Woody-HH hat geschrieben: ↑5. Nov 2024, 11:03
14Vorbesitzer hat geschrieben: ↑5. Nov 2024, 10:41
Woody-HH hat geschrieben: ↑4. Nov 2024, 20:07
" ...Die obere Kurve zeigt ungefähr den maximal möglichen Flow mit 39mm-Ventilen und einer ganz speziellen Kanalgeometrie... "
Vermutlich ist das keine gemessene Kurve. Der flow als Funktion des Druckverlusts für 39 mm Ventile lässt sich ja (vermutlich) über die "curtain area" berechnen, da wird vorausgesetzt, dass der Zylinderkopf den Fluss nicht stört. Es wird hier also gezeigt was theoretisch nach Modifikation der Einlässe mit dem hypothetisch größtmöglichen Ventil erreicht werden
könnte. Ich schätze auch, dass der Flow nach Modifikation der Kanäle einfach ohne Ventile gemessen wurde um den Strömungswiderstand der Kanäle separat bestimmen zu können.
LG
Volker
Hi Volker,
es sind alles Messwerte mit Ventil. Anders geht es auch nicht für eine Vergleichbbarkeit, denke ich.
Ich habe viel Respeht vor sehr fahrbaren 108PS.
Probleme habe mit Rezepten. Deswegen rede ich lieber von Konzepten. Zu Deinem Konzept gehören 1,65er Kipphebel, sicher auch eine Tuningnockenwelle und als Resultat ein sehr grosser Ventilhub. Also alles gut.
Zu einem Tuningkonzept gehören aber noch viel mehr Elemente wie jedes einzelne Teil des Einlasstracktes...und natürlich der Auslass bis zum Auspuff.
Ich beziehe mich ja hier nur aud den Original-Zylinderkopf mit 35er Einlassventilen. Meine Messreihe zeigt kein Effekt. Deswegen kanm man sich 1,65er Kipphebel sparen, wenn nichts anderes ändert/anpasst. Ein positives Ergebnis mit ergibt sich nur, wenn die Original Einlasskanäle modifiziert werden. Hier beginnt dann eine Wissenshaft für sich. Das kennst Du sicher.
Den letzten Winter war ich auf der Suche nach dem optimalen Port. Anregungen habe ich mir von David Vizard und Garrett Thomas geholt, die ein Swirl_Konzept propagieren. Dazu habe ich den Kanal gründlich umgestaltet werden. Das geht bein Spitfirekopf, weil die Wandung des Einlasdanals es mit ca. 4mm auch hergibt.Ansgar hat mir Bilder von einem GT-Kopf geschickt, bei dem es sich um einen Tumble-Kopf handelt.
Mit dem erreicht man aber nicht die 160 CFM. Soviel kann ich sicher sagen. So ei kopf ist aber nicht so anspruchsvoll in der Umsetzung.
Bei meinen Swirl-Kopf habe ich die Erfahrung gemacht, daß kleine Änderungen an einem Radius oder Winkel im Kanal ein gutes Ergebnis wieder versaut.
Es ist also sehr schwierig und erfordert Präzision.
Deswegen wundert es mich nicht, wenn Garreth Thomad Tumbleköpfe an seine Kunden liefert.
GT war sehr aktiv in einem von Amerikanern dominierten Forum (bis man ihn rausgeschmissen hat).
Auch dort eiffert man dem Swirlkonzept nach und sucht nach einem leisen Kopf, also Airfow mit geringen Turbulenzen. In den Brennraum. In profesdionellen Flowbenches gibt es dafür auch Parameter, die ausgeworfen werden.
Ich habe nur eine ganz einfache Version, die ein Nachbau von der Version ist, die Peter Burgess in Betrieb hat oder hatte.
Für meine Zwecke reicht es. Wenn die Manometerwerte bei einer Messung von Beginn nicht schwanken (und sich dann beruhigen) habe ich auch einen sauberen/leiaen Flow in den Brennraum. Ansonsten sind die Messbedingungen so, wie man es Profies auch machen.
Also mit definierter Ventilöffnung und einem Röhre zur Zylindersimulation Mir fehte übrigens auch das KnowHow für Simulationsrechnungen.
Zur Prxis: Garrerth Thomas verwendet für seine Versuche Knetmasse. Damit kann man schnell verschiedene Kanalgeometrien testen.
Ich habe mit Fensterkitt experimentiert. Das geht auch.
Habe ich jetzt Deine Zweifel zerstreut. Meine Grafik bildet also echte Messwerte ab.