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Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 11:53
von 14Vorbesitzer
Diavolo99 hat geschrieben: 11. Apr 2023, 09:15 ... und wie sich Gebrauchtwagenpreise im E-Bereich entwickeln werden. Das wiederum ist auch der Grund, weshalb ich vorm gebrauchten EV zurückschrecke...
Hallo Daniel,
ich fahre ja seit 2019 ein gebrauchtes Elektroauto. Es hat jetzt aktuell knapp über 75.000 km auf dem Tacho. Angeregt durch Dein Argument "wie entwickeln sich die Gebrauchtwagenpreise bei den E-Autos", habe ich gerade mal bei "mobile.dä" nachgeschaut wie es bei meinem da so aussieht: I3, BJ 2018 70.000 - 80.000 km ... Lustigerweise sind die Preise jetzt exakt auf dem Niveau, was ich damals für den 1 Jahr alten mit 10500 km bezahlt habe

.... verrückte Welt :happywink:

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 12:06
von jr1500
Interessant. Wobei ich den I3 irgendwie als A2 der E-Mobile sehe und da war die Entwicklung ja ähnlich.

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 14:23
von DVD3500
Ohh da habe ich was wieder verpasst...
Neulich unweit von uns:
https://www.heidelberg24.de/region/l600 ... 80177.html

Ich kann alles, was Mpanzi geschrieben hat bestätigen. Es wird sehr viel Mist über Elektroautos erzählt von Sachen, wo man sich echt fragen muss, haben die Leute überlegt ("e-Autos kann man nicht abschleppen".. Wie bitte?! Als wäre ein Auto zugelassen, das man nicht abschleppen kann....) hin zu zu Themen, wo man zugegebenermaßen sich damit aus ein ander setzen muss (wie verhält sich das Auto auf Langstrecken im Winter...)

Ich fahre seit September 2022 Skoda Enyaq. Ich kann ein paar Sachen hinzu fügen: Ich habe 3 Wochen in Januar "aus Spaß" nicht zuhause geladen, denn viele Kollegen können das nicht. Ich wollte es testen.
Es ist möglich und gar nicht mega schwierig. ABER es erfordert mehr Planung. Wenn ein Supermarkt einen Schnellader ab 50KW hat und man nicht gerade Samstag früh hinfährt kann man meisten locker in 45 Minutengen Einkauf voll laden . Bei Konzerte oder mal mit dem Hund eine Stunde spazieren während das Auto lädt tut es auch.
Wenn man zuhause laden kann ist das Ding genauso komfortabel wie beim Verbrenner. Bei 40% Akku einfach anschließen vor dem ins Bett gehen und auch bei 5,5 KW ist er am nächsten Morgen bei 80-100% je nachdem wie man es einstellt.

Was viele nicht wissen: Es reicht oft eine stinknormale Schuko Steckdose mit maximal 3,7 KW. Es muss keine Wallbox sein. Wenn man bei 50% ansteckt und nur bis 80% laden will (was empfohlen wird) reicht das bei meinem Enyaq übernacht.

Zum Thema Langstrecken: 1000 KM nach Hinterstoder Österreich von Heidelberg und zurück. Auto bis zum Dach voll, 4 Erwachsener und 1 Hund. Skibox, Winterfelgen und reifen, maximal 6°C. Heizung (Wärmepumpe) bei 22°C eingestellt. Tempomat bei 130 KMH (wegen Skibox) aber ab und an ne bissle schneller... Absolut schlechteste Bedingungen für ein e-Auto.
Wir habe 2 Mal geladen, ein Mal während der Mittagspause, ein Mal weil wir uns abwechseln sollten und der Hund kurz raus musste.
Wir kamen mit mehr als 30% an und haben effektiv keine Zeit verloren.
Wir dürften vorort laden (übernacht bei 5,5 KW) und dasselbe haben wir auf dem Rückweg gemacht. Das selbe Ergebnis.
Wir habe unsere Ladepunkte nicht akribisch vorher geplant. Wir sind losgefahren und bei 40% die nächsten Ladesäulen aufgesucht, die so schnell wir möglich laden konnten.

Angeblich alles Ökostrom...

Ich lese immerwieder von Leuten, die "1000 KM fahren und nur 2 Minuten anhalten zu tanken".
Es ist Haarspalterei zu sagen, naja, bei 35 l pro Minuten, was eine Zapfsäule hergibt, es kann sein, dass das "tanken" nur 2 Minuten aber das bezahlen etc dauert auch ne bissle... aber das ist klein Mist...

Wer bei eine Reise von etwa 8 Stunden (wenn man nur tankt) keine weitere 60-75 Minuten mehr hat für das Laden ist seine Sache. Alle Reisen ab 300 km gehe ich sehr gemütlich an. Wahrscheinlich brauche ich die Raserei nicht mehr...

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 14:56
von mpanzi
14Vorbesitzer hat geschrieben: 11. Apr 2023, 11:53
Diavolo99 hat geschrieben: 11. Apr 2023, 09:15 ... und wie sich Gebrauchtwagenpreise im E-Bereich entwickeln werden. Das wiederum ist auch der Grund, weshalb ich vorm gebrauchten EV zurückschrecke...
Hallo Daniel,
ich fahre ja seit 2019 ein gebrauchtes Elektroauto. Es hat jetzt aktuell knapp über 75.000 km auf dem Tacho. Angeregt durch Dein Argument "wie entwickeln sich die Gebrauchtwagenpreise bei den E-Autos", habe ich gerade mal bei "mobile.dä" nachgeschaut wie es bei meinem da so aussieht: I3, BJ 2018 70.000 - 80.000 km ... Lustigerweise sind die Preise jetzt exakt auf dem Niveau, was ich damals für den 1 Jahr alten mit 10500 km bezahlt habe

.... verrückte Welt :happywink:
Im Moment sind E-Autos eben sehr gefragt und hochpreisig. Mich würde interessieren, ob Du was an Reichweitenverlust oder so gemerkt hast.

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 15:03
von Brüchi
Jeder kann sich ja seine eigene Meinung zur E- Mobilität bilden.
Für mich wäre das, für ein kleines Stadtauto, auch denkbar.

Aber bei solchen Ideen wie "mein E- Auto wird nachts Strom für die Allgemeinheit abgeben" muss ich kotzen !
Wieder einmal soll der Bürger für die absolute Dummheit der Politik herhalten !
Wenn ich dann Strom abgebe, bekomme ich dann auch GENAU den gleichen Preis für meine kWh , wie ich ansonsten bezahle? Obwohl, ich gebe den Strom ja den stinkreichen Energiekonzernen. Ok, ich hätte gerne 50% MEHR pro kWh !!!!!
Es ist ja schon eine bodenlose Frechheit, dass die Leute mit einer PV Anlage deutlich weniger € pro eingespeister kWh bekommen.....warum ist privat erzeugter Strom weniger wert als von einer Firma???

Und bei den eigentlich "ganz netten" Balkonkraftwerken soll man den überflüssigen Strom sogar verschenken... :Andi:

Daher mein Lieblingsspruch: Bürgerverarsche !

Wenn mal ein (kleines) E-Auto bei mir einziehen sollte , dann nur so: KEINE registrierte Wallbox, sondern nur ein Steckerladegerät . Dazu ein Stromzähler, der KEINE Werte (momentaner Stromverbrauch, ggf MAC Adresse usw) an den Stromlieferanten leitet. Ob ich nen 11 KW Heizstrahler auf der Terrasse habe um im Winter in der Badehose rumzuliegen oder ein E- Auto lade....das geht den Stromlieferanten einen absoluten Sch.... an ! Ich zahle ein Schweine Geld pro kWh, was ich damit mache ist meine Sache.

Falls mein heiss geliebter Benziner Smart ( ganze 22 Jahre jung) mal aufgeben würde....dann könnte ich mir nen E- Smart (also den richtigen, 2- Sitzer) vorstellen. Oder den E-Go live ( kleiner 4- Sitzer,) denn der hat den einzig richtigen Aufbau: langlebiger Alurahmen und GFK Karosserie.

WieimmeristdasnurmeinepersönlicheMeinung :roll:

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 15:12
von mpanzi
Diavolo99 hat geschrieben: 11. Apr 2023, 09:15 Hey mpanzi,

ein echt guter Beitrag - vielen Dank dafür.
Ich muss sagen, dass ich aktuell auch noch nicht restlos überzeugt von der E-Mobilität bin, aber dein Beitrag auf jeden Fall das Verständnis erhöht hat und einen zum Denken anregt - im Prinzip wie bei dir und deinem Sohn :wink:

Bei mir persönlich hat der Alltags-Verbrenner mittlerweile auch über 300.000km, das heißt, früher oder später wird was Neues her müssen. Mein Problem ist jetzt aber, dass ich niemals einen Neuwagen kaufen werde, weil mir der Wertverlust am Anfang einfach zu hoch ist. Zudem keinen E-Neuwagen, weil mir das Vertrauen fehlt, wie gut der Akku in 10 Jahren noch ist und wie sich Gebrauchtwagenpreise im E-Bereich entwickeln werden. Das wiederum ist auch der Grund, weshalb ich vorm gebrauchten EV zurückschrecke. Demnach werde ich mir vermutlich irgend ne gebrauchte Verbrenner-Schüssel holen um die nächsten ~5 Jahre zu überbrücken. Dann wird man beim EV vielleicht noch klarer sehen, wo die Reise hingeht bzw. wie sich ein Gebrauchtwagenmarkt entwickelt und die Situation mit den Akkus tatsächlich aussieht. Alternativ wäre noch E-Auto-Leasing eine Option - allerdings auch nicht mehr so günstig und ich scheue davor zurück, ein Auto zu fahren das mir nicht gehört, um dann bei der Rückgabe über irgendwelche Kratzer zu streiten... :happywink:

Interessantes Thema :happywink:

Gruß Daniel
Hallo Daniel, dem hohen Wertverlust stehen aber mögliche Reparaturkosten gegenüber. Bei meinem X3 war es ein Riss im Krümmer (1.500 Euro), die Schwungscheibe an der Kurbelwelle (500 Euro) und eigentlich wären mind. 2 Injektoren fällig gewesen (jeweils 1.200 Euro). Und dann war er immer noch ein altes Auto. Was noch alles hätte kommen können - noch vier weitere Injektoren, Getriebe, AGR ...

Auch einer der Gründe für den Hyundai waren die 8 Jahre Garantie, die jeder hat. Ich hab den geleast (bin selbständig, ist mein Firmenwagen - übrigens nur 0,25% Eigenverbrauch, statt 1%) und habe damit das Risiko des Wiederverkaufs nicht. Ich kann mir nach vier Jahren überlegen, ihn zurückzugeben oder zu kaufen und ggf. weiterzuverkaufen (und kann dem Käufer sogar noch 4 Jahre Garantie mitgeben).

Da es ein Firmenwagen ist hätte ich auf jeden Fall einen Neuwagen genommen. Und dann steht man vor dem Dilemma. Mit einem neuen X3 Diesel für 70.000 Euro kann ich auch ganz böse enden, wenn in 5 Jahren keiner mehr Diesel kauft. Das Problem besteht immer.

Viel problematischer ist die Entscheidung, welchen BEV (da hat Marc vollkommen Recht - in E-Auto-Foren redet man meistens von EV) man wählt. Bei Verbrenner steht man ja vor der Wahl Diesel oder Benzin. Aber das Risiko, wenn man falsch wählt, ist gering - ein paar Euro hin oder her. Aber beim BEV die falsche Wahl zu treffen ist echt lästig.

Was für eine "billige Verbrenner-Schüssel" schwebt Dir denn vor?

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 15:25
von mpanzi
Brüchi hat geschrieben: 11. Apr 2023, 15:03 Jeder kann sich ja seine eigene Meinung zur E- Mobilität bilden.
Für mich wäre das, für ein kleines Stadtauto, auch denkbar.

Aber bei solchen Ideen wie "mein E- Auto wird nachts Strom für die Allgemeinheit abgeben" muss ich kotzen !
Wieder einmal soll der Bürger für die absolute Dummheit der Politik herhalten !
Wenn ich dann Strom abgebe, bekomme ich dann auch GENAU den gleichen Preis für meine kWh , wie ich ansonsten bezahle? Obwohl, ich gebe den Strom ja den stinkreichen Energiekonzernen. Ok, ich hätte gerne 50% MEHR pro kWh !!!!!
Es ist ja schon eine bodenlose Frechheit, dass die Leute mit einer PV Anlage deutlich weniger € pro eingespeister kWh bekommen.....warum ist privat erzeugter Strom weniger wert als von einer Firma???

Und bei den eigentlich "ganz netten" Balkonkraftwerken soll man den überflüssigen Strom sogar verschenken... :Andi:

Daher mein Lieblingsspruch: Bürgerverarsche !

Wenn mal ein (kleines) E-Auto bei mir einziehen sollte , dann nur so: KEINE registrierte Wallbox, sondern nur ein Steckerladegerät . Dazu ein Stromzähler, der KEINE Werte (momentaner Stromverbrauch, ggf MAC Adresse usw) an den Stromlieferanten leitet. Ob ich nen 11 KW Heizstrahler auf der Terrasse habe um im Winter in der Badehose rumzuliegen oder ein E- Auto lade....das geht den Stromlieferanten einen absoluten Sch.... an ! Ich zahle ein Schweine Geld pro kWh, was ich damit mache ist meine Sache.

Falls mein heiss geliebter Benziner Smart ( ganze 22 Jahre jung) mal aufgeben würde....dann könnte ich mir nen E- Smart (also den richtigen, 2- Sitzer) vorstellen. Oder den E-Go live ( kleiner 4- Sitzer,) denn der hat den einzig richtigen Aufbau: langlebiger Alurahmen und GFK Karosserie.

WieimmeristdasnurmeinepersönlicheMeinung :roll:
Das mit dem Bereitstellen des Stroms ist momentan ja nur Zukunftsmusik. Wie das gestaltet werden würde muss man sehen. Gibt auch Vehicel-to-Home. Dann nutzt Du Dein Auto als Stromspeicher für Dich zu Hause.

Das mit dem Preis für Photovoltaik finde ich auch dämlich. Wäre das fair, hätte ich auch eine Anlage auf dem Dach, dann würde sie sich nämlich nicht erst nach 15 Jahren, sondern nach 5 Jahren rentieren.

Was meinst Du mit "registrierter Wallbox"? Du musst die anmelden, damit der Versorger die Stromversorgung planen kann - das ist alles. Muss man wohl mit allen großen Verbrauchern, wenn ich das richtig weiß. Ich hab denen gemeldet, dass ich jetzt eine 11-kw-Ladeeinrichtung habe und gut. Muss auch nicht genehmigt werden und da zählt auch niemand mit (ist ein JuiceBooster - eine mobile Wallbox). Niemand fragt da irgendwelche Daten ab. Geht irgendwie, wenn man sehr viel lädt. Dann kann man das irgendwie machen, und man bekommt den Strom billiger, den das Auto nutzt - wohl ähnlich wie Nachtspeicheröfen. Habe ich aber nicht.

Ich hab mir nur einen eigenen Unterzähler setzen lassen, weil ich ja die Kosten fürs Laden des Firmenwagens von der Steuer absetze. Aber auch das geht nur manuell. Ich gehe jeden Monatsersten hin, mache ein Foto und trage das in mein Buchhaltungsprogramm ein. Fertig. Mein Stromanbieter weiß nicht, wieviel ich fürs Auto oder sonstwas benutzt habe - habe noch so einen alten schwarzen Stromzähler.

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 15:29
von 14Vorbesitzer
mpanzi hat geschrieben: 11. Apr 2023, 14:56 ... Mich würde interessieren, ob Du was an Reichweitenverlust oder so gemerkt hast.
Mein I3 hat offiziell nur 280 km Reichweite. Daran hat sich nichts geändert. Der einzige Effekt (der eventuell eine Batteriealterung anzeigt) ist bei mir folgender: Früher konnte ich bis zu 10 km fahren bevor aus 100 % Ladung 99.5 % wurden. Mittlerweile sind es nur noch ca. 8 km bis das passiert.

LG
Volker

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 15:42
von Brüchi
Registrierung Ladegerät/Wallbox:
bis 11 kw freiwillig. Wer eine Förderung will (ca 400€) , muss die registrieren lassen.
Die Dinger haben eine eindeutige Adresse und können so in Echtzeit abgefragt werden. Oder runter geregelt, damit die Dinger in Mehrfamilienhäusern nicht die Hauszufuhr überschreiten. Oder die Gesamtleistung der ganzen Strasse.

Über 11 KW ist die Registrierung wohl Pflicht. Und damit auch die Kontrolle seitens Stromanbieter.

Anmelden muss man angeblich alle Ladegeräte. Ob man da auch die "Adresse" angeben muss, weiss ich nicht. Wozu ich ein 11 KW Ladegerät anmeldet muss entzieht sich meiner Logik. Ich habe als Panzersicherung 3x 60 Ampere. Einfamilienhaus. Was ich damit mache, ich mein Ding. basta :evil:

Vehikel-to -home gibt es ja schon. Machen bald meine Nachbarn. Gute Idee, da die das Auto tagsüber kaum brauchen:
Auto wird über die PV Anlage tagsüber geladen, nachts kann es dann als Stromlieferant benutzt werden...möglichst wenig Strom wird "verschenkt" und man hat nur eine Batterie für das Haus/Auto.

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 15:47
von Diavolo99
mpanzi hat geschrieben: 11. Apr 2023, 15:12 Was für eine "billige Verbrenner-Schüssel" schwebt Dir denn vor?
Keine Ahnung - das wird dann spontan entschieden wenn mein TT den Geist aufgibt. Aber wird denk ich was Unspektakuläres nach 1-2 Tagen mobile.de-Sondierung.

Für die Familie haben wir n Kombi - das heißt vermutlich wirds irgend n emotionsloser Kleinwagen als reiner Zweitwagen für den Arbeitsweg usw.. Spaß-Autos hab ich ja genug so langsam :D

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 17:29
von ThomasE
Brüchi hat geschrieben: 11. Apr 2023, 15:42 Die Dinger haben eine eindeutige Adresse und können so in Echtzeit abgefragt werden...

Über 11 KW ist die Registrierung wohl Pflicht. Und damit auch die Kontrolle seitens Stromanbieter.
Wie soll das denn kontrolliert werden? :?
Da müsste ja eine Sende bzw. Empfangseinheit vorhanden sein!
Brüchi hat geschrieben: 11. Apr 2023, 15:42 Was ich damit mache, ich mein Ding. basta :evil:

Nein, war es noch nie!
War schon immer so das zB bei den Nachtspeicherheizungen die Stromtrasse abgeschaltet werden kann. Aber nicht dein einzelnes Haus.

Fehlt noch das Gerücht das das Stromnetz das nicht könnte, war bei mir in der Straße das gleiche.
Als Beispiel, in unserem Haus waren 18, in Worten achtzehn, Nachtspeicheröfen!
Ich weiß allerdings nicht mehr was die zusammen an Leistung hatten.
Denke aber jeder wenigstens so um die 2 kW.
Plus die in der Nachbarschaft, wüsste nicht das da jemals das Netz zusammen gebrochen wäre. :wink:

Urplötzlich wimmelt es von Energieanlagen Elektroniker und alle haben Ahnung. :cry:

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 17:52
von DVD3500
Brüchi hat geschrieben: 11. Apr 2023, 15:42 Registrierung Ladegerät/Wallbox:
bis 11 kw freiwillig. Wer eine Förderung will (ca 400€) , muss die registrieren lassen.
Die Dinger haben eine eindeutige Adresse und können so in Echtzeit abgefragt werden. Oder runter geregelt, damit die Dinger in Mehrfamilienhäusern nicht die Hauszufuhr überschreiten. Oder die Gesamtleistung der ganzen Strasse.

Über 11 KW ist die Registrierung wohl Pflicht. Und damit auch die Kontrolle seitens Stromanbieter.

Anmelden muss man angeblich alle Ladegeräte. Ob man da auch die "Adresse" angeben muss, weiss ich nicht. Wozu ich ein 11 KW Ladegerät anmeldet muss entzieht sich meiner Logik. Ich habe als Panzersicherung 3x 60 Ampere. Einfamilienhaus. Was ich damit mache, ich mein Ding. basta :evil:
....
Das Anmelden diente lediglich, dass man nicht 2 Mal die Förderung bekommt... offiziell...

AC können viele E-Autos eh nicht über 11 KW (VAG) laden und alle, die ich kenne haben 11 KW Wallbox und regeln sie sogar RUNTER auf 5,5 KW. Ich habe 2 Mal 11 KW geladen. Ein mal um zu testen, und dann 1 Mal, weil ich das Auto vorheizen wollte und wollte mit 80% losfahren. Ich hatte "vergessen" frühs anzustecken. ich wäre aber 100% dahin gekommen, wo ich hin wollte und es gäbe die Möglichkeit vorort zu laden.,..

Mehr als 11 KW zuhause braucht man echt nicht. Leiber wenn, Du von einer langen Reise zurück kommst hältst Du für 15 Minuten an einem Schnellader an und lädst auf 80%, was fast alle E-Auto können.
Bei 11 KW ist dann Dein Auto zwischen 2-3 Stunden auf 100% zuhause, wenn es sein muss.

Meine Wallbox können sie nicht remote runter regeln, ich habe sowohl mehrere Stadtwerke Mitarbeiter und meinen Elektriker gefragt.

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 18:51
von mpanzi
Brüchi hat geschrieben: 11. Apr 2023, 15:42 Registrierung Ladegerät/Wallbox:
bis 11 kw freiwillig. Wer eine Förderung will (ca 400€) , muss die registrieren lassen.
Die Dinger haben eine eindeutige Adresse und können so in Echtzeit abgefragt werden. Oder runter geregelt, damit die Dinger in Mehrfamilienhäusern nicht die Hauszufuhr überschreiten. Oder die Gesamtleistung der ganzen Strasse.

Über 11 KW ist die Registrierung wohl Pflicht. Und damit auch die Kontrolle seitens Stromanbieter.
Hab ich noch nie gehört und denke auch, dass das nicht so ist. Wie sollte der Stromanbieter denn das Teil kontrollieren? Es funktioniert so, dass man vom Elektriker seines Vertrauens eine Wallbox montieren lässt und dann nimmt man die Rechnung und stellt man den Antrag für den Zuschuss - übrigens nicht beim Stromanbieter. Fertig. Die meisten Wallboxen sind völlig dumm. Die können gar nix und ganz bestimmt nicht mit dem Stromanbieter kommunizieren.

Es gibt intelligente Wallboxen, die können das. Da kann ich z.B. einstellen, dass ich nur zu günstigen Zeiten laden möchte. Gibt in manchen Gebieten schon solche Anbieter. Da kostet der Strom je nachdem, wie "teuer/verfügbar" er ist. Da kann es dann tatsächlich sein, dass an einem sonnigen und windigen Sonntag (kaum Verbraucher, aber viel Stromerzeugung) für 0 Euro/kwh Strom beziehen kann (nicht unbedingt nur fürs Auto). Wer aber in einer windlosen Nacht Strom bezieht, der zahlt eben mehr. Nennt sich dynamischer Stromtarif. In dem Fall muss die Wallbox natürlich mit dem Anbieter kommunizieren - Preise abfragen und dem mitteilen, wieviel sie zu der Zeit geladen hat.

Ich sehe da auch kein Problem. Dann weiß der eben, wieviel ich geladen habe - so what!? Interessiert doch Keinen.

Die Registrierung ist auch bis 11 kwh Pflicht. Ich habe denen eine Mail geschrieben: Meine Kundennummer und "Ich habe jetzt eine 11kwh-Wallbox". Dann kam die Antwortmail - "Vielen Dank für die Info". Erledigt.

Bei über 11 kwh muss man es genehmigen lassen. Dann prüfen die ob die Gesamtleistung der Straße hinkommt.

Den Hausanschluss muss der Elektriker checken.

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 19:22
von mpanzi
DVD3500 hat geschrieben: 11. Apr 2023, 17:52 AC können viele E-Autos eh nicht über 11 KW (VAG) laden und alle, die ich kenne haben 11 KW Wallbox und regeln sie sogar RUNTER auf 5,5 KW. Ich habe 2 Mal 11 KW geladen. Ein mal um zu testen, und dann 1 Mal, weil ich das Auto vorheizen wollte und wollte mit 80% losfahren. Ich hatte "vergessen" frühs anzustecken. ich wäre aber 100% dahin gekommen, wo ich hin wollte und es gäbe die Möglichkeit vorort zu laden.,..

Mehr als 11 KW zuhause braucht man echt nicht. Leiber wenn, Du von einer langen Reise zurück kommst hältst Du für 15 Minuten an einem Schnellader an und lädst auf 80%, was fast alle E-Auto können.
Bei 11 KW ist dann Dein Auto zwischen 2-3 Stunden auf 100% zuhause, wenn es sein muss.
Hier möchte ich etwas einschränken. Also alle E-Autos, die ich kenne und die AC mit 11 kwh laden können, tun das auch (also 10,x kwh). Warum sollten die auf 5,5 runter? Ist das ein VW-Ding?

Bei den "mehr als 11 kwh zu Hause braucht man nicht" bin ich größtenteils bei Dir - ich würde noch ein "momentan" oder "meistens" einfügen. Es gibt mittlerweile Autos mit echt großen Akkus. Und einen fast leeren 100 kwh-Akku mit 11 kwh aufzuladen dauert eben 10 Stunden - gibt ja auch Ladeverluste.

Ist ja ganz leicht auszurechnen. Mein Akku hat 77,4 kwh - wenn ich von 20 auf 80% Laden will sind das 46,5 kwh und dauert gute 4 Stunden und fast 6 wenn ich auf 100 % will.

Unterwegs mal schnell am Schnelllader aufladen, damit ich zu Hause weniger laden muss, finde ich einen weniger sinnvollen Tipp. Der Schnelllader ist mit Sicherheit viel teurer als der Strom zu Hause.

Und in 15 Minuten auf 80% - naja, kommt drauf an, von welchem Akkustand aus. Man sagt ja i.d.R. von 10 auf 80 % und da gibts nicht sooo viele, die das können. Eigentlich keiner (https://hey.car/magazine/e-auto-ladezei ... ektroautos). Da ist mein Ioniq5 ganz vorne mit dabei (auch einer der Gründe, warum ich den genommen habe), aber 15 Minuten schafft er trotzdem nicht. Dein Enyak braucht fast 30 Minuten. Und alles nur im Idealfall - also nicht zu kalt draußen - im Winter kann man da 30 - 50 Prozent draufrechnen. Wobei ich überrascht war - beim letzen Update kam die Batterie-Vorkonditionierung dazu. Da habe ich getestet - 6 Grad Außentemperatur von 9 auf 80 % in etwas über 25 Minuten. Nicht schlecht, aber keine 18 Minuten.

Es ist mir wichtig, sowas klarzustellen, denn wenn sich jetzt jemand ein BEV kauft und der lädt dann eben nicht in 2-3 Stunden voll, oder nicht am Schnelllader in 15 Minuten auf 80% dann ist das ein Grund für eine Verärgerung. Und dann ist das ein Sch... mit den BEVs. Würde vielleicht gar nichts ausmachen, wenn man es einfach weiß. Man muss auch die Nachteile kennen/sagen. Schönreden hilft da nicht. Ich hatte gerade einen Reklamationsfall bei DELL. Defektes Notebook, Techniker kommt morgen. Kam mir komisch vor, aber gut, wenn der das sagt. Er kam natürlich nicht. Aber er kommt jetzt am nächsten Tag. Wieder nicht. Am dritten Tag kam er dann und ich war tierisch genervt. Hätte der gleich gesagt, ich komme in drei Tagen, wäre alles gut gewesen.

Mein Tipp ist, dass man sich unabhängig über sein gewünschtes Auto informiert. Foren, Berichte usw. Die Händler selbst haben auch oft keine Ahnung und erzählen einem echten Blödsinn. Aber nicht nur bei BEVs, kenne ich gar nicht anders. Wenn ich mich für ein Auto interessiert habe, weiß ich vorher darüber Bescheid - und dann mache ich eine Probefahrt.

Re: Wieder einer weniger

Verfasst: 11. Apr 2023, 19:32
von mpanzi
14Vorbesitzer hat geschrieben: 11. Apr 2023, 15:29
mpanzi hat geschrieben: 11. Apr 2023, 14:56 ... Mich würde interessieren, ob Du was an Reichweitenverlust oder so gemerkt hast.
Mein I3 hat offiziell nur 280 km Reichweite. Daran hat sich nichts geändert. Der einzige Effekt (der eventuell eine Batteriealterung anzeigt) ist bei mir folgender: Früher konnte ich bis zu 10 km fahren bevor aus 100 % Ladung 99.5 % wurden. Mittlerweile sind es nur noch ca. 8 km bis das passiert.

LG
Volker
das besätigt ganz viele Tests. Die Akkus von alten E-Autos gehen lange nicht so schnell kaputt, wie befürchtet.