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Vergasergrundeinstellung: Düsenstock 2 Umdrehungen runter.

Verfasst: 27. Jun 2009, 12:48
von arthur_muc
Hallo zusammen,

in allen meiner Bücher steht beschrieben, dass ich zur Grundeinstellung meiner Vergaser (MkIII-Motor, SU HS2-Vergaser) die Düsenstöcke erst auf gleicher Höhe mit der “Brücke” bringen, und anschließend 2 Umdrehungen (12 Flächen) herunterdrehen soll.

Gibt es jemand der in diesem Zustand ein zu fettes Gemisch hatte und der Motor kaum bis gar nicht anspringen wollte?

Ich habe den Eindruck, dass bei mir das Gemisch (viel) zu fett ist, wenn ich die Stöcke so einstelle.

(Die Schlüsselweite der Mutter beträgt etwa 15mm, also habe ich auch nicht mit der 17mm-Mutter und entsprechende 2,5 Umdrehungen zu tun.)

Gruß,
Arthur.

Verfasst: 27. Jun 2009, 13:09
von marc
Ich stelle die Düsenstöcke mit dem Tiefenmesser vom Messschieber auf 0,9mm unter die Brücke, 2 voll Umdrehungen sind zuviel. Aber anspringen sollte er trotzdem.

SAE 30er Einbereichsöl (Rasenmäher) für die Vergaser ist nach meiner Erfahrung am Besten.

Verfasst: 27. Jun 2009, 17:29
von arthur_muc
Das mit der 0,9mm ist gut zu wissen, habe jetzt die Düsenstöcke ein wenig höher eingestellt.

Aber:
Ich habe jetzt mal den Vacuumkammer/Topf vom Vergaser geschraubt.
Feder und Kolben mit Nadel weg.

Jetzt kann man von oben in den Düsenstock gucken.

Wie hoch soll dann hier der Spritt stehen?
Bei mir steht sie fast bis zur Oberkante, wenn ich den Choke betätige steht es sogar über den Düsenstock hinaus (weil der Düsenstock schließlich nach unten geht).

Ich denke, dass ist zu hoch.
Ich habe aber bereits eine neue Schwimmer (habe so'n plastik Teil bekommen, soll aber genauso funktionieren, oder?), neuer Ventilsitz (das Teil was man im Deckel rein schraubt) und neuer Ventilstift.
Wenn ich herein puste während der Schwimmer nach unten hängt, geht Luft durch. Bringe ich den Schwimmer zur Deckel, schliesst sie prima ab.

Zur Einstellung des Schwimmers:
Dieser Ventilnadel hat ein kleines Teil, das in die Nadel rutscht.
Bringe ich den Schwimmer zur Deckel, geht erst die ganze Nadel hoch. Liegt die Nadel am Ventilloch an (und ist das kleine Teil noch nicht rein gerutscht) ist das Ventil schon zu (kann nicht mehr durchpusten). In diesem Moment hat der Schwimmer den vorschriftsmäßigen Abstand zur Deckel. Ich kann den Schwimmer aber noch weiter zur Deckel bewegen, gleichzeitig rutscht das Kleine Teil in die Nadel.

Ich nehme an, dass der Schwimmer so richtig eingestellt ist?


Welche Gründe kann es noch dafür geben, dass der Spritt im Düsenstock zu hoch steht???


Ich hoffe, jemand kann mir weiterhelfen ...

Gruß,
Arthur. :?

Verfasst: 27. Jun 2009, 18:22
von marc
Im Prinzip schließt Dein Schwimmer zu spät, d.h. der Sprit steht zu hoch in der Kammer, ist es vorn und hinten gleich oder nur vorn? Leider sind die Schwimmer und auch die Ventile nur noch Schrott, bieg mal den Schwimmkörper etwas nach unten, pass aber auf, dass er nicht am Schwimmerkammerghäuse hängen bleibt. Das Spritniveau im Schwimmerkammerghäuse sollte ca. 1cm unter der Vergaserbrücke sein, damit bei gezogenem Choke kein Benzin aus dem Düsenstock austritt.

Verfasst: 27. Jun 2009, 20:37
von Daniel
obacht! Es gibt unterschiedliche Schwimmer. Es gibt welche mit einstellbarem Blech als "Schwimmerhalter" und es gibt die, die Du anscheinend hast, die aus Vollkunststoff sind, die sind NICHT einstellbar, Du kannst da das schwimmerniveau lediglich über Unterlegscheiben am Nadelventil einstellen.

Bild
Ich persönlich habe diese Vollkunststoffteile fachgerecht entsorgt, und in Einstellbare investiert.

Verfasst: 27. Jun 2009, 20:42
von Joerg
Hallo Arthur,

wie hoch steht der Sprit in den Schwimmerkammern?
Bei meinen HS4 sind auch die Kunststoffschwimmer drin.
Wenn ich den Deckel mit Schwimmer abnehme, steht der Sprit 25mm unter der Oberkante der Kammer.


Gruß

Jörg