Motorinbetriebnahme
Verfasst: 11. Jul 2009, 20:24
Hallo,
ich habe meinen Motor nach einem Pleuellagerschaden nun mit neuer TH5 Nockenwelle (Mit Gradscheibe montiert) wieder zusammengebaut und wollte ihn in heute wieder in Betrieb nehmen. Die Vergaser habe ich Grundeingestellt (Düsen 2 Umdrehungen herausgedreht), die Zündung statisch voreingestellt.
Dabei habe ich nun folgendes Problem: Anspringen tut er sofort und gut und tuckert auch ganz ruhig so bei 1400U/Min vor sich hin. Allerdings nimmt er überhaupt kein Gas an, und bläst Benzintröpfchen aus dem Vergaser heraus ? Das kann doch nicht an der Ventilüberschneidung der 280er Nocke liegen ?
Den Zündzeitpunkt habe ich dann weiter in Richtung früh korrgieren wollen, dabei ging die Drehzahl ganz normal hoch, bis der Motor bei etwa ZZP=OT (mit Stroboskop eingestellt) Fehlzündungen bekommt, die aus dem Vergaser knallten.
Ich habe noch einmal die Nockenwelle Überprüft, das Einlaßventil von Zyl.1 macht knapp vor OT auf , die Nockenwelle ist also richtig eingebaut.
Wenn ich das Ritzel Nockenwelle/Verteiler verdreht (380°, Zündung bei "offenen" Ventilen, nicht in der Kompressionsphase) eingebaut hätte, würde der Motor doch gar nicht erst starten ?
Für ein Paar Tipps zur Fehlersuche wäre ich dankbar.
Vielen Dank !
Jürgen
ich habe meinen Motor nach einem Pleuellagerschaden nun mit neuer TH5 Nockenwelle (Mit Gradscheibe montiert) wieder zusammengebaut und wollte ihn in heute wieder in Betrieb nehmen. Die Vergaser habe ich Grundeingestellt (Düsen 2 Umdrehungen herausgedreht), die Zündung statisch voreingestellt.
Dabei habe ich nun folgendes Problem: Anspringen tut er sofort und gut und tuckert auch ganz ruhig so bei 1400U/Min vor sich hin. Allerdings nimmt er überhaupt kein Gas an, und bläst Benzintröpfchen aus dem Vergaser heraus ? Das kann doch nicht an der Ventilüberschneidung der 280er Nocke liegen ?
Den Zündzeitpunkt habe ich dann weiter in Richtung früh korrgieren wollen, dabei ging die Drehzahl ganz normal hoch, bis der Motor bei etwa ZZP=OT (mit Stroboskop eingestellt) Fehlzündungen bekommt, die aus dem Vergaser knallten.
Ich habe noch einmal die Nockenwelle Überprüft, das Einlaßventil von Zyl.1 macht knapp vor OT auf , die Nockenwelle ist also richtig eingebaut.
Wenn ich das Ritzel Nockenwelle/Verteiler verdreht (380°, Zündung bei "offenen" Ventilen, nicht in der Kompressionsphase) eingebaut hätte, würde der Motor doch gar nicht erst starten ?
Für ein Paar Tipps zur Fehlersuche wäre ich dankbar.
Vielen Dank !
Jürgen