beim spitfire nur ausnahmsweise und nur beim langsamen und vorsichtigen rangieren
wer volle kanne einschlägt, gasgibt und dann bemängelt dass das teil nicht zurückstellt, dem würde ich.... brrrr... würde ich dem.
grüße
thomas
noch was: "keine rückstellkräfte" sind kein grund zur plakettenverweigerung. eine citroen DS hat durch ihre besondere achsgeometrie mit "lenkrollradius 0" konstruktiv bedingt keinerlei rückstellkräfte. um überhaupt eine "mittelstellung" zu erfühlen ist eine federbelastete herzscheibe auf der lenksäule angebracht. dafür machts dann garnix wenn bei 160km/h mal ein vorderreifen platzt...das ding bleibt einfach in der spur.
SM und CX haben dann wieder "rückstellkräfte", da dort die hydraulik das lenkrad automatisch wieder in mittelstellung bringt. (toller gag beim einparken: lenkrad loslassen und zuschauer zum staunen bringen) ...aber jetzt bin ich wieder abgeschweift...gutsnacht
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Harry
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Hi Fritz-Jakob,
Die Spitfire/Herald -Lenkung entspricht nicht ganz einer idealen Ackermann Geometrie. Und B... hat in dem Fall sogar mal recht.

Aber scheifen und anschlagen der Räder an den Querlenkern ist nicht normal. Wenn breitere Reifen oder Felgen montiert sind müssen evtl auch Lenkanschlagbegrenzer eingebaut werden.
Wie schon vor von den Anderen beschrieben muss die Lenksäule und das Lenkgetriebe ausgerichtet werden. Das ist besonders wichtig, da nur EIN Gelenk in der Lenksäule existiert! Stimmt die Ausrichtung nicht, klemmt's. Ist die Lenksäulenwelle leicht verbogen, klemmt's.
Ein Rückstellen aus dem Volleinschlag ist mit dieser Geometrie nicht möglich. Siehe Bild. Der Wagen "radiert" und "rubbelt" bei Volleinschlag. Deshalb sollte er nur selten und nur bei Langsamfahrt (Einparken mit Publikumswirkung) benutzt werden.
mfG
Harry
- superspitchris
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- alex0469
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Wenn mann mit dem Spitti nicht oft in der Stadt einparken muß kann man sollte man wirklich über die Lenkanschlagsbegrenzer nachenken ( gibt es zum Beispiel bei Ewald hier im Forum ) dann hat man beim Tüv Ruhe und schont Geldbeutel und Material.
Gruß Alex
Gruß Alex
[img]http://www.world-of-smilies.com/html/images/smilies/auto/burnrubber0.gif[/img]
Six in a row makes it go!
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Fritz-Jakob
Hallo an alle , die mir so prompt geantwortet haben!
Habe mich über Eure Ratschläge gefreut!
Die Vorspur wurde an meinem Spit (4,5" Dunlop, 155er und Originalfedern) korrekt eingestellt (ich stand daneben).Sogar die Einstelldaten waren gespeichert.
Die von Euch genannten zu berücksichtigenden Arbeitsschritte wurden so nicht durchgeführt. Zum Beispiel: Die Spurstangenköpfe sind nicht gleichmäßig weit aufgeschraubt, obwohl die Vorspur stimmt (hab`gerade noch einmal nachgeschaut). Lenktrapez ist also nicht symmetrisch in Geradeausstellung.
Habe für Freitag einen neuen Werkstatttermin, bei dem ich Eure Ratschläge weitergeben werde!
Thomas, Du sagt, dass eine mangelnde Rückstellung kein Grund für eine Plakettenverweigerung sei. Hättest Du das vielleicht verschriftlicht als z.B. Paragrafen vorliegen, um es dem Prüfer "zeigen" zu können?
Die Idee mit dem Lenkanschlagbegrenzer finde ich gut.
Hallo Ewald, könnte ich so ein Teil bei Dir beziehen? Bitte melde Dich.
Auch mir lief es eiskalt den Rücken herunter, als ich mit ansehen musste, wie der TÜVler meinen Grünen mit Vollgas im ersten Gang und quietschenden Reifenbei bei maximalem Lenkeinschlag von einer Kurve in die andere prügelte.
Grüße, Fritz-Jakob
Habe mich über Eure Ratschläge gefreut!
Die Vorspur wurde an meinem Spit (4,5" Dunlop, 155er und Originalfedern) korrekt eingestellt (ich stand daneben).Sogar die Einstelldaten waren gespeichert.
Die von Euch genannten zu berücksichtigenden Arbeitsschritte wurden so nicht durchgeführt. Zum Beispiel: Die Spurstangenköpfe sind nicht gleichmäßig weit aufgeschraubt, obwohl die Vorspur stimmt (hab`gerade noch einmal nachgeschaut). Lenktrapez ist also nicht symmetrisch in Geradeausstellung.
Habe für Freitag einen neuen Werkstatttermin, bei dem ich Eure Ratschläge weitergeben werde!
Thomas, Du sagt, dass eine mangelnde Rückstellung kein Grund für eine Plakettenverweigerung sei. Hättest Du das vielleicht verschriftlicht als z.B. Paragrafen vorliegen, um es dem Prüfer "zeigen" zu können?
Die Idee mit dem Lenkanschlagbegrenzer finde ich gut.
Hallo Ewald, könnte ich so ein Teil bei Dir beziehen? Bitte melde Dich.
Auch mir lief es eiskalt den Rücken herunter, als ich mit ansehen musste, wie der TÜVler meinen Grünen mit Vollgas im ersten Gang und quietschenden Reifenbei bei maximalem Lenkeinschlag von einer Kurve in die andere prügelte.
Grüße, Fritz-Jakob
- superspitchris
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Was habt ihr denn für TÜV Prüfer???? Den hätte ich 8 Kantig rausgeworfen aus meinem Autole, meine TÜVler wissen , dass man am Spiti nicht voll einschlägt und die wissen auch dass die Achsschenkel gerne abbrechen bei volleinschlag, gestört hat die dass seit 40 Jahren nicht, einer der Meister ist letztes Jahr in Rente gegangen und hat mir erzählt, dass die Achsschenkel vor 40 Jahren schon abgebrochen sind...
www.spitfirescheune.de
- tomsail
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....wie alt war der mann? dem hätt ich was erzählt.it Vollgas im ersten Gang und quietschenden Reifenbei bei maximalem Lenkeinschlag
die prüfer hier sind ...wie der chris schon sagt.... eher zaghaft mit sowas.
als der vater meiner freundin letztesmal mit seiner moto-guzzi V7 dort war und dem prüfer das mit dem schalten auf der anderen seite und oben mit unten vertauscht erklärt hat, sagte der prüfer: "ach fahrnse doch mal ne runde und ich guck dann wies bremst!"
aber jetzt wo ichs grad so erzähl: wieso fährt der überhaupt mit der kiste? probefahrt ist nicht umfang der hauptuntersuchung!!!
zu den rückstellkräften:


ein amtliches dokument dass jede DS seit über 50jahren tüv-fähig ist, hab ich leider nicht.
grüße
thomas
- Reiner
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Hi,
mir stellen sich gerade sämtliche Nackenhaare aufrecht und es treib kalte Schauer den Rücken runter. Sind die da völlig blöd bei Deinem TÜV???
Aber zu Deinen Fragen:
Das die Spurstangenköpfe nicht gleichmäßig weit eingeschraubt sind, ist bei fast allen Autos so. Sie dienen ja der Einstellung kleinerer Abweichungen. Hast Du mal aus der Mittellage der Lenkung nach beiden Seiten die genaue Umdrehungszahl des Lenkrades nachgeprüft? Wenns links und rechts gleich ist, scheint doch erst mal alles ok...
Lenkeinschlagbegrenzer sind sicher sinnvoll, lösen das Problem mit den Rückstellkräften nicht.
Fahrprüfung ist auch meiner Meinung nach nicht Teil einer HU.
Frag doch mal den Prüfer was für ein Ergebnis er erwartet.
Tip: Zur nächsten Untersuchung min. einen Zeugen mitnehmen, andere Prüfstelle aufsuchen.
P.S. Die Aussgaen von Firma B. sind meist nicht von hoher Sachkompetenz... Ich würde da eher mal Bongen oder Gebrüder Ries fragen... Zudem kann es gut sein, das Bastuck-Teile ggf. überhaupt nicht passen, da viele Teile in Ländern nachbearbeitet, überholt oder gefertigt werden, die Qualität schon als solche empfinden wenn die Ware dem Original ähnlich erscheint.
mir stellen sich gerade sämtliche Nackenhaare aufrecht und es treib kalte Schauer den Rücken runter. Sind die da völlig blöd bei Deinem TÜV???
Aber zu Deinen Fragen:
Das die Spurstangenköpfe nicht gleichmäßig weit eingeschraubt sind, ist bei fast allen Autos so. Sie dienen ja der Einstellung kleinerer Abweichungen. Hast Du mal aus der Mittellage der Lenkung nach beiden Seiten die genaue Umdrehungszahl des Lenkrades nachgeprüft? Wenns links und rechts gleich ist, scheint doch erst mal alles ok...
Lenkeinschlagbegrenzer sind sicher sinnvoll, lösen das Problem mit den Rückstellkräften nicht.
Fahrprüfung ist auch meiner Meinung nach nicht Teil einer HU.
Frag doch mal den Prüfer was für ein Ergebnis er erwartet.
Tip: Zur nächsten Untersuchung min. einen Zeugen mitnehmen, andere Prüfstelle aufsuchen.
P.S. Die Aussgaen von Firma B. sind meist nicht von hoher Sachkompetenz... Ich würde da eher mal Bongen oder Gebrüder Ries fragen... Zudem kann es gut sein, das Bastuck-Teile ggf. überhaupt nicht passen, da viele Teile in Ländern nachbearbeitet, überholt oder gefertigt werden, die Qualität schon als solche empfinden wenn die Ware dem Original ähnlich erscheint.
VG Reiner
- Rorei
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Hallo zusammen,Reiner hat geschrieben: Hast Du mal aus der Mittellage der Lenkung nach beiden Seiten die genaue Umdrehungszahl des Lenkrades nachgeprüft? Wenns links und rechts gleich ist, scheint doch erst mal alles ok...
die Mittellage der Lenkung festzustellen bzw. einzustellen ist recht einfach.
Zitat aus Rep.-Anleitung:
Mittleren Stopfen aus der Flatterbremse herausdrehen und die Einstanzung in der Zahnstange, die durch das Loch gesehen werden kann, mit der Mitte des Stopfenlochs ausrichten. Die Zahnstange befindet sich in dieser Lage in Mittelstellung.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
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Fritz-Jakob
Hi,
aus der Mittellage der Lenkung kann ich das Lenkrad ca. 1 3/4 Umdrehungen nach links und ca. 2 Umdrehungen nach rechts drehen.Differenz also 1/4 Umdrehung. Nach Reparaturanleitung sind es 3 3/4 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag; das wäre zumindest ein Hinweis auf eine korrekte Lenkung (Zahnstange). Die Frage ist nur, ob diese Abweichung tolerabel ist? Aber, wie gesagt, habe ich am Freitag einen erneuten Werkstatttermin und dank Roland werden wir dann auch durch das Stopfenloch die Einstanzung auf der Zahnstange finden. Hatte ich übrigens auch schon `mal gelesen und dann wieder vergessen: naja der Stress mit Ihr wisst schon wem! Schön wäre es, wenn Ewald sich wegen der Lenkanschlagbegrenzer melden würde! Würde sie gern vor der nächsten Nachuntersuchung montieren um zumindest meine Achsschenkel zu retten. Oder kann mir jemand anders helfen?
Eine Frage war, wie alt der Prüfer sei:
Er steht kurz vor der Pensionierung, begrüßte mich mit "ach ein British Elend, haben wir früher immer gesagt". Dies wiederholte er mehrfach. Habe darauf natürlich entsprechend gekontert und damit wahrscheinlich das Schicksal meiner Plakette besiegelt. Kurz gesagt also ein Prüfer, wie man sie aus der Zeit der "Monopolstellung" des TÜV noch kennt und für den Dienstleistung und Kundennähe Fremdworte sind.
Tschüss, Fritz-Jakob
P.S.
Ja ich wiederhole mich, aber ich find`s klasse, wie Ihr euch bemüht habt!!!
aus der Mittellage der Lenkung kann ich das Lenkrad ca. 1 3/4 Umdrehungen nach links und ca. 2 Umdrehungen nach rechts drehen.Differenz also 1/4 Umdrehung. Nach Reparaturanleitung sind es 3 3/4 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag; das wäre zumindest ein Hinweis auf eine korrekte Lenkung (Zahnstange). Die Frage ist nur, ob diese Abweichung tolerabel ist? Aber, wie gesagt, habe ich am Freitag einen erneuten Werkstatttermin und dank Roland werden wir dann auch durch das Stopfenloch die Einstanzung auf der Zahnstange finden. Hatte ich übrigens auch schon `mal gelesen und dann wieder vergessen: naja der Stress mit Ihr wisst schon wem! Schön wäre es, wenn Ewald sich wegen der Lenkanschlagbegrenzer melden würde! Würde sie gern vor der nächsten Nachuntersuchung montieren um zumindest meine Achsschenkel zu retten. Oder kann mir jemand anders helfen?
Eine Frage war, wie alt der Prüfer sei:
Er steht kurz vor der Pensionierung, begrüßte mich mit "ach ein British Elend, haben wir früher immer gesagt". Dies wiederholte er mehrfach. Habe darauf natürlich entsprechend gekontert und damit wahrscheinlich das Schicksal meiner Plakette besiegelt. Kurz gesagt also ein Prüfer, wie man sie aus der Zeit der "Monopolstellung" des TÜV noch kennt und für den Dienstleistung und Kundennähe Fremdworte sind.
Tschüss, Fritz-Jakob
P.S.
Ja ich wiederhole mich, aber ich find`s klasse, wie Ihr euch bemüht habt!!!