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Verfasst: 23. Jan 2007, 06:58
von HolgerS
Das die aktuelle Feinstaubthematik völliger Schwachsinn ist, sollte jedem klar sein. Gerade die modernsten Diesel produzieren sog. Feinststaub, der komplett Lungengängig ist im Gegensatz zu dem groben Ruß, den ein alter Diesel auswirft mal ganz abgesehen von dem Bio-Feinstaub und anderen kaum beeinflußbaren Quellen.

Sollen Städte wie München sich bei dem Mist ruhig negativ hervor tun. Ich freue mich schon auf die Klagewelle, die dann kommen wird und selbst werde ich mit Sicherheit den Euro-4-Norm Wagen und die H-Kennzeichen zu Hause lassen und fahre zukünftig mit der Kat-losen Dolomite nach München rein. Mal sehen, wie der Gang durch die Instanzen läuft.... :twisted:

Verfasst: 23. Jan 2007, 19:14
von tomsail
huhu alle!

nur mal net hysterisch werden:

http://www.feinstaub-muenchen.de/index. ... &Itemid=90

wird schon alles werden....

grüße
thomas

der auf verstand und das "hornberger schiessen" hofft... siehe SMOG-plakette :bla:

Verfasst: 23. Jan 2007, 20:12
von Daniel
hmnaja, ... ich sehe überhaupt KEINEN Grund, NICHT hysterisch zu werden, ...

1. Mein kleiner hat leider noch kein H-Kennzeichen (e.Z.: 1980), dh. ich darf den Wagen dann drei Jahre stehen lassen, ... (hat natürlich den Vorteil, dass ich Ihn in dieser Zeit restaurieren könnte)

2. auch nen ollen G-Kat hat der kleine nicht.

3. ist das mein Alltagsfahrzeug, ich muss mir also ein anderes kaufen um in die Umweltzonen zu fahren, in denen leider auch meine Kunden sitzen. ÖPNV geht hier leider überhaupt nicht.

4. was ist denn mit dem Nachwuchs der Oldieszene, ... den heutigen Youngtimern? der Zunft der Oldiebesitzer wird doch quasi mit einem Scherenschnitt der Nachwuchs abgeschnitten. Welcher Enthusiast stellt sich denn dann noch einen 20 Jahre alten Wagen in die Garage, nur um ihn dann 10 Jahre lieb zu betätscheln?

nene, ... also ich werd mich auf jeden Fall an der ein oder anderen Aktione der Initiative Kulturgut beteiligen.

es grüsst ein sich ärgernder Daniel

Verfasst: 23. Jan 2007, 21:02
von Brownie
Moin,
ich würde mal nicht so Wellen machen. Wir leben hier in Deutschland, dem Autoland schlechthin. Wir haben hier ja nicht mal Tempolimit :P

Ich gehe davon aus dass kein Oldtimer in Zukunft in der Garage bleiben muß. Es wird eine Regelung gefunden werden analog zur H-Nummer vergabe. (unverbesserlicher Optimist)
Oder wenigstens eine Anwohnerregelung, so dass keiner seinen Oldie mit dem Hänger aus der Innenstadt "befreien" muß.

Das ganze dient doch nur um die wirklich üblen Stinker (z.B. mein 190er Diesel) zu beseitigen und die Fuhrparkflotte der Bürger zu erneuern. Ein Spitti wird auch weiterhin den Talkessel auf der B14 durchqueren dürfen. (Stutgarter wissen was gemeint ist)

Die ganzen Lobbyisten haben doch selber nen Oldie in der Garage stehen, da werden die sich nicht selber ins eigene Fleisch schneiden.(auch wenn sie nicht in der Umweltzone wohnen)

Und die Autoindustrie wird auch noch auf den Trichter kommen, daß Fahrverbote für Oldies einen Rückgang des Ersatzteilumsatzes bei Oldtimern bedeuten könnte. Was wollte das MB KlassikCenter Fellbach denn dann noch verkaufen? Putztücher für die Pagode?

Und wie heißt es so schön: Die Suppe wird nie so heiß gegessen wie sie gekocht wird, also mal abwarten und Tee trinken.

Und irgend ein Hirni. der was zu sagen hat wird auch noch merken das der GeschäftsTDI wesentlich mehr Feinstaub erzeugt als z.B. ein Spitfire.

Übel für uns könnte es halt werden wenn die Schadstoffemissionen mal gesenkt werden müssen, was irgendwann kommen wird, aber soweit will ich gar nicht denken.
Dann könnte man noch weiterspinnen und fragen was passiert wenns mal kein Erdöl mehr gibt? Bauen wir dann alle Elektromotoren in unsere Spittis ein? Und bekomm ich dann noch ne H-Nummer? Weil, is ja nich orischinool.

Also immer locker bleiben, auf den Frühling warten und schön nen Ölwechsel machen bevor es losgeht. Das ist meine Meinung zu dem Thema.

Grobstaubige Grüße

Andreas

Verfasst: 23. Jan 2007, 21:19
von tom
Brownie hat geschrieben:Moin,
ich würde mal nicht so Wellen machen. Wir leben hier in Deutschland, dem Autoland schlechthin. Wir haben hier ja nicht mal Tempolimit :P
Dein Optimismus in Ehren. Das klingt ja so, als ob Du den Politikern Verstand zutrauen wuerdest ... lass uns mal darueber diskutieren.

Am Tempolimit versucht auch gerne immer wer zu kratzen ... weil ja politisch ungruen.
Man fuerchtet nur den Proteststurm.

Und genau den muss man hier auch anzetteln.

Tom

Verfasst: 23. Jan 2007, 21:31
von alex0469
Ich seh das genauso wie Tom vieleicht schreckt es mich auch merh da ich in der Umweltzone Wohne / Arbeite und meine Bastelwerkstatt habe, dazu hab ich nur alltags Audi A2 das heißt keine Möglichkeit auf nem Hänger meine Oldis aus der Garage zu transportieren.

Gruß Alex

Verfasst: 24. Jan 2007, 10:07
von Brüchi
oooooohhh, Andreas,
deinen Optimismus möcht ich haben...

8) 8) 8) 8)

wir sprechen uns mal am Stammtisch :roll: :wink:
Grüßlis, Brüchi

lobby

Verfasst: 24. Jan 2007, 22:41
von ralf
hi all,

normalerweise ists so: ottonormalo bekommt irgendein gesetzesvorhaben mit und denkt sich sein teil. dann steht die sache kurz vor der abstimmung und unsere volksmanager wähnen alles schon in trockenen tüchern. erst dann fangen die lobbyisten an, am rad zu drehen, um möglichst konzentriert und populistisch die aufmerksamkeit auf die contraargumente zu lenken. so hats keinen ermüdungseffekt für otto und die lobbyisten zermalmts nicht in ewigen diskussionen. dann bekommen die volkstribunen kalte füsse und fangen phantastische zankereien an, bis in der sache ein durchbruch nach dem anderen proklamiert wird (gesundheitsreform warens mind. 3). hinten kommt irgendein murks raus, den otto zwar nicht kapiert, aber um die folgen und die finanzierung der nun zusätzlich nötigen verwaltungspupser halt nicht drumrum kommt.

bei uns ists aber so: vermeintliche lobbyisten unserer sache haben sich schon in phase 1 als vollkommen unfähig erwiesen. während die lobbyisten der befürworter bereits gute arbeit geleistet haben! deshalb wird die sache, sofern keine konzentrierte und, meinetwegen, auch populistische darstellung der contraargumente erfolgt, durchgewunken.

wer sich also zurücklehnt und die augen vor der politischen realität verschliesst, schadet nicht nur sich selbst, sondern allen hier.

grüssle ralf

"wer ein land fordert, wird scheitern. fordere die welt!"
Михаил Александрович Бакунин (michail alexandrowitsch bakunin, russischer antimarxist & anarchist sowie erfolgreicher revolutionär)

Verfasst: 27. Jan 2007, 20:19
von MKIII
Brownie hat geschrieben:........Wir leben hier in Deutschland, dem Autoland schlechthin. Wir haben hier ja nicht mal Tempolimit :P .......

Nur ganze 4% unserse Strassennetzes sind Autobahnen. Davon sind mehr als die Hälfte mit einem Tempolimit beschränkt. Das heist das von unserem Strassennetz 98% Tempomäßig limitiert sind. Wenn man auf den restlichen 2% schneller als 130Km/h fährt und in einen Unfall verwickelt wird wird man dann auch noch zur Kasse gebeten...........keine Geschwindigkeitsbeschränkung :( :( :(

Verfasst: 28. Jan 2007, 21:42
von Schiggi
Hi .....

kann ich nur zustimmen...... sich zurücklehnen und " wird schon gutgehen" denken ist nicht unbedingt das richtige.

Wenn die Sache mal durch ist ( wie auch immer ) bleibt einem dann unter Umständen nur noch ein erstauntes "huch" über, aber dann ist es zu spä.......

Lieber mal etwas mehr Welle gemacht als nötig anstatt später in die Röhre zu schauen :evil: