Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
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Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
Guten Morgen und hallo an alle,
ein Bekannter hat mich gebeten, ihm beim Instandsetzen seines Triumph Spitfire 1500 zwecks Verkauf zu helfen.
Der Wagen hatte steht jetzt (nach wie vor angemeldet ...) seit mehr als 10 Jahren in der Garage und hatte wohl durchgehend Temperatur-/Überhitzungsprobleme gehabt. Mein Bekannte hatte den Wagen kurz vor dem Abstellen wohl mal bei einer freien Werkstatt deswegen, die das Problem angeblich gelöst hatten, was sich aber nicht als richtig erwiesen hat.
Nachdem ich mich ein wenig in das Thema eingelesen und eingeguckt habe, ist mir bei der ersten Besichtigung sofort aufgefallen, das
a) die Luftleitpappen (nennt man die so ?) fehlen
b) zwar die Schrauben, aber weit und breit kein Kühlerventilator auf der Wasserpumpe vorhanden ist.
Im zweiten Schritt habe ich mal das Thermostatengehäuse abgeschraubt, da schon äusserlich zu sehen war (weiße Kalkablagerungen), das hier über längere Zeit Wasser ausgetreten ist. Nach dem Abnehmen des Gehäuses war der Anblick fast so übel wie aus diesem Video sichtbar. Die einzelnen Teile sind jedoch nicht so schlimm wie im Bild/Video korrodiert, inzwischen habe ich alles gründlich per heißem Wasser/Essigessenz-Bad und Ultraschall gereinigt und den Thermostat mal getestet. Er funktioniert, allerdings kann ich noch nicht sagen, ab wann er genau öffnet.
Die eingestanzte Information auf dem Thermostat ist: ° 74°C 10-1701
Der Gummischlauch und das Gehäuse sind meiner Ansicht nach noch gut genug, um sie wieder zu verwenden, ebenso der Thermostat.
Mein Bekannter ist leider etwas "sparsam",was notwendige Ausgaben betrifft und dazu, IMO, ziemlich unrealistisch, was er für seinen Spifire bei Verkauf haben möchte.
Folgende Fragen:
- Der Thermostat hat kein kleines Loch, was auch im geschlossenen Zustand einen minimalen Durchfluss ermöglicht. In den verschiedenen Threads hier habe ich herausgelesen, das diese kleine Öffnung (neben anderen Faktoren) unabdingbar für ein gut funktionierendes Kühlsystem ist. Richtig ?
- Sowohl hier im Forum wie auch in dem Video mit dem vermockerten Thermostaten wird bei der Montage die (neue) Dichtung des Gehäuse nochmals mit (meiner Meinung viel zu viel) Dichtmittel versehen. Ich selber habe in der Vergangenheit bzw. arbeite bei meinen Fahrzeugen ausschließlich mit zusätzlichn Dichtmitteln, wenn es a) der Hersteller so angibt oder b) es aus Verschleiß- & Altersgründen oder mangelnder
Verfügbarkeit eines Ersatzteils notwendig ist.
- Für mich ist (neben der Wasserpumpe) der Einbau eines neuen Thermostaten absolute Pflicht, alles andere sehe ich als No-Go an.
Gibt es hier Empfehlungen, welcher Thermostat (Öffnungsthemperatur) in diesm Fall zu bevorzugen ist ? Der Wagen hat keine extra elektrischen Lüfter, jedoch in der Vergangenheit mal einen neuen (breiten) Wasserkühler bekommen.
(und irgendwann einen zusätzlichen Ölkühler, kann aber noch nicht sagen, ob dieser auch über eine elektrische/temperaturabhängige Regelung
verfügt - angesichts der bekannten Geschichte und sonstigen Ausstattung des Wagen schätze ich eher nicht).
- Von den beiden Bolzen zur Befestigung scheint mir mindestens einer von beiden nicht original zu sein.
Sie sind unterschiedlich lang, der Längere mit Unterlegscheibe und Sprengring (an der höheren Seite des Gehäuses zum Auslass hin verbaut) ist 4,3 cm lang, das Gewinde geht nur bis zur Hälfte (2,3 mm).
Der kürzere Bolzen war ohne jegliche Unterlegscheiben/Sprengring, das Gewinde ist duchgehen und die Gesamtlänge 2,63 cm lang.
Das scheint mir nicht original und korrekt zu sein, da er dann bei Montage nur ~ 1,1cm im (Zylinderkopf ?-)Block verschraubt ist.
(Der längere Bolzen dagegen max. 1,9 cm, was ja dann auch die Gewindelänge stimmig macht.
Da ich ja eh´ Ersatzteile bestellen werde, würde ich gerne auch diese Bolzen durch die Korrekten ersetzten. Da das, erst recht in angelsächsischen Maßeinheiten, mein Wissen übersteigt und ich gesehen habe, das es jede unterschiedliche Menge Bolzen bei den entsprechenden Triumpf E-Teile Händlern gibt: Kann mir jemand schreiben, welche Abmessungen / Bolzen ich bestellen muss ? Und gibt es Werte für die Anzugsdrehmomente bei der Montage.
- Letzte Frage zum Kühlerlüfter:
Da es hier ja auch mehrere Variationen gibt, habe ich bisher herausgearbeitet, das der siebenflüglige Lüftergrill mit dem "rechteckigen" Bild der (4) Schraubenpositionen der Passende für den Wagen sein müsste ? (Spitfire 1500, EZ.: März 1978, VIN: FH1059XYZ)
Der Wagen hat keine Viskokupplung auf der Wasserpumpe. Da ich aber zum ersten Mal an einem englischen Klassiker arbeite, frage ich vor
Bestellung lieber nochmals nach.
Vorab schon eimal herzlichen Dank für alle Antworten und Tip´s. Es ist schon klar, das eigentlich wesentlich mehr notwendige Überholung und Arbeit an diesem Garagenparker notwendig ist, um es Tüv-fertig und strassentauglich zu machen. Das muss ich aber leider der Entscheidung meines Bekannten überlassen, solange ich ihm den Wagen nicht abkaufe (Auch wenn es mich in den Fingern juckt: ich habe reichlich Hobbyfahrzeuge und auch keine Vorstellung über die Kaufpreise und Kosten eines Spitfire).
Allen einen guten Saisonstart, viel Sonnentage zum offen fahren und stehts gute & sichere Fahrt,
Beste Grüße,
Till
ein Bekannter hat mich gebeten, ihm beim Instandsetzen seines Triumph Spitfire 1500 zwecks Verkauf zu helfen.
Der Wagen hatte steht jetzt (nach wie vor angemeldet ...) seit mehr als 10 Jahren in der Garage und hatte wohl durchgehend Temperatur-/Überhitzungsprobleme gehabt. Mein Bekannte hatte den Wagen kurz vor dem Abstellen wohl mal bei einer freien Werkstatt deswegen, die das Problem angeblich gelöst hatten, was sich aber nicht als richtig erwiesen hat.
Nachdem ich mich ein wenig in das Thema eingelesen und eingeguckt habe, ist mir bei der ersten Besichtigung sofort aufgefallen, das
a) die Luftleitpappen (nennt man die so ?) fehlen
b) zwar die Schrauben, aber weit und breit kein Kühlerventilator auf der Wasserpumpe vorhanden ist.
Im zweiten Schritt habe ich mal das Thermostatengehäuse abgeschraubt, da schon äusserlich zu sehen war (weiße Kalkablagerungen), das hier über längere Zeit Wasser ausgetreten ist. Nach dem Abnehmen des Gehäuses war der Anblick fast so übel wie aus diesem Video sichtbar. Die einzelnen Teile sind jedoch nicht so schlimm wie im Bild/Video korrodiert, inzwischen habe ich alles gründlich per heißem Wasser/Essigessenz-Bad und Ultraschall gereinigt und den Thermostat mal getestet. Er funktioniert, allerdings kann ich noch nicht sagen, ab wann er genau öffnet.
Die eingestanzte Information auf dem Thermostat ist: ° 74°C 10-1701
Der Gummischlauch und das Gehäuse sind meiner Ansicht nach noch gut genug, um sie wieder zu verwenden, ebenso der Thermostat.
Mein Bekannter ist leider etwas "sparsam",was notwendige Ausgaben betrifft und dazu, IMO, ziemlich unrealistisch, was er für seinen Spifire bei Verkauf haben möchte.
Folgende Fragen:
- Der Thermostat hat kein kleines Loch, was auch im geschlossenen Zustand einen minimalen Durchfluss ermöglicht. In den verschiedenen Threads hier habe ich herausgelesen, das diese kleine Öffnung (neben anderen Faktoren) unabdingbar für ein gut funktionierendes Kühlsystem ist. Richtig ?
- Sowohl hier im Forum wie auch in dem Video mit dem vermockerten Thermostaten wird bei der Montage die (neue) Dichtung des Gehäuse nochmals mit (meiner Meinung viel zu viel) Dichtmittel versehen. Ich selber habe in der Vergangenheit bzw. arbeite bei meinen Fahrzeugen ausschließlich mit zusätzlichn Dichtmitteln, wenn es a) der Hersteller so angibt oder b) es aus Verschleiß- & Altersgründen oder mangelnder
Verfügbarkeit eines Ersatzteils notwendig ist.
- Für mich ist (neben der Wasserpumpe) der Einbau eines neuen Thermostaten absolute Pflicht, alles andere sehe ich als No-Go an.
Gibt es hier Empfehlungen, welcher Thermostat (Öffnungsthemperatur) in diesm Fall zu bevorzugen ist ? Der Wagen hat keine extra elektrischen Lüfter, jedoch in der Vergangenheit mal einen neuen (breiten) Wasserkühler bekommen.
(und irgendwann einen zusätzlichen Ölkühler, kann aber noch nicht sagen, ob dieser auch über eine elektrische/temperaturabhängige Regelung
verfügt - angesichts der bekannten Geschichte und sonstigen Ausstattung des Wagen schätze ich eher nicht).
- Von den beiden Bolzen zur Befestigung scheint mir mindestens einer von beiden nicht original zu sein.
Sie sind unterschiedlich lang, der Längere mit Unterlegscheibe und Sprengring (an der höheren Seite des Gehäuses zum Auslass hin verbaut) ist 4,3 cm lang, das Gewinde geht nur bis zur Hälfte (2,3 mm).
Der kürzere Bolzen war ohne jegliche Unterlegscheiben/Sprengring, das Gewinde ist duchgehen und die Gesamtlänge 2,63 cm lang.
Das scheint mir nicht original und korrekt zu sein, da er dann bei Montage nur ~ 1,1cm im (Zylinderkopf ?-)Block verschraubt ist.
(Der längere Bolzen dagegen max. 1,9 cm, was ja dann auch die Gewindelänge stimmig macht.
Da ich ja eh´ Ersatzteile bestellen werde, würde ich gerne auch diese Bolzen durch die Korrekten ersetzten. Da das, erst recht in angelsächsischen Maßeinheiten, mein Wissen übersteigt und ich gesehen habe, das es jede unterschiedliche Menge Bolzen bei den entsprechenden Triumpf E-Teile Händlern gibt: Kann mir jemand schreiben, welche Abmessungen / Bolzen ich bestellen muss ? Und gibt es Werte für die Anzugsdrehmomente bei der Montage.
- Letzte Frage zum Kühlerlüfter:
Da es hier ja auch mehrere Variationen gibt, habe ich bisher herausgearbeitet, das der siebenflüglige Lüftergrill mit dem "rechteckigen" Bild der (4) Schraubenpositionen der Passende für den Wagen sein müsste ? (Spitfire 1500, EZ.: März 1978, VIN: FH1059XYZ)
Der Wagen hat keine Viskokupplung auf der Wasserpumpe. Da ich aber zum ersten Mal an einem englischen Klassiker arbeite, frage ich vor
Bestellung lieber nochmals nach.
Vorab schon eimal herzlichen Dank für alle Antworten und Tip´s. Es ist schon klar, das eigentlich wesentlich mehr notwendige Überholung und Arbeit an diesem Garagenparker notwendig ist, um es Tüv-fertig und strassentauglich zu machen. Das muss ich aber leider der Entscheidung meines Bekannten überlassen, solange ich ihm den Wagen nicht abkaufe (Auch wenn es mich in den Fingern juckt: ich habe reichlich Hobbyfahrzeuge und auch keine Vorstellung über die Kaufpreise und Kosten eines Spitfire).
Allen einen guten Saisonstart, viel Sonnentage zum offen fahren und stehts gute & sichere Fahrt,
Beste Grüße,
Till
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- 14Vorbesitzer
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Re: Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
Hallo Till,
Du wirst hier voraussichtlich viele sehr verschiedene Antworten bekommen
Ich würde vorschlagen, dass Du einen starren Plastiklüfter montierst. Der Thermostat sollte 82 °C Öffnungstemperatur haben. Reinige das Ganze Kühlsystem mal mit Zitronensäure. Dazu muss der Motor aber laufen. Bolzen , Thermostat und Lüfter am besten bei der Spitfirescheune anfragen. Der Inhaber ist kompetent und freundlich!
VG
Volker
Du wirst hier voraussichtlich viele sehr verschiedene Antworten bekommen
Ich würde vorschlagen, dass Du einen starren Plastiklüfter montierst. Der Thermostat sollte 82 °C Öffnungstemperatur haben. Reinige das Ganze Kühlsystem mal mit Zitronensäure. Dazu muss der Motor aber laufen. Bolzen , Thermostat und Lüfter am besten bei der Spitfirescheune anfragen. Der Inhaber ist kompetent und freundlich!
VG
Volker
"The Triumph Spitfire Mk. 4. A car that echoes your go-ahead personality ; that is not only fun to drive, great to be seen in, and so good to look at, but immensely practical and reliable." BL Publ. No. T. 1039/1.74
- ThomasE
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Re: Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
Und als Ergänzung ev. kannst du bei Bastuck oder Limora nachsehen welche Schrauben, Bolzen oder was auch immer wo hin gehört. Zumindest bei Limora sind sehr gute Explosionszeichnungen und die Teile sind einzeln beschrieben.
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Hab nach vielen Monden wieder angefangen an alten Autos rum zu schrauben.
- Rolf
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Re: Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
1.
Du kannst auch ein 87er Thermostat nehmen. Wie schon von 14Vorbesitzer gesagt gehen die Meinungen da auseinander. Ist aber gehüpft wie gesprungen. Wichtig ist, dass du ein Markenprodukt (Wahler, Gates usw.) nimmst; manche No-Name-Thermostate öffnen und schließen bei völlig falschen Temperaturen.
2.
Für das Thermostatgehäuse werden zwei unterschiedlich lange Bolzen benötigt:
1x GHF103
1x BH605101
3.
Dichtmittel am Thermostatgehäuse ist unnötig. Wichtig ist eine solide Dichtung GTG103 (nicht so ein dünnes Papierding, wie es von einigen Teilehändlern verkauft wird).
4.
Die Luftleitpappen links und rechts vom Motor sind unnötig. Auf jeden Fall sollten aber Luftleitpappen oder besser noch Luftleitbleche links und rechts vorm Kühler vorhanden sein.
5.
Rimmer und Moss verwenden die originalen Ersatzteilkataloge von Triumph. Andere Anbieter wie Limora oder Bastuck haben eigene Kataloge, die unvollständig sind, fehlerhaft sind und nicht die offiziellen Ersatzteilnummern verwenden.
Grüße
Rolf
Du kannst auch ein 87er Thermostat nehmen. Wie schon von 14Vorbesitzer gesagt gehen die Meinungen da auseinander. Ist aber gehüpft wie gesprungen. Wichtig ist, dass du ein Markenprodukt (Wahler, Gates usw.) nimmst; manche No-Name-Thermostate öffnen und schließen bei völlig falschen Temperaturen.
2.
Für das Thermostatgehäuse werden zwei unterschiedlich lange Bolzen benötigt:
1x GHF103
1x BH605101
3.
Dichtmittel am Thermostatgehäuse ist unnötig. Wichtig ist eine solide Dichtung GTG103 (nicht so ein dünnes Papierding, wie es von einigen Teilehändlern verkauft wird).
4.
Die Luftleitpappen links und rechts vom Motor sind unnötig. Auf jeden Fall sollten aber Luftleitpappen oder besser noch Luftleitbleche links und rechts vorm Kühler vorhanden sein.
5.
Rimmer und Moss verwenden die originalen Ersatzteilkataloge von Triumph. Andere Anbieter wie Limora oder Bastuck haben eigene Kataloge, die unvollständig sind, fehlerhaft sind und nicht die offiziellen Ersatzteilnummern verwenden.
Grüße
Rolf
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Zuletzt geändert von Rolf am 10. Apr 2026, 23:31, insgesamt 5-mal geändert.
BMW 328 Ci (2000) - Suzuki SV 1000 S (2004) - Triumph Spitfire 1500 (1975) - Yamaha SRX 600 (1988) - Yamaha XJ 900 N (1986)
- Dani Senn
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Re: Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
Höchsten Loctite Dichtungs optimierer verwenden (entspticht dem früheren Mavelic)
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Bodeblääch Dänu
- Pumpel
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Re: Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
Vielleicht mal bei Michael Zettl, Auf der Höll 10, 35435 Wettenberg anfragen.
Da gibt es vielleicht auch ein gebrauchtes Lüfterrad und ein Thermostat und das ist in etwa in Mittelhessen

Da gibt es vielleicht auch ein gebrauchtes Lüfterrad und ein Thermostat und das ist in etwa in Mittelhessen
Spitfire 1500 BJ 1976, Spitfire 1500 BJ 1980, HMC MK4, Fiat 500 F, SR 500, GB 500, Gitane Record 1985 (Laurent Fignon, Le Professeur), SUN 1015
- Rolf
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Re: Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
Ein gebrauchtes Thermostat würde ich nicht einbauen, zumal ein neues von einem Markenhersteller nur 15 bis 20 Euro kostet. Wenn man für solche elementaren Dinge kein Geld ausgeben möchte, sollte man sich lieber ein anderes Hobby zulegen.
Der 1500er Motor wurde anfangs ab Werk mit einem 82er Thermostat ausgestattet. Im Rahmen der Modellpflege wurde dann jedoch auf ein 87er Thermostat umgestellt.
Grüße
Rolf
Der 1500er Motor wurde anfangs ab Werk mit einem 82er Thermostat ausgestattet. Im Rahmen der Modellpflege wurde dann jedoch auf ein 87er Thermostat umgestellt.
Grüße
Rolf
BMW 328 Ci (2000) - Suzuki SV 1000 S (2004) - Triumph Spitfire 1500 (1975) - Yamaha SRX 600 (1988) - Yamaha XJ 900 N (1986)
- Pumpel
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Re: Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
Hallo,
habe mich vielleicht falsch ausgedrückt.
Das Thermostat sollte schon neu und qualitativ gut sein. Das Lüfterrad kann aber gebraucht sein.
Der Besitzer will ja nicht viel ausgeben und versetzt den Helfer damit in eine prekäre Lage.
Grüße
Frank
habe mich vielleicht falsch ausgedrückt.
Das Thermostat sollte schon neu und qualitativ gut sein. Das Lüfterrad kann aber gebraucht sein.
Der Besitzer will ja nicht viel ausgeben und versetzt den Helfer damit in eine prekäre Lage.
Grüße
Frank
Spitfire 1500 BJ 1976, Spitfire 1500 BJ 1980, HMC MK4, Fiat 500 F, SR 500, GB 500, Gitane Record 1985 (Laurent Fignon, Le Professeur), SUN 1015
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Lightweight-Fan
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Re: Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
Vielen , Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Antworten und Tipps - ich bin total beeindruckt und begeistert.
Je nach Fahrzeug, an dem ich selber geschraubt oder mitgeholfen habe, war ich schon in einigen Foren unterwegs und konnte davon lernen und erfolgreich weiterarbeiten. Hatte aber noch nie so viele Rückmeldungen. Das spricht für eine eingeschworene und tolle Gemeinschaft !
Großen Respekt und weiter so !!!
Pumpel:
- Auch hier nochmals Danke für den Nachtrag/Korrektur. War aber schon beim erstem Mal (für mich) ersichtlich, das der Thermostat neu sein soll und der Lüfter-Ventilator gebraucht sein kann. So habe ich es auch vor.
- Ebenso großes Danke für die Kontaktdaten von Herrn Zettl. Und Treffer, was Mittelhessen betrifft !! Ich wohne südlich der Stadt Giessen, Herr Zettl nördlich, bei gemächlicher Offenfahrt um Gießen herum sind das maximal 45 Minuten Fahrtzeit. E-teile werde ich vermutlich so bestellen, aber Herr Zettel ist dann vielleicht genau die Adresse vor Ort für den Spitfire, falls die Instandsetzung meine Möglichkeiten übersteigt
Rolf : Danke auch für den Kommentar zu den Luftleitpappen. Ich hatte schon vermutet, das die beiden vor dem Kühler durchaus besser, zusätzliche Kühlung fördern und wäre es mein Wagen, würde ich keine Sekunde zögern, die zu neu kaufen und einzubauen. Werde ein bischen diskutieren müssen, aber das dann auch beim jetztigen Besitzer durchsetzen - auch wenn´s Nachbarschaftshilfe ist, in "halbe Sachen" Zeit und Aufwand zu investieren ist und bleibt ein No-go...
Zwei kurze Nachfragen nochmals:
Die erste Frage in meinem Thread zum kleinen Loch im Thermostaten. Ich meine hier gelesen zu haben, das auch bei komplett geschlossenem Thermostat ein zusätzliche Öffnung/Bohrung von 1,5 mm in dem "runden" Blech des Thermostaten sein soll, damit ein minimaler Durchfluss auch bei geschlossenem Motor-Kühlkreislauf zum eigentlichen Wasserkühler möglich ist, Ist das richtig oder habe ich da etwas total misverstanden ?
Die Reinigung des Kühlsystems hatte ich mir so vorgestellt:
- Kühlwasseranschlauch unten zum Wasserkühler demontieren, alles Wasser soweit ablassen. Kühler einmal demontieren und schon mal mit Wasser (& Gartenschlauch) durchspülen. Alles wieder zusammenbauen, Kühlsystem mit Wasser und Essigessenz (Lebensmittelmarkt -24,9 % Säure) auffüllen. 15 -30 Minuten Motor laufen lassen, abkühlen lassen. Die ganze Suppe dann wieder unten am Kühlerschlauch Wasserkühler ablassen, das Ganze nochmals (ev. mit partikelfreiem Regenwasser auffüllen, nochmals 10 Minuten Motor laufen lassen,nochmals alles ablassen und dann mit entsprechender Menge Wasser und/oder Kühlerfrostschutzmittel wieder auffüllen.
Fragen: Wieviel Liter Füllmenge Kühlwasser hat der 1500 - Motor eigentlich ? Und wie hoch sollte der Anteil an Essigessenz (oder Zitronensäure) sein ? Macht es Sinn oder ist im Gegenteil sogar schädlich für den Motor, beim "Spühlgang" mit (Wasser und) Säure den Thermostaten nicht einzubauen ?
Sind meine Zeitvorstellungen, wie lange der Motor beim "Spülgang" laufen soll, angemessen ? Oder sollte ich mich hier nach der Themperaturanzeige im Fahrzeug richten ?
Vielen Dank nochmals für die tolle Hilfe, schönen Sonntag und alles Gute,
Beste Grüße, Till
Je nach Fahrzeug, an dem ich selber geschraubt oder mitgeholfen habe, war ich schon in einigen Foren unterwegs und konnte davon lernen und erfolgreich weiterarbeiten. Hatte aber noch nie so viele Rückmeldungen. Das spricht für eine eingeschworene und tolle Gemeinschaft !
Großen Respekt und weiter so !!!
Pumpel:
- Auch hier nochmals Danke für den Nachtrag/Korrektur. War aber schon beim erstem Mal (für mich) ersichtlich, das der Thermostat neu sein soll und der Lüfter-Ventilator gebraucht sein kann. So habe ich es auch vor.
- Ebenso großes Danke für die Kontaktdaten von Herrn Zettl. Und Treffer, was Mittelhessen betrifft !! Ich wohne südlich der Stadt Giessen, Herr Zettl nördlich, bei gemächlicher Offenfahrt um Gießen herum sind das maximal 45 Minuten Fahrtzeit. E-teile werde ich vermutlich so bestellen, aber Herr Zettel ist dann vielleicht genau die Adresse vor Ort für den Spitfire, falls die Instandsetzung meine Möglichkeiten übersteigt
Rolf : Danke auch für den Kommentar zu den Luftleitpappen. Ich hatte schon vermutet, das die beiden vor dem Kühler durchaus besser, zusätzliche Kühlung fördern und wäre es mein Wagen, würde ich keine Sekunde zögern, die zu neu kaufen und einzubauen. Werde ein bischen diskutieren müssen, aber das dann auch beim jetztigen Besitzer durchsetzen - auch wenn´s Nachbarschaftshilfe ist, in "halbe Sachen" Zeit und Aufwand zu investieren ist und bleibt ein No-go...
Zwei kurze Nachfragen nochmals:
Die erste Frage in meinem Thread zum kleinen Loch im Thermostaten. Ich meine hier gelesen zu haben, das auch bei komplett geschlossenem Thermostat ein zusätzliche Öffnung/Bohrung von 1,5 mm in dem "runden" Blech des Thermostaten sein soll, damit ein minimaler Durchfluss auch bei geschlossenem Motor-Kühlkreislauf zum eigentlichen Wasserkühler möglich ist, Ist das richtig oder habe ich da etwas total misverstanden ?
Die Reinigung des Kühlsystems hatte ich mir so vorgestellt:
- Kühlwasseranschlauch unten zum Wasserkühler demontieren, alles Wasser soweit ablassen. Kühler einmal demontieren und schon mal mit Wasser (& Gartenschlauch) durchspülen. Alles wieder zusammenbauen, Kühlsystem mit Wasser und Essigessenz (Lebensmittelmarkt -24,9 % Säure) auffüllen. 15 -30 Minuten Motor laufen lassen, abkühlen lassen. Die ganze Suppe dann wieder unten am Kühlerschlauch Wasserkühler ablassen, das Ganze nochmals (ev. mit partikelfreiem Regenwasser auffüllen, nochmals 10 Minuten Motor laufen lassen,nochmals alles ablassen und dann mit entsprechender Menge Wasser und/oder Kühlerfrostschutzmittel wieder auffüllen.
Fragen: Wieviel Liter Füllmenge Kühlwasser hat der 1500 - Motor eigentlich ? Und wie hoch sollte der Anteil an Essigessenz (oder Zitronensäure) sein ? Macht es Sinn oder ist im Gegenteil sogar schädlich für den Motor, beim "Spühlgang" mit (Wasser und) Säure den Thermostaten nicht einzubauen ?
Sind meine Zeitvorstellungen, wie lange der Motor beim "Spülgang" laufen soll, angemessen ? Oder sollte ich mich hier nach der Themperaturanzeige im Fahrzeug richten ?
Vielen Dank nochmals für die tolle Hilfe, schönen Sonntag und alles Gute,
Beste Grüße, Till
- Pumpel
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- Wohnort: 79249 Merzhausen
Re: Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
Hallo Till,
bei 45 min Fahrzeit tippe ich mal als alter Gießener auf zwischen Butzbach und Friedberg.
Das mit dem kleinen Loch im Thermostat ist mir auch so geläufig.
Beim Spülen würde ich versuchen so viel Druck wie möglich auf die "Spülung" zu bekommen, um so aus dem Block möglichst alle Ablagerungen zu entfernen.
Grüße zurück und ein erfolgreiches Gelingen.
Pumpel
bei 45 min Fahrzeit tippe ich mal als alter Gießener auf zwischen Butzbach und Friedberg.
Das mit dem kleinen Loch im Thermostat ist mir auch so geläufig.
Beim Spülen würde ich versuchen so viel Druck wie möglich auf die "Spülung" zu bekommen, um so aus dem Block möglichst alle Ablagerungen zu entfernen.
Grüße zurück und ein erfolgreiches Gelingen.
Pumpel
Spitfire 1500 BJ 1976, Spitfire 1500 BJ 1980, HMC MK4, Fiat 500 F, SR 500, GB 500, Gitane Record 1985 (Laurent Fignon, Le Professeur), SUN 1015
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Re: Reinigung/Erneuerung Thermostat am Spitfire 1500, BJ. 03/1978
Hi Pumpel,
zimlich gut, bei meiner Zeitangabe konntest Du aber auch nicht besser treffen : Hüttenberg
Und da ich ein kleines Go-Kart (Peugeot 206 CC S16) habe, fahre ich gerne die kurvigen Sträßchen über Wetzlar, dann auf der Nordseite der Lahn (über Lahnau, Dorlar etc.oder über Bieber) nach Wettenberg.
Klar, geht über Autobahn und Bundesstraße deutlich schneller, aber wer fährt schon gerne, bei wenig Gewicht, ausreichend/lich PS und offenem Dach "Fernschnell-Wege" ...
Beste Grüße, Till
zimlich gut, bei meiner Zeitangabe konntest Du aber auch nicht besser treffen : Hüttenberg
Und da ich ein kleines Go-Kart (Peugeot 206 CC S16) habe, fahre ich gerne die kurvigen Sträßchen über Wetzlar, dann auf der Nordseite der Lahn (über Lahnau, Dorlar etc.oder über Bieber) nach Wettenberg.
Klar, geht über Autobahn und Bundesstraße deutlich schneller, aber wer fährt schon gerne, bei wenig Gewicht, ausreichend/lich PS und offenem Dach "Fernschnell-Wege" ...
Beste Grüße, Till