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Unterdruckverstellung bei Webervergasern?
Verfasst: 2. Apr 2009, 19:52
von Chris Frömel
Hallo Zusammen,
ich hab meinen Spitfire 1500 mit 2 40er Weber Vergasern ausgestattet. Diese Vergaser haben ja bekanntlich keinen Anschluß für die Unterdruckverstellung der Zündung, also hab ich ihn einfach so hängen lassen!
Jetzt hat mich heute ein KFZ-Meister davor gewarnt, dass der Motor dadurch Schaden nehmen könnte.
Was soll ich jetzt machen? Er meint entweder einen Anschluß in die Ansaufbrücke einbohren oder evtl. eine elektrische Zündung einbauen die die Verstellung automatisch mitmacht!
Wer kann mir helfen?
Übrigens hab ich noch einen Fächerkrümmer sowie einen Doppelrohrauspuffanlage und einen 180° Nockenwelle eingebaut.
Gruß aus Franken,
Chris
Re: Unterdruckverstellung bei Webervergasern?
Verfasst: 2. Apr 2009, 21:10
von Daniel
Chris Frömel hat geschrieben:Jetzt hat mich heute ein KFZ-Meister davor gewarnt, dass der Motor dadurch Schaden nehmen könnte.
nanu? hat der werte Meister denn auch erklärt, warum?
Du verschenkst imho vielleicht etwas Leistung im Teillastbereich, was sich letztlich als ein eventuell leichter Mehrverbrauch äussert, ... aber des wöars.
ich fahre meinen jedenfalls schon seit Jahren und zig-tausend Kilometern ohne Unterdruckverstellung.
Viele Grüße,
Daniel
Re: Unterdruckverstellung bei Webervergasern?
Verfasst: 2. Apr 2009, 21:14
von Harry
Chris Frömel hat geschrieben:Hallo Zusammen,
...
Jetzt hat mich heute ein KFZ-Meister davor gewarnt, dass der Motor dadurch Schaden nehmen könnte.
Was soll ich jetzt machen? Er meint entweder einen Anschluß in die Ansaufbrücke einbohren ...
Chris
Doppelquatsch.
mfG
Harry
PS Was ist einen 180° Nockenwelle?
Verfasst: 2. Apr 2009, 21:18
von Daniel
aber "Ansaufbrücke" find ick nen schönen Verschreiber
Viele Grüße von der Ansaufbrücke,
Daniel
PS.: das ist nur ein Späßle

Re: Unterdruckverstellung bei Webervergasern?
Verfasst: 2. Apr 2009, 22:30
von nikolai
Chris Frömel hat geschrieben:Hallo Zusammen,
Jetzt hat mich heute ein KFZ-Meister davor gewarnt, dass der Motor dadurch Schaden nehmen könnte.
Was soll ich jetzt machen?
Deinen KFZ Meister in die Wüste schicken. So ein dummes Zeug hab ich noch nie gehört.
Meine Sig basiert auf 40er Webers

Re: Unterdruckverstellung bei Webervergasern?
Verfasst: 3. Apr 2009, 08:22
von MKIII
Harry hat geschrieben: ......PS Was ist einen 180° Nockenwelle?
warscheinlich eine Nockenwelle mit 180°

........oder die vom Detmolder Grill......die dürfte 180° warm sein.......fehlt dann aber die Angabe "C"
Ach ja die Unterdruckverstellung, einfach weglassen, hat keiner mit Weber

Verfasst: 3. Apr 2009, 14:13
von Reinald
Moins,
nu seid doch nicht alle so gehässig.
a) Dein "KFZ-Meister" kennt sich nicht mit Triumph im allgemeinen, Spitfire im speziellen und mit selbstgefummelten Tuning-Umrüstversuchen schon überhaupt nicht aus. Kann er auch gar nicht.
Mit seiner Einschätzung zum Thema Unterdruckverstellung liegt er allerdings völlig falsch.
b) Die Unterdruckverstellung einfach in eine der Brücken zu montieren, ist völliger Unsinn. Bei den HS4 liegt der Anschluss unmittelbar hinter den geschlossenen Drosselklappen. Wenn man die Drosselklappen ein bischen öffnet, bekommt die Druckdose bereits einen ganz anderen Druck. Dazu kommt noch der Faktor, das bei den HS4-Vergasern mit den (druckgesteuerten) Kolben ohnehin ganz andere Druckverhältnisse herrschen als bei einem Webervergaser.
Du kannst also die Leistung beruhigt entfernen, und die Druckdose einfach mit einem kleinen Gumminöppel verschließen.
Was Du auf KEINEN Fall tun solltest, ist die Druckdose zu entfernen! Dann eiert die Verteilergrundplatte lose in der Gegend rum, und das könnte tatsächlich den Motor schädigen. Auch wenn er vermutlich einfach nicht laufen würde.
Bei der Nockenwelle handelt es sich vermutlich um eine 280° Tuning-Nockenwelle, mit der sich der Motor auf der Straße noch ganz gut fahren lässt. Keine schlechte Wahl.
my two cents,
Reinald
Verfasst: 3. Apr 2009, 14:34
von Markus Simon
@Reinald : doch Unterdruckdose weg und Verstellplatte fixieren - LEICHTBAU !!
.......ich fahr schon seit ca. 20 Jahren ohne U-Druckverstellung , Motoren sind mir auch schon einige hopps gegangen ......das lag aber nie an der Unterdruckverstellung !!
Verfasst: 3. Apr 2009, 14:45
von Reinald
Hi Markus,
natürlich kann man die Dose abbauen und die Grundplatte fixieren. Das Verfahren halte ich allerdings für "gefährlicher" als die Dose einfach dran und eingehakt zu lassen.
Insbesonders für jemanden, der sich offensichtlich noch nicht seit langen Jahren mit dem Thema befasst
Um das Thema also nicht unnötig zu verkomplizieren, habe ich diese Variante nicht erwähnt...
Gruß
Reinald
Verfasst: 3. Apr 2009, 15:05
von Chris Frömel
Ähm, sorry 280° Nockenwelle muß es heissen....
Also gut, dann laß ich den Unterdruckanschluß einfach weg...
Kann mir jemand einen Tip geben welche Zündung die besste ist? 123 Ignition, Newtronic,.... ?!?!

Verfasst: 3. Apr 2009, 15:25
von Reinald
123 würde ich nicht nehmen, die pertronix Ignitor II ist preiswert und gut.
Reinald