Bremstrommel sitzt zu weit außen.
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1500brg
Bremstrommel sitzt zu weit außen.
Hi,
hatte vorletzten Winter die Blattfeder ausgebaut und überholt. Ist soweit alles richtig gewesen.
War jetzt wg. der H-Zulassung vorstellig geworden und auf der ToDo-Liste stand auch eine ungleich und schlecht ziehende HA-Bremse. Also eine Trommel (es war die linke) geöffnet und nachgesehen: Trommel OK, Zylinder dicht und Beläge runter. Rechts war die Bremse von außen auch trocken. Also neue Beläge besorgt. Links ausgetauscht. OK.
Rechts stellte mein Mechaniker fest, daß die Trommel nicht richtig mit der Bremsankerplatte abschloß. Der Radflansch hatte ca. 15 mm mehr Abstand und die Beläge waren einseitig zu 2/3 runter.
Was ist da los und was ist zu tun. Habe gelesen, daß die Spits unterschiedlich lange Achswellen haben, doch das hielft hier wohl auch nicht weiter.
Also gebt mal ein paar Tips ab.
Grüße aus dem schönen Bad Ems
hatte vorletzten Winter die Blattfeder ausgebaut und überholt. Ist soweit alles richtig gewesen.
War jetzt wg. der H-Zulassung vorstellig geworden und auf der ToDo-Liste stand auch eine ungleich und schlecht ziehende HA-Bremse. Also eine Trommel (es war die linke) geöffnet und nachgesehen: Trommel OK, Zylinder dicht und Beläge runter. Rechts war die Bremse von außen auch trocken. Also neue Beläge besorgt. Links ausgetauscht. OK.
Rechts stellte mein Mechaniker fest, daß die Trommel nicht richtig mit der Bremsankerplatte abschloß. Der Radflansch hatte ca. 15 mm mehr Abstand und die Beläge waren einseitig zu 2/3 runter.
Was ist da los und was ist zu tun. Habe gelesen, daß die Spits unterschiedlich lange Achswellen haben, doch das hielft hier wohl auch nicht weiter.
Also gebt mal ein paar Tips ab.
Grüße aus dem schönen Bad Ems
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Daniel
Tach auch, ...
also, 1,5 cm sind ne Hausnummer, ... das ist mächtig. ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass entweder falsche Teile kombiniert wurden, oder eklatante Fehler beim Zusammenbau der Hinterachse gemacht wurden.
was mich etwas Stutzig macht, ist, dass die 15 mm so ziemlich der Dicke des Radlagers entsprechen
habs gerade nachgemessen, ... 15.85 mm
also, spontan würde ich tippen, dass das Lagergehäuse zusammen mit der Bremsankerplatte zu weit auf der Achswelle sitzt, ... mess doch mal den Abstand von Wellenende zu dem Spritzblech hinter dem Lagergehäuse, ... das sollten 145,8 bis 146,3 mm sein (abstand A).

Viele Grüße,
Daniel
also, 1,5 cm sind ne Hausnummer, ... das ist mächtig. ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass entweder falsche Teile kombiniert wurden, oder eklatante Fehler beim Zusammenbau der Hinterachse gemacht wurden.
was mich etwas Stutzig macht, ist, dass die 15 mm so ziemlich der Dicke des Radlagers entsprechen
also, spontan würde ich tippen, dass das Lagergehäuse zusammen mit der Bremsankerplatte zu weit auf der Achswelle sitzt, ... mess doch mal den Abstand von Wellenende zu dem Spritzblech hinter dem Lagergehäuse, ... das sollten 145,8 bis 146,3 mm sein (abstand A).

Viele Grüße,
Daniel
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Joerg
Hallo namenloser,
ob der ganze Radlagerträger zu weit auf der Antriebswelle sitzt, kannst du einfach prüfen: der Bund des Radflansches liegt am Innenring des Kugellagers an.
Eventuell kannst du es nicht richtig sehen, weil da noch das Fettblech drüber ist, aber für einen Vergleich rechts / links sollte es reichen.
Du kannst natürlich auch vom Flansch an die Bremsankerplatte messen.
Wenn da dein 15mm-Spalt ist, hast du das Problem.
Gruß
Jörg
ob der ganze Radlagerträger zu weit auf der Antriebswelle sitzt, kannst du einfach prüfen: der Bund des Radflansches liegt am Innenring des Kugellagers an.
Eventuell kannst du es nicht richtig sehen, weil da noch das Fettblech drüber ist, aber für einen Vergleich rechts / links sollte es reichen.
Du kannst natürlich auch vom Flansch an die Bremsankerplatte messen.
Wenn da dein 15mm-Spalt ist, hast du das Problem.
Gruß
Jörg
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Hallo 1500brg
möchte Jörg noch ergänzen. Prüfe doch mal mit Auge und Taschenlampe ob rechts die Achswelle noch vollständig im Kreuzgelenk steckt ( 25mm ). Kreuzgelenk und Achswelle sind mit einem Stift verbunden, der verhindert ein rausrutschen der Welle. Ich kenne Spiti-Fahrer die haben sich gewundert, dass ihre Spur immer weiter wurde.
Gruß Roland
möchte Jörg noch ergänzen. Prüfe doch mal mit Auge und Taschenlampe ob rechts die Achswelle noch vollständig im Kreuzgelenk steckt ( 25mm ). Kreuzgelenk und Achswelle sind mit einem Stift verbunden, der verhindert ein rausrutschen der Welle. Ich kenne Spiti-Fahrer die haben sich gewundert, dass ihre Spur immer weiter wurde.
Gruß Roland
Spiti-MK4-1300 ( Bj.73 ) und Vitesse MK1-Convertible ( Bj.67 ) www.rolands-triumph.de
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Joerg
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Hallo Jörg,
also ich glaube nicht denn die ist ja am Lagergehäuse festgeschraubt und das hängt ja wieder am Achswellenträger stabilisiert durch Feder, Stoßdämpfer und Achsstrebe. Die Achse könnte also ( rein theoretisch ) aus den Lagern nach außen rutschen. Wie gesagt, alles nur Theorie, habs selbst auch noch nicht gesehen.
Gruß Roland
also ich glaube nicht denn die ist ja am Lagergehäuse festgeschraubt und das hängt ja wieder am Achswellenträger stabilisiert durch Feder, Stoßdämpfer und Achsstrebe. Die Achse könnte also ( rein theoretisch ) aus den Lagern nach außen rutschen. Wie gesagt, alles nur Theorie, habs selbst auch noch nicht gesehen.
Gruß Roland
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Hallo Roland,
jetzt irrst du dich aber, 1500brg (wie heist der eigentlich wirklich) hat doch geschrieben das zw Ankerplatte und Bremstrommel ein Spalt von 15mm ist, D.h. aber das nicht die Trommel/Rad/Flansch nach ausen gewandert sind (wie auch) sondern das komplette Gehäuse mit Lagern und Ankerplatte ist nach innen gerutscht und hat wohl (muss) den Fettring auf der Welle mit weggedrückt. Die Welle hat halt dummerweise keinen Absatz wo sie sich am Lager abstützen könnte. Wieso das jetzt passiert ist (hör ich aber nicht zum ersten mal) ist die Frage??
jetzt irrst du dich aber, 1500brg (wie heist der eigentlich wirklich) hat doch geschrieben das zw Ankerplatte und Bremstrommel ein Spalt von 15mm ist, D.h. aber das nicht die Trommel/Rad/Flansch nach ausen gewandert sind (wie auch) sondern das komplette Gehäuse mit Lagern und Ankerplatte ist nach innen gerutscht und hat wohl (muss) den Fettring auf der Welle mit weggedrückt. Die Welle hat halt dummerweise keinen Absatz wo sie sich am Lager abstützen könnte. Wieso das jetzt passiert ist (hör ich aber nicht zum ersten mal) ist die Frage??
Gruß
Norbert
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Norbert
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Hab ich erst vor kurzem bei einem Kumpel gesehen,da war das Radlager auf der Welle so eingelaufen,dass sich diese immer mehr nach aussen gedrückt hat bzw das Radlagergehäuse immer mehr nach innen gewandert ist.Das war nicht mal sonderlich laut,wir habens auch nur auseinandergebaut, weil der Spalt so gross war( fiel auf beim Bremseneinstellen)
Gruss Chris
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Joerg
Hallo Chris,superspitchris hat geschrieben:...da war das Radlager auf der Welle so eingelaufen,dass sich diese immer mehr nach aussen gedrückt hat bzw das Radlagergehäuse immer mehr nach innen gewandert ist...
ich glaube aber nicht, dass ein eingelaufenes Nadellager hierfür die Ursache war.
Das Radlagergehäuse wird in axialer Richtung nur durch die Presspassung des Kugellagerinnenrings auf der Welle fixiert.
Damit das Radlagergehäuse wandert, muss also diese Passung fehlerhaft sein. Entweder ist der Innenring zu groß, oder die Welle zu klein.
Grüße
Jörg
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Richtig, und allein diese Passung soll das ganze zusammenhaltenJoerg hat geschrieben: .....Das Radlagergehäuse wird in axialer Richtung nur durch die Presspassung des Kugellagerinnenrings auf der Welle fixiert.
Damit das Radlagergehäuse wandert, muss also diese Passung fehlerhaft sein. Entweder ist der Innenring zu groß, oder die Welle zu klein......
Gruß
Norbert
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Joerg
...oder das Lager mangels Schmierung (saumäßig) schwergängig war und der Ring blockierte...superspitchris hat geschrieben:Ja , genau,der Ring lässt sich sonst wo hin verschieben,aber dort wo der Ring normalerweise sitzt, ist die Welle wie mit der Drehbank abgedreht,sieht so aus als ob der Ring sich mitgedreht hat
Sehr fragwürdige Konstruktion!
Grüße
Jörg
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1500brg
Hallo Leute,
habt erst einmal vielen Dank für die Tips. Lag heute unter dem Spit um das Diff vom herausgetretenen Öl zu befreien, ein neuer Simmerring wartet auch schon auf seinen Einbau.
@Jörg: Hatte die Fettkappe ab und das Gewinde der Achswelle schaute noch ein paar mm aus der Mutter raus, das sah OK aus.
@Rorei: Habe festgestellt, daß die Achswelle sich langsam aber sicher aus dem Kreuzgelenk entfernt, es sind ca. 15 mm der Verzahnung zu sehen.
Also was ist zu tun. Muß wg. ausgeschlagener Gummilager am Lenkgestänge nochmals zur H-Untersuchung, aber das ist nochmals ein Thema für sich.
Rechte Antriebsachse ausbauen, die Welle muß ja wieder ins Kreuzgelenk.
Was ist mit dem Flansch und den Lagern. Wieviele mm ist die Achswelle zwischen Kreuzgekenk und Schutzkappe bzw. Radlagergehäuse?
Euch noch einen schönen Abend
Eckhard
habt erst einmal vielen Dank für die Tips. Lag heute unter dem Spit um das Diff vom herausgetretenen Öl zu befreien, ein neuer Simmerring wartet auch schon auf seinen Einbau.
@Jörg: Hatte die Fettkappe ab und das Gewinde der Achswelle schaute noch ein paar mm aus der Mutter raus, das sah OK aus.
@Rorei: Habe festgestellt, daß die Achswelle sich langsam aber sicher aus dem Kreuzgelenk entfernt, es sind ca. 15 mm der Verzahnung zu sehen.
Also was ist zu tun. Muß wg. ausgeschlagener Gummilager am Lenkgestänge nochmals zur H-Untersuchung, aber das ist nochmals ein Thema für sich.
Rechte Antriebsachse ausbauen, die Welle muß ja wieder ins Kreuzgelenk.
Was ist mit dem Flansch und den Lagern. Wieviele mm ist die Achswelle zwischen Kreuzgekenk und Schutzkappe bzw. Radlagergehäuse?
Euch noch einen schönen Abend
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