Spitfire Umbau auf Rotoflex

Alles rund um die hohe Kunst der Schaltakrobatik sowie Instandsetzung der Getriebeeinheit und Achsen
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Markus Simon
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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon Markus Simon » 15. Aug 2019, 22:12

bin voll bei Ansgar , den Umbau kann man sich sparen …..
Sturz hinten negativ, breitere Reifen/Felgen und vernünftige Dämpfer dann "Swing-springt" da fast nix mehr …..die ganz guten fahren dann noch mit HA-Stabi oder camper conversion . Dann kann man den Spiti sehr(!!) flott und präzise bewegen
Mein Spiti geht "wenn man es übertreibt "(und das passiert öfters ) einfach quer ...und das kann man abfangen .....meistens …………………………………………………………………………... außer man(n) pennt :oops:

Winmm …..und die von Ansgar :happywink:
Gruß Markus
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Zitat Walter Röhrl:
"Untersteuern ist, wenn man den Baum zuerst sieht, Übersteuern , wenn man den Baum zuerst hört!"

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon Rolf » 15. Aug 2019, 22:20

Hier ein interessanter Beitrag mit Tipps zu diesem Thema:

https://www.discorsi.at/2016/10/14/repu ... rear-axle/


Grüße
Rolf
TRIUMPH SPITFIRE 1500 ohne Ölkühler, ohne Hitzeschutzband, ohne Messingschwenklager, ohne Bremsscheibenschutzbleche, ohne Zweihundertwattstereoanlage, ohne Wartungsklappen, ohne Lambdasonde, ohne Schläuche in den Reifen und ohne zwölf zusätzliche Relais.

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon jr1500 » 16. Aug 2019, 00:06

Sehe ich wie Ansgar und Markus,

der 1500er mit vernünftigen Dämpfern, Federn und Buchsen lässt sich flott und sicher bewegen.

Ein Umbau auf Rotoflex ist natürlich schön aber nicht notwendig.
Ich würde da eher in ein OD investieren.

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon Andi » 16. Aug 2019, 15:40

Wer das schon mal erlebt hat und das ganze ohne jede Vorwarnung der kann mitreden.
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon superspitchris » 17. Aug 2019, 23:00

Markus Simon hat geschrieben:
15. Aug 2019, 22:12
bin voll bei Ansgar , den Umbau kann man sich sparen …..
Sturz hinten negativ, breitere Reifen/Felgen und vernünftige Dämpfer dann "Swing-springt" da fast nix mehr …..die ganz guten fahren dann noch mit HA-Stabi oder camper conversion . Dann kann man den Spiti sehr(!!) flott und präzise bewegen
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Winmm …..und die von Ansgar :happywink:
Bin voll bei Euch....Fahrwerk mit Swingspring vernünftig gemacht, und das Ding geht beherrschbar quer, nix mit nicht mehr abzufangen......
Rotoflex ist nur ne unausgegorene Notlösung, wenn man ne Doppelquerlenker Achse baut, dann sollte der obere Querlenker kürzer sein als der untere, nicht andersrum.....
www.spitfirescheune.de

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon roulli » 18. Aug 2019, 23:05

Interessantes Thread . In diesem Zusammenhang meine Erfahrungen als Spitfire Greenhorn:

Stelle beim Spitfire 1500 von meinem Sohn Übersteuern bei Gaswegnahme fest, in einem Masse, wie ich es beim 13/60 nicht gewohnt bin. (Der 13/60 hat einen SwingSpring Umbau mit der härteren GT6 Feder, ausser den alten grauen Gaz Stossdämpfern und den 165/80 Reifen auf 4,5" Vitessefelgen ist sonst alles std)


Beim Spiti sind vorne jetzt Konis mit kürzeren härteren Federn drin. Der Vorderwagen ist nicht zu hart , fühlt sich sehr angenehm an.
Die original Swingspring ist entrostet worden und hat neue Nylon "knöpfe" verpasst bekommen. Alles in PU gelagert ausser die Federaugen.
Hinterachse wurde mit 3/4" Alublock auf Niveau gesetzt worden. Gleiches Reifenfabrikat wie 13/60 aber in 175/70 auf 5" Felgen.
spit.jpg
Das Auto fährt sich wie ein komfortabeles Gocart (verglichen mit dem TR6). Nur der Lift off Oversteer überrascht gegenüber vom Herald, der wahrscheinlich eine gleichmässigere Gewichtsverteilung hat.
In der Praxis ändert sich der Kurvenradius bei Gaswegnahme, was für den versierten Fahrer sicherlich auf der Rennstrecke ausgenutzt werden kann um das Auto zu plazieren, was aber in einer Notsituation auf der Strasse zu unschönen Überraschungen führen kann...

Der Junior findet es aber nicht schlimm und fährt den Spitfire mit dem nötigen Respekt.
Ich fände es aber toll, wenn der Spitfire so gutmütig wie der 13/60 auf Fahrfehler reagieren würde -mit seiner breiten Spur und dem niedrigen Schwerpunkt...

Werde nach der Rückkehr aus dem Urlaub die Fahrwerksgeometrie als Erstes überprüfen, nicht dass die HA Nachspur hat.
Mit einem dickeren 1" Stabi von Moss für vorne kann die Übersteuertendenz sicherlich auch etwas gelindert werden.

Würde mich auf andere Anregungen / Bestätigungen freuen.

Grüsse
Patrick
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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon Harpo Marx » 19. Aug 2019, 17:00

Eigentlich sollten sich die bisherigen Maßnahmen nur positiv auf das Fahrverhalten auswirken.
Was ist denn mit den Stoßdämpfern hinten?
Das Heck muss möglichst beim Lift Off unten bleiben. Federn vorn noch zu weich?

Harry

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon roulli » 19. Aug 2019, 19:13

Harpo Marx hat geschrieben:
19. Aug 2019, 17:00

Was ist denn mit den Stoßdämpfern hinten?
Das Heck muss möglichst beim Lift Off unten bleiben. Federn vorn noch zu weich?

Harry
Hinten habe ich die originalen Gas Stossdämpfer von Girling DeCarbon beibehalten, da die, wenn ich das richtig verstanden habe ziemlich gut zum Spiti passen sollen.
Die drücken sich natürlich bauartbedingt schon kräftig raus.
Ja, kann sein dass mit einem Dämpfer mit härterer Zugstufe, das Heck beim Lift off besser unten bleibt.

Vorne sind TT4301 Federn drin, die sind doch kaum zu weich.


Patrick

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon roulli » 19. Aug 2019, 19:14

doppelt verschickt

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon Ansgar » 19. Aug 2019, 20:13

Hallo,
Sind die TT 4301 nicht zu kurz für vorne, hebe das Auto einmal an so das die Räder den Boden nicht mehr berühren.
wenn die Feder jetzt ohne Vorspannung ist, ist etwas faul. Bitte auch hinten die Koni einbauen sonst ist es sehr gefährlich.
Einen großen Stabi für vorne habe ich noch, bekommst du aber nicht da es sonst noch gefählicher wird ( großer Stabi vorne nur mit Stabi hinten fahrbar), aber jeder wie er möchte.
Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen.
Ein getunter Spitfire ist das schnellste Zündplättchen der Welt !

Gruß Ansgar

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon Harpo Marx » 19. Aug 2019, 21:40

Die TT 4301 sind völlig O.K. und fallen auch nicht raus. Die Tieferlegung hält sich sowieso in Grenzen.
Optisch sieht er genau richtig aus.
Meine Vermutung - wg. der Tieferlegung hinten kommen die original Dämpfer in der Kurve nicht in den Arbeitsbereich. In Kurven trampelt dann auch die Hinterachse auf der Innenseite. Mal den Dämpfer ausbauen, zusammenschieben und auf den ersten Zentimeter testen.
Die neuen Monroe z.B., die hier liegen fallen ohne Dämpfung sofort durch bis auf Block.
Konis machen das nicht, werden deshalb auch von Kastner im Manuell für Rennen empfohlen.

Übrigens ein Detail weshalb die GT6 mit Rotoflex so komfortabel sind, sind die langen Dämpfer im Radkasten - immer im optimalen Arbeitsbereich.

Gruß Harry
Auf dem Sprung zum Historic Gran Prix nach Watkins Glen im IMSA TR8 Team Mad Marx/Peter Bulkowski

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon roulli » 19. Aug 2019, 23:06

Danke Ansgar und Harry,

Die TT4301 sind mit 3-4mm dicken zentrierten Gummiunterlagen verbaut oben, wie unten, analog wie es beim TR6 serienmässig ist. Sie scheppern nicht hin und her bei aufgehobener Vorderachse.

OK das mit dem Arbeitsbereich der hinteren Dämpfer schau ich mir mal näher an. Konis hinten sind schnell verbaut.

Angsar, hattest du den 1" Stabi vorne bei einem SwingSpring Spitfire mit Chinahäuschen oder bei einem Spiti mit der alten Achse verbaut?
Hat das Auto zu viel untersteuert, oder was hat es gefährlich gemacht?


Grüsse
Patrick

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon Rolf » 19. Aug 2019, 23:08

Ansgar hat geschrieben:
19. Aug 2019, 20:13
Hallo,
Sind die TT 4301 nicht zu kurz für vorne,
Die TT 4301 habe ich vor Jahren auch mal ausprobiert. Die sind so kurz, dass ich sie auf meinen SPAX-Dämpfern montieren konnte, ohne sie dazu zusammenzudrücken; also ohne Federspanner oder sonstiges Werkzeug.

Das war aber auch ihr einziger Vorteil.

Mir war der Spiti damit hart und zu tief. Für den Alltagsbetrieb meiner Meinung nach ungeeignet. Nachdem der Wagen vorne mehrmals aufgesetzt hatte (zum Beispiel in Tiefgarageneinfahrten, in Parkhäusern oder auf Fähren (hier in der Nähe ist die Weser)), habe ich sie wieder ausgebaut und bin mit den roten Bastuck-Federn glücklich.

Aber okay - vielleicht funktionieren sie mit diesen Distanzscheiben besser.


Grüße
Rolf
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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon Ansgar » 20. Aug 2019, 07:25

Patrick,
Ich habe auf meinem Freund am Bodenssee in Singen und auf meinem Freund in Stuttgart gehört, beide fahren
vorne den 1" Stabi und hinten einen Stabi, einmal in einem 1500 und in einen MKIII spezial.
Bau einmal schnell die Koni hinten ein und dann das ganze vermessen lassen mit den Werten die hier im Forum schon des öfteren
genannt wurden,
Gruß
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Gruß Ansgar

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Re: Spitfire Umbau auf Rotoflex

Beitragvon roulli » 20. Aug 2019, 20:14

Ansgar,

Danke dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast.
Habe mit deinem Freund telefoniert und er hat mir auch vom dicken Stabi abgeraten (Abstimmung ist zu machen ist aber nicht straight forward)
Die Girling DeCarbon Gas-Dämpfer sollen auf dem Spiti NICHT gut funktionieren.

Ich werde andere Dämpfer hinten einbauen. Mit den einstellbaren Gaz-Dämpfer kann man Zug- UND Druckstufe ändern und so das Problem angehen.
Für richtig müsste ich die neuen Konis vorne auch durch Gaz ersetzetn, weil vorne und hinten ja zusammenhängt.
Möchte aber jetzt keinen Koni-Gaz Off-Topic Glaubenskrieg lostreten.
Als Erstes mal Spur und Sturz checken, einstellen...und dann sehe ich weiter.
Aber der dicke Stabi kommt nicht rein.

Gruss


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