Dashboards...

Ersatzteile, insbesondere auch alternative Teile, ..., aber KEINE Anzeigen. Nachfertigungen kommen eine Kategorie weiter unten rein.
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oldman
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Dashboards...

Beitragvon oldman » 1. Dez 2018, 08:53

@alle...

bin in der Bucht über den Verkäufer: handmade_by_heary gestoßen und habe ihn mal kontaktiert.

Er bietet sehr gut gemachte Dashboard Rohlinge zu annehmbaren Preisen an. Der Vorteile seiner Teile ist, dass man sie noch mit seinen individuell gewünschten Funier belegen kann und auch seidenmatt lackieren kann. :top:

Peter geht auch auch Wünsche bezüglich von Zusatzlöchern, wie für weitere Instrumenten ein - alles das, was Repro-Nachfertigungen von der Stange - Wurzelholz hochglanz mit blaulichem schimmenden Klarlack :Andi: - nicht aufweisen.

Ich hatte Ihm auch die Muster für die GT6 MkI, GT6 MkII und MkIII früh zur Verfügung gestellt und er hat diese 1:1 sehr gut umgesetzt. :D

Vielleicht kann jemand Ihm noch ein spätes GT6 MkIII Amaturenbrett als Muster zu Verfügung stellen...

Hier der Link...

https://www.ebay.co.uk/sch/handmade_by_ ... 7675.l2562

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Re: Dashboards...

Beitragvon Armin_P » 1. Dez 2018, 09:28

Hallo alter Mann,
das ist wirklich ein günstiges Angebot.
Ich möchte im Winter meine Armaturenbretter auch etwas "aufbohren", falls dabei etwas schiefgeht, könnte ich mir vorstellen, diese von Deinem Link einzusetzten.
Das Einzige, was mich stutzig macht, ist, dass die Bohrungen meines MKIV Armaturenbretts alle eine Fase besitzen und die Instrumentenrahmen etwas versenkt montiert sind. Das sehe ich auf den Bildern vom Angebot leider nicht.
Ich stelle mir vor, dass das nachträglich schwer umzusetzten ist - und mir gefällt die versenkte Variante aber sehr...
herzliche Grüße, Armin
http://www.Armin-Pressler.at

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Re: Dashboards...

Beitragvon oldman » 1. Dez 2018, 11:20

@Armin P...

...wohl eine opitsiche Täuschung. Sind alle wie original "abgesetzt".

Die einzigen Dashs, bei denen auch im Orignal die Instrumente nicht versenkt waren, sind die der frühen Spitfire MkI und MkII und dem GT6 MkI. Auch bei dem Dash des späten Spitfire MkIII sind die Instrumentenlöcher abgesetzt.

Die Bretter sind in allen Belangen in "Original"-Bemaßungen hergestellt. :top:

Man kann auch nur die Bretter von Peter noch beizen ohne sie zu funieren und dann lackieren - die Maserung des von Ihm verwandten Sperrholzes entspricht fast dem originalen Nussbaumfurnier. :happywink:

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Re: Dashboards...

Beitragvon xsivelife » 2. Dez 2018, 12:36

Habe den Burschen gerade angeschrieben, wegen einer Vorlage zum "Individualisieren" - Uhrensammlung ahoi :-vh
Viele Grüsse aus dem Schwobaländle,
Mike

2-Räder: '83er Vespa PX 200 & '86er Honda NS 400 R & '88er KTM GS 400 H
4-Räder: '66er GT6 MK1 & '73er MK IV & '05er Twingo

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Re: Dashboards...

Beitragvon kamphausen » 3. Dez 2018, 11:02

Hübsch...

Aber das nachträglich aufbringen von Furnier ist ja gerade das/mein Problem....
Alle Tischler, bei denen ich gefragt habe, hatten keinen Bock, sich mit dem durchlöcherten Ding ihre Furnierpresse zu beschädigen...

Bügelfurnier lößt sich im Sommer....und die Löcher in´s nachträglich aufgebrachte Furnier machen ist auch nicht gerade einfach, ohne das es ausreißt...

Und immer dran denken: Auf beide Seiten furnier packen...sonst wölbt sich das gute Stück!

Peter
GT6+ ´70, deutscher TR6 PI (CP) ´72, SR500 ´86 :-vh

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Re: Dashboards...

Beitragvon Mangouman » 3. Dez 2018, 11:57

Ich würde anregen, erst nach dem Furnieren die Löcher zu machen.
Das dürfte für das Löcher bohren/fräsen keinen Unterschied machen.
Vor dem Bohren/ Fräsen natürlich abkleben, dass nix ausreisst.

Anderenfalls muß mit Schraubzwingen ect. "odlstyle" furniert werden.
Furnier kann man selber kaufen, Leim ist kein Geheimnis.
Die Erschwernis kommt erst mit dem Lackieren.
Da kann man die ganze Arbeit vergeigen...
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Re: Dashboards...

Beitragvon oldman » 3. Dez 2018, 12:01

@kamphausen...

...verstehe ich nicht... :lol:

Meine Vorgehensweise ist folgende: Die Teile zwischen zwei Brettern mit vielen Schraubzwingen pressen. Als Kleber zum Aufbringen des Funiers anständigen wasserfesten Holzleim aus dem Bootsbau verwenden und durchtrocknen lassen.

Danach grob die Aussparungen öffnen, so dass ein Dremel den Rest besorgen kann. Ist halt etwas für Feinfühlige.... :-vh (nichts für Dich) und dann reißt das Material auch nicht aus! :mrgreen:

Du brauchst auch nicht auf beiden Seiten ein Funier zu packen. Das Probem hier ist ein Anderes: Du sollst beide Seiten lackieren damit sich die Teile wölben (Feuchtigkeit).

Bei meinen Amaturenbrettern, die ich über die Jahre hinweg mir gebaut habe hat sich, trotz das ich diese nur einseitig lackieren lassen habe, kein Brett verbogen.

Ich habe nur die Rückseite versiegelt, damit besagte Feuchtigkeit nicht eindringen kann.

Verbogen sind meist die originalen Bretter, die schon Jahrzehnte im Fahrzeug der Umwelt ausgesetzt waren.

Bei denen ist vorderseitig durch Risse im Lack, Feuchtigkeit in die Bretter eingdrungen, und weil auch die Rückseiten der Bretter durch einen sehr fexieblen Lack versiegelt waren, haben sie sich verbogen.

Da aber die Bretter vom Amaturenbrett-Träger gehalten werden, erkennt man dies erst bei der Demontage. Nur, wenn ein verbogenes Brett nach dem es neu lackiert wurde, muss man beim Einbau etwas vorsichtig sein, sonst kann der neue Lack durch die entstehenden Spannungen reißen. :Wuhha:

Da die Bretter von Peter alle neu und undverbogen sind, lassen sich schon die passenden Vorsichtsmaßnahmen vorab treffen.

Gruss vom alten Mann, der mit den vielen Löchern (u. a. einem großem im Geldbeutel :Wuhha: )
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Re: Dashboards...

Beitragvon Reiner » 5. Dez 2018, 18:40

Das Selbstbauen des Armaturenbretts ist nur etwas für „Holzwürmer“...

Ich hatte schon Anfang der Achtziger einige neue Brettversionen selber gebaut. Die extremste Version hatte Hans-Gerog Stumpf in seinem schwarzen Monster drin. Da war sogar die 1500er Heizungsbetätigung übereinander gebaut um freie Sicht auf 4 zusätzliche Instrumente im Mittelteil zu haben. Ich fand es damals auch chic, würde es aber heute eher nicht mehr so machen.

Gebaut habe ich immer aus 2 Sperrholzplatten (4 und 6 mm dick) dadurch hat man eine perfekte, originale Version der von vorne vertieft eingebauten Instrumente und von hinten alle Möglichkeiten für die Schalter die nicht die gesamte Holzdicke überbrücken können. Furnieren kann man in einer einfachen Presse (zwischen zwei sehr dicken Platten, Küchenarbeitsplatten).

Wichtig für die Nacharbeit ist nass zu arbeiten. Furnier muss nass aufgebracht werden, Instrumentenlöcher schneidet man auch am besten nass aus um ein Reißen des Furnierschicht zu vermeiden. Das ganze geht mit einem Skalpell am saubersten. Eine ruhige Hand und Gedult ist sicher nötig.

So kann man, wenn man schon individuelle Lösungen sucht, sich total ausspinnen. Jetzt habe ich eine Variante die das gesamte Armaturenbrett in einem Stück lässt, dies sieht sehr clean aus und macht einen ganz anderen Eindruck. Allerdings geht die Montage eher schwer.

Verziehen tut sich da übrigens nix. Normal sind Sperholzplatten immer aus einer ungeraden Anzahl von Furnieren (Schichten) aufgebaut um einen Verzug zu verhindern. Nimmt man zwei Platten, hat man eine gerade Anzahl von Schichten. Mit dem Deckfurnier ist es wieder eine ungerade Anzahl. :wink:

So, erst mal genug geschwafelt :happywink:
VG Reiner 8)

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Re: Dashboards...

Beitragvon Mangouman » 5. Dez 2018, 19:40

Reiner hat geschrieben:
5. Dez 2018, 18:40
Normal sind Sperholzplatten immer aus einer ungeraden Anzahl von Furnieren (Schichten) aufgebaut um einen Verzug zu verhindern. Nimmt man zwei Platten, hat man eine gerade Anzahl von Schichten. Mit dem Deckfurnier ist es wieder eine ungerade Anzahl. :wink:
Der Verzug wird wohl durch eine "Mehrschichtverleimung" verhindert, indem Hölzer unterschiedlicher
Wuchsrichtung miteinander verleimt werden und das über mehrere Schichten. (Schichtholzverleimung).
Ob das eine gerade oder ungerade Anzahl von Schichten ist, spielt dabei glaube ich keine große Rolle,
es sollten aber schon mehr als zwei Schichten sein.
Wichtig ist dabei, dass die "Arbeitsrichtung" des Holzes neutralisiert wird, indem man es mit einem Holz einer
anderen Wuchsrichtung verleimt. Das über mehrere Schichten hinweg.
Je mehr Schichten, desto besser ( Multiplex Platten).
Furniere sind die schönen Dekorhölzer die oben aufgeleimt werden, sind meistens aber weniger als 1 mm dick.

Sperrholz ist die "Billigversion", meistens aus leichtem Balsaholz o.ä.
Tischlerplatten halten da schon mehr aus, sind aber dicker.
Richtig stabil wird es mit Multiplex.
Für Dashboards würde ich am ehesten mit MDF. oder HDF. arbeiten.

Bin aber auch kein Holzwurm. Sollte Einer anwesend sein, lasse ich mich gerne eines besseren belehren.
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Re: Dashboards...

Beitragvon oldman » 5. Dez 2018, 20:37

@alle...

meines Erachtens ist das beste Holz um ein Amaturenbrett, wie sie in unseren Wagen verbaut sind, ist wasserfest verleimtes Birkensperrholz.

Im Gegensatz zu dem normalen angebotenen Sperrholsplatten sind auch weichen Pappel- oder den etwas härteren Buchensperrholz auch nicht wasserfest verleimt.

MDF und HDF-Platten lassen sich, nach meinen Versuchen, nicht optimal verarbeiten.

Gruss vom alten Holzwurm
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Re: Dashboards...

Beitragvon Dani Senn » 5. Dez 2018, 21:15

dito.das von meinem GT6 ist auch aus Birken Sperrholz, hat mir mein Möbelschreiner dazu geraten.
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Re: Dashboards...

Beitragvon Andi » 6. Dez 2018, 13:26

Ich mach es mir da einfach,ich nehm immer ein orginales.
Das alte Funier läßt sich gut entfernen.
Oldman-Bei dir ist doch eh kaum noch Funier zu sehen,die kleinen Lücken kannste mit Kantenumleimer ausfüllen :mrgreen:
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Re: Dashboards...

Beitragvon oldman » 6. Dez 2018, 13:54

@andi....

...Ihr seid doch nur neidisch... :YIPPI:

:FIDDEL: :FIDDEL: :FIDDEL: :FIDDEL: :FIDDEL: :FIDDEL: :PFEIF: :PFEIF: :PFEIF:
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Re: Dashboards...

Beitragvon Andi » 6. Dez 2018, 17:02

Och,bei 11 war ich auch schon.Aber lang her. :lol: Und 3 waren in der Radioblende.
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Re: Dashboards...

Beitragvon Mangouman » 6. Dez 2018, 17:19

Da is aber was Wahres dran Oldman.
Wenn alle Anzeigen in Betrieb sind, geht dann die Drehzahl arg runter, wenn Du das
Licht auch noch einschaltest ? :mrgreen:
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