Sa beim TÜV...

Alles zum Thema Zulassung, Fragen nach Briefkopien, Fragen zu Eintragungen
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Det1500
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Sa beim TÜV...

Beitrag von Det1500 »

...mit dem Alltagskarren gewesen. Als dann die Rechnung kam, konnte ich es kaum glauben. 148 Euronen! :shock:
Ich kenn den TÜVler recht gut und fragte mal wie das denn zustande kommt.
Es ist nicht zu glauben, aber er meinte das Berlin vorgeschrieben hat bei Verbrennern 20 € mehr für die ASU zu verlangen. Da fragt man sich warum und kriegt als Antwort, weil die die Verbrenner von der Straße kriegen wollen...
Ich kann es immer noch nicht glauben, das dieser Hirnriß weiter so vorangetrieben wird. Wenn ich jetzt wieder zu dem Thema E-Mobilität auslassen müßte....
mMn kann das niemals nicht die Lösung des Problems sein. Lassen wir das, aber das der Staat jetzt solche Hintertürchen nutzt... :flop:
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ThomasE
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von ThomasE »

Ist doch normal das man durch die Kostenschraube gelenkt wird.
Oder warum glaubst Du, um beim Thema Auto zu bleiben, so viele privat einen Diesel fahren?
Ist übrigens bei allem so, der Staat lenkt mit Kosten bzw. Steuern... nix neues!
Hab nach vielen Monden wieder angefangen an alten Autos rum zu schrauben.
DVD3500
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von DVD3500 »

e-Autos sind nicht perfekt. Es gibt schon einige Situationen, wo die nicht tragbar sind. Der Onkel meiner Frau ist Tierarzthelfer. Er muss teilweise 600 KM in einer Nacht zurück legen, damit ein Tier (Kapital für den Bauer) nicht vollendet. Für ihn ist das immer noch (!) nicht eine Lösung.

Ich lese und höre aber recht viele Gründe, warum e-Mobiltät nicht funktionieren soll, die gar keine sind.

Ich unterhalte mich gerne, wenn alles sachlich und objektiv bleibt und gebe auch zu, wenn die eine oder andere Lösung Defizite aufweist (wie oben).

Das Thema aber komplett zu verteufeln ist meiner Meinung Fehl am Platz.
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ThomasE
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von ThomasE »

Sehr gut gesprochen! :top:

Stichwort: German Reichweite Angst!

Ich oute mich jetzt, ich bin ein Fan von E-Autos.
Passt perfekt zu unserem Fahrprofil, eigenes Haus mit PV und wallbox...
Ist aber klar, passt nicht für jeden!

So und jetzt alle zusammen drauf hauen. :?
Hab nach vielen Monden wieder angefangen an alten Autos rum zu schrauben.
EifelSpiti
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von EifelSpiti »

Ich oute mich jetzt, ich bin ein Fan von E-Autos.
Passt perfekt zu unserem Fahrprofil, eigenes Haus mit PV und wallbox...
Ist aber klar, passt nicht für jeden!

So und jetzt alle zusammen drauf hauen. :?
nö, warum drauf hauen? Für Dein Profil passt das doch perfekt !
Haus, große PV habe ich auch nur kein E-Auto, ich brauch's halt noch nicht
Unsere (ländliche Gegend) Auto's sind alle > 20Jahre haben sich also gut rentiert.

Da die heutige Jugend ein ganz anderes Verhältnis zum Individualverkehr hat, denke ich daß man zukünftig in einem viel weiterem Rahmen denken muß. Viele junge Erwachsene die ich kenne haben keinen Führerschein oder nutzen Leihauto. Hier auf dem Land ist schwieriger. Es wird viel breiter gestaltet werden müssen ob Hybrid/E/Hydrogen egal. Ich denke der indiv. Verkehr wird sich erheblich reduzieren, mehr Car-Sharing (auch privat) etc.

Was für mich absolut nicht nachvollziehbar ist: Die Tendenz zu E-SUV mit > 2.5t Gewicht die unnötig Energie verschwenden.
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ino-jr
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von ino-jr »

Det1500 hat geschrieben: 13. Mär 2023, 12:38 ...mit dem Alltagskarren gewesen. Als dann die Rechnung kam, konnte ich es kaum glauben. 148 Euronen! :shock:
Ich kenn den TÜVler recht gut und fragte mal wie das denn zustande kommt.
Es ist nicht zu glauben, aber er meinte das Berlin vorgeschrieben hat bei Verbrennern 20 € mehr für die ASU zu verlangen. Da fragt man sich warum und kriegt als Antwort, weil die die Verbrenner von der Straße kriegen wollen...
Ich kann es immer noch nicht glauben, das dieser Hirnriß weiter so vorangetrieben wird. Wenn ich jetzt wieder zu dem Thema E-Mobilität auslassen müßte....
mMn kann das niemals nicht die Lösung des Problems sein. Lassen wir das, aber das der Staat jetzt solche Hintertürchen nutzt... :flop:
Aha, 20€ mehr bei Verbrennern?
Dann kostet eine bald neu eingeführte AU beim Stromer 20€ weniger! :-vh
Weltkulturerbe Lübeck und der Spitfire gehört dazu!
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MKIII
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von MKIII »

Beim TÜV sollte es max 145€ kosten
https://www.wiwo.de/erfolg/trends/tuev- ... 31952.html
Gruß
Norbert
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kamphausen
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von kamphausen »

Det1500 hat geschrieben: 13. Mär 2023, 12:38das der Staat jetzt solche Hintertürchen nutzt... :flop:
Wieso Hintertüren? Das wird doch ganz offen präsentiert, das Individualverkehr nicht mehr gewünscht ist....(Blöd nur, wenn die Öffies mal wieder bestreikt werden)

In Essen ist die B224 - Hauptschlagader in Nord-Süd-Richtung - mit ner "Feinstaubschaltung" - Deutsche Umwelthilfe sei Dank - ausgestattet worden....
Jetzt geht da nix mehr, weil nur noch 3 Autos über die Grünphase kommen...Man soll "ausweichstrecken" nehmen....
Die Parallelstraße hat man - Deutsche Umwelthilfe sei Dank - zur Fahrradstraße gemacht....

Ergebnis: ALLE schlängeln sich durch die umgebenden Wohngebiete....Auch die die meinen, sie müssen >2000Kg Batterien mit sich rum schleppen, die mit Kohlestrom geladen werden....

Peter
DVD3500
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von DVD3500 »

kamphausen hat geschrieben: 13. Mär 2023, 22:50
Det1500 hat geschrieben: 13. Mär 2023, 12:38das der Staat jetzt solche Hintertürchen nutzt... :flop:
Wieso Hintertüren? Das wird doch ganz offen präsentiert, das Individualverkehr nicht mehr gewünscht ist....(Blöd nur, wenn die Öffies mal wieder bestreikt werden)

In Essen ist die B224 - Hauptschlagader in Nord-Süd-Richtung - mit ner "Feinstaubschaltung" - Deutsche Umwelthilfe sei Dank - ausgestattet worden....
Jetzt geht da nix mehr, weil nur noch 3 Autos über die Grünphase kommen...Man soll "ausweichstrecken" nehmen....
Die Parallelstraße hat man - Deutsche Umwelthilfe sei Dank - zur Fahrradstraße gemacht....

Ergebnis: ALLE schlängeln sich durch die umgebenden Wohngebiete....Auch die die meinen, sie müssen >2000Kg Batterien mit sich rum schleppen, die mit Kohlestrom geladen werden....

Peter
Das mit dem Umleiten des Verkehrs habe ich auch nie verstanden. Was in der Luft ist halt in der Luft. Genauso wenig Verständnis habe ich für Leute, die sich auf der Straße kleben.

Aber:
An da haben wir bereits etwas was nicht stimmt:
In Deutschland wird mehr Strom von erneuerbaren Energie erzeugt als von ALLEN Fossilen-träger zusammen: https://de.wikipedia.org/wiki/Stromkenn ... eutschland

Dass E-Autos schwerer sind stimmt aber. Genauso schwer sind aber oft SUVs vor allem die Hybriden. Gäbe es ein Kombi als e-Auto wäre das mir am liebsten. Ich habe einen Enyaq weil wir oft mit 4 Erwachsener und ein Hund unterwegs sind und es gibt einfach kaum etwas, wo alles rein passt.

Es werden aber Reifen entwickelt, die den Feinstaub bei e-Autos reduzieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto#Feinstaub
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Det1500
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von Det1500 »

Muß ich mich doch mal zu äußern. Ein E-Auto mag ja gut und schön sein, aber...
Wie soll man denn das ganze Verkehrswesen auf E-Mobilität umrüsten? Schonmal gesehen, wieviel Autos auf der Straße parken??? Wie sollen die denn alle geladen werden???? Wie war das mit der Verlustleistung beim laden? 25%? Ich kipp beim tanken ja auch nicht 20 Liter in den Gulli....
Thema seltene Erden.... Ohne mich jetzt umfassend damit befasst zu haben, sind das nur einige Punkte, die mich extrem stören.
Klar ist, das etwas passieren muß. Ich habe 2 kleine Kinder und die sollen ja auch noch was von ihrem Leben haben. Aber diese Hetze gg Verbrenner im algemeinen stört mich gewaltig ohne das eine vernünftige Alternative da ist.
Ich weiß nicht, ob es irgendwo ein Diagramm gibt, wo ein Verbrenner gg einen Stromer klimatechnisch gegenübergestellt wird? Meine mal was gehört zu haben, das es wohl sehr lange dauert, bis der Sromer den Verbrenner "überholt", und da war noch kein Akkuwechsel mit eingerechnet. Die halten ja auch nicht ewig....
Schwieriges Thema, ich hatte gehofft, das die Wasserstofftechnologie mehr verfolgt würde. Scheint aber wohl eher unatraktiv zu sein?????
Nochwas vergessen, hatten wir diesen Winter nicht das Thema Blackout??? Wie soll das denn sein, wen zig Millionen Autos geladen werden sollen????
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Flowbow
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von Flowbow »

Det1500 hat geschrieben: 14. Mär 2023, 12:24 Wie war das mit der Verlustleistung beim laden? 25%? Ich kipp beim tanken ja auch nicht 20 Liter in den Gulli....
Verschenkst aber 50-70% der Energie im Kraftstoff als ungenutzte Wärme...
Gruß Flo :happywink:
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Dani Senn
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von Dani Senn »

Und dann noch das, nach 8 Jahren erlischt die Garantie des Accus am Tesla, sollte er danach sterben, ein aufgearbeiteter, der eh nicht mehr die ganze Leistung bringt wie ein neuer nur noch ein Jahr Gewährleistung = 11'000.00 €. Ein neuer mit 4 Jahren Garantie oder 80000Km = 19'000.00€ Fazit, mehr weder 8jahre ist so ne E Kiste nicht wert. Kommen noch Reifen dazu die auch Schweine Teuer sind. (Michelin flüsterer, satz um die 1000.00€, so alle 3 Jahre fällig) Wenn ich so mitbekomme was über die Jahre so Reparaturen an Fahrwerk usw. anfallen bezweifle ich, dass der ökologische Fußabdruck und die CO2 Bilanz günstiger ausfällt als ein Verbrenner der seit 10 oder noch mehr Jahre auf der Straße ist.

Dann noch etwas zum schmunzeln: Bei uns in einem Waliser Seitental wo fast alles im Talgrund arbeitet, kommen alle Abends mit E Autos nach Hause und hängen es an die Steckdose, sogleich wird es im ganzen Tal Zappenduster. :-vh :lol:

Ich begreife einfach nicht wieso unsere Politiker sei es in der CH oder der EU nicht eine Co Existenz zulassen wollen und alternativen zu den E Autos, sei es Basis Wasserstoff/Gas oder auch Weiterentwicklung Verbrennungsmotoren akzeptieren können. Ist da irgend eine E Lobby im Hintergrund, die die Politiker schmiert.
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Andi
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von Andi »

Mal über den Saharasand nachdenken...wo bleib denn nsere sa beres Klima
nd der de sche An eil am Welklima googeln.
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.
DVD3500
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Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von DVD3500 »

Det1500 hat geschrieben: 14. Mär 2023, 12:24 Muß ich mich doch mal zu äußern. Ein E-Auto mag ja gut und schön sein, aber...
Wie soll man denn das ganze Verkehrswesen auf E-Mobilität umrüsten? Schonmal gesehen, wieviel Autos auf der Straße parken??? Wie sollen die denn alle geladen werden????
Ist tatsächlich hier ein wenig Fantasie erforderlich... Ich gestehe auch, wenn ich nicht zuhause laden könnte, wäre das alles schwieriger. Schwieriger, aber machbar. Ich habe es 3 Wochen ausprobiert.
Dann lernt man sehr schnell, die Autos stehen 80-90% derzeit und diese Zeit muss genutzt werden, um zu laden. Auch eine Normale Schuko Steckdose kann 3,7 KW liefern. Das sind immer hin 30 KW übernacht. was für die meisten Auto 100KM entspricht.

Viele Supermärkte haben Lader zwischen 11 und 150 KW. Ein Einkauf dauert oft zwischen 30-45 Minuten. Die meisten Autos sind dann von 20% auf 80% oder mehr bei 150 KW in der Zeit geladen.
Bei 11 KW sind das immer hin 20-30 Km wenn man von einem Verbrauch von 25-30 KWh pro 100 Km rechnet.
Sehr wichtig wäre es während der Arbeit zu laden. Siehe das Beispiel oben. IN den 8 Stunden lädst Du auch an einer Schuko 100 KM, was für die meisten mehr als ihr Pendeldistanz entspricht.
Problematisch ist hier aber schon wieder die Bürokratie. Wenn es sich um Firmenwagen handelt, sind das reine Betriebskosten. Wenn es Dien Privatauto ist geht es schon los mit Geldwertenderdvorteil etc etc . Vielleicht gibt es da eine Lösung. Ich kenne sie nicht, weil sie mich nicht betrifft.
Det1500 hat geschrieben: 14. Mär 2023, 12:24
Wie war das mit der Verlustleistung beim laden? 25%? Ich kipp beim tanken ja auch nicht 20 Liter in den Gulli....
Siehe Oben. Machst Du jetzt schon in Wärme... sogar 30-50%. Verbrenner sind nicht sehr effizient...
Det1500 hat geschrieben: 14. Mär 2023, 12:24 Thema seltene Erden.... Ohne mich jetzt umfassend damit befasst zu haben, sind das nur einige Punkte, die mich extrem stören.
Die meisten Auto, die heute produziert werden kommen komplett ohne Kobalt aus. Es kommen auch Batterien aus Natrium Lithium.
95%-98% kann recycelt werden., Ich kenne persönlich 2 Firmen, die das machen. Sie nutzen erneuerbaren Energie und Energie aus den Batterien umd alles zu machen.
Das Problem? Es kommen kaum welche rein, weil die Batterien länger halten als gedacht.
Det1500 hat geschrieben: 14. Mär 2023, 12:24 Klar ist, das etwas passieren muß. Ich habe 2 kleine Kinder und die sollen ja auch noch was von ihrem Leben haben. Aber diese Hetze gg Verbrenner im algemeinen stört mich gewaltig ohne das eine vernünftige Alternative da ist.
Für uns ist es eine Alternative. Über Vernunft kann man sich auch streiten.
Det1500 hat geschrieben: 14. Mär 2023, 12:24 Ich weiß nicht, ob es irgendwo ein Diagramm gibt, wo ein Verbrenner gg einen Stromer klimatechnisch gegenübergestellt wird? Meine mal was gehört zu haben, das es wohl sehr lange dauert, bis der Sromer den Verbrenner "überholt", und da war noch kein Akkuwechsel mit eingerechnet. Die halten ja auch nicht ewig....
Bitte schön: https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroau ... -to-wheel)
Es schwankt von Modell zu Modell aber frühstens nach 30,000KM spästens bei 100
Det1500 hat geschrieben: 14. Mär 2023, 12:24 Schwieriges Thema, ich hatte gehofft, das die Wasserstofftechnologie mehr verfolgt würde. Scheint aber wohl eher unatraktiv zu sein?????
Nochwas vergessen, hatten wir diesen Winter nicht das Thema Blackout??? Wie soll das denn sein, wen zig Millionen Autos geladen werden sollen????
Wasserstoff ist unattraktiv weil es einfach keinen Sinn macht.
Du braucht 7 KW Strom um 1 KW Wasserstoff zu produzieren. Bei E-Fuels und Synth Fuels ist es noch schlimmer. Warum die ganzen erneuerbaren Quellen für sowas nutzen wenn sie direkt ins Auto gespeist werden können?
Blackout? Ist was passiert? Bei uns nicht... Soweit ich weiss nirgends auf der Welt. Nicht mal ein Brownout... achja.. man kann bei manchen Autos sogar Geräte und sein Haus damit betreiben, sollte doch der Strom ausgehen.
Und das ist auch das Thema mit den "zig Millionen laden":
Es gehen jedes Jahr Gigawatt an Strom "verloren". Mit dem richtigen Timing kann man dafür sorgen, dass Autos nur dann geladen werden, wenn es ein Überschuss gibt. Umgekehrt kann man sein Auto freigeben, um Strom ins Netz zu speisen.
Es gibt dutzende Beispiele, dass das technisch möglich ist.
Das Problem?
Wieder das liebe Geld: Wenn ich nachts im Auto "speichere" und tagsüber abgebe, kriege ich Geld dafür? Wieviel?
Und für das eine Mal, wo Du doch eine vollgeladene Batterie brauchst kannst Du übersteuern.

Wir sind in Faschingsferien 1000 Km gefahren. Das Auto war bis unter dem Dach voll geladen. 4 Erwachsener und 1 Hund. Vollgeladene Skibox drauf, Stahlfelgen, Winterreifen und maximal 6°. Absolut allerschlechteste Bedienungen für das E-Auto. Wir müssten 1 Mal 2 Minuten auf einen Lader warten. Sonst kamen wir sofort ran. Eine Mittagspause und einen kleine Kaffeepause haben gereicht, um mit mehr als 30% anzukommen. Vorort übernacht zu laden und dann an der abreise Tag wieder zurück bei schlimmsten Wetter das selbe Erlebnis: Kein Warten, Mittagspause, Kaffeepause, mit etwa 30% ankommen.
Wir haben effektiv gesehen keine Zeit verloren.
Dani Senn hat geschrieben: 14. Mär 2023, 13:10 Und dann noch das, nach 8 Jahren erlischt die Garantie des Accus am Tesla, sollte er danach sterben, ein aufgearbeiteter, der eh nicht mehr die ganze Leistung bringt wie ein neuer nur noch ein Jahr Gewährleistung = 11'000.00 €. Ein neuer mit 4 Jahren Garantie oder 80000Km = 19'000.00€ Fazit, mehr weder 8jahre ist so ne E Kiste nicht wert. Kommen noch Reifen dazu die auch Schweine Teuer sind. (Michelin flüsterer, satz um die 1000.00€, so alle 3 Jahre fällig) Wenn ich so mitbekomme was über die Jahre so Reparaturen an Fahrwerk usw. anfallen bezweifle ich, dass der ökologische Fußabdruck und die CO2 Bilanz günstiger ausfällt als ein Verbrenner der seit 10 oder noch mehr Jahre auf der Straße ist.

Dann noch etwas zum schmunzeln: Bei uns in einem Waliser Seitental wo fast alles im Talgrund arbeitet, kommen alle Abends mit E Autos nach Hause und hängen es an die Steckdose, sogleich wird es im ganzen Tal Zappenduster. :-vh :lol:

Ich begreife einfach nicht wieso unsere Politiker sei es in der CH oder der EU nicht eine Co Existenz zulassen wollen und alternativen zu den E Autos, sei es Basis Wasserstoff/Gas oder auch Weiterentwicklung Verbrennungsmotoren akzeptieren können. Ist da irgend eine E Lobby im Hintergrund, die die Politiker schmiert.
Wo gibt es handfeste Beweise für die Aussagen wegen der Tesla Batterie?
Dass sie teuer sind, stimmt es. Es gibt dafür sehr viele Beispiele. Die Frage ist, werden sie überhaupt eingesetzt? Goldene Zähne kosten auch viel aber ich brauche sie (noch) nicht...

Dass die Batterien an Kapazität verlieren ist auch bewiesen, allerdings verlieren sie sehr oft viel weniger als man damals gedacht hat.
Ein Kollege hat ein Tesla und nach 8 Jahren, wo er täglich im Einsatz war und mehrmals lange Strecken zurück lag (Schnellladen) ist er bei 80% Kapazität.
Das merkt man nur auf lange Reisen. Im Tag täglichen überhaupt nicht.
Was sollen für Fahrwerksreparateuren anfallen?
Habe ich noch nie gehört, dass ein E-Auto anfälliger wäre als ein Verbrenner. Aber ich gestehe, nicht jedes Auto zu kennen....
Im Gegenteil Bremsen halten länger, weil der Motor rekuperiert.

Der Kommentar mit dem Zappenduster halte ich für ein Märchen. Wenn es normale Steckdosen sind liefern sie maximal 3,7 KW genauso wie alle andere Geräte. Da ist nichts besonders dran. Im Gegenteil, die Nachfrage nachts an Strom ist geringer, was dazuführt, dass Kraftwerke (egal ob Erneuerbar oder Fossil) etc abgestellt werden.

Habt Ihr schon mal die Öl- und Energie-Lobby gesehen? Wer schreibt gerade Milliarden Gewinne? https://www.wiwo.de/unternehmen/energie ... 89906.html

https://www.youtube.com/watch?v=SvrtsTyq68g

Wasserstoff macht einfach keinen Sinn für den Verkehr. Wir brauchen "grünen" Wasserstoff für Stahl, Zement und Düngemittel... Da gibt es keinen Ersatz...
Reineruno
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Wohnort: Stiring Wendel, Frankreich (Naehe Saarbruecken)

Re: Sa beim TÜV...

Beitrag von Reineruno »

nochmals zum Anfangsbeitrag: ich war letzte Woche mit meinem Golf 4 TDI Cabrio beim französischen TÜV (Control technique), hat inclusive Abgasuntersuchung 80 Euro gekostet - und die prüfen mittlerweile nach EU Norm plus Stoßdämpfertest! Hab einen Freund in Californien die drehen da auch am Rad machen das Fahren von Verbrennern immer teurer um alle zum E-Auto zu zwingen. Meine Meinung als altes-Auto-Fahrer (keins jünger als 20 Jahre): jedes nicht gebaute Auto ist ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz
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