Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Anleitung und Diskussion was wird wie oft geschmiert, kontrolliert oder ausgetauscht aber auch die offizielle Absolution dieser Taten
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Andi
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Andi » 2. Okt 2017, 20:08

Und schwer das Ding,hab ich mir auch vor 2 Jahren geholt weil kein anderer unter meinen SLK passt.
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.

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kamedan
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon kamedan » 4. Okt 2017, 09:24

Hallo zusammen,

ich würde auch gerne euren Rat einholen. Aufgrund der Gegebenheiten würden wir für die Spiti gerne eine Rampe kaufen.

Was haltet ihr von diesen?

https://www.amazon.de/dp/B00DDTPVFY
https://www.amazon.de/Auffahrrampen-Ram ... B014PFSIXQ
https://www.amazon.de/Auffahrrampe-Hebe ... B01M9B42Q3


Gruß
Daniel
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon SvenK » 4. Okt 2017, 10:53

Hallo Daniel,

die roten mit den Hebern halte ich für gefährlich! Zum einen musst du das Auto möglichst parallel anheben, da sonst seitliche Kippgefahr besteht. Wenn man vorsichtig ist sicherlich okay und auch durch evtl. anschweißen von seitlichen Abstützungen zu verhindern.
Richtig gefährlich finde ich, dass es keine Sicherung zum runterrollen von der angehobenen Hebefläche gibt. Könnte mir auch gut vorstellen, dass beim absenken die Sicherungsstützen verkannten können. Also wenn Fahrzeug nicht genau über dem Heberzylinder steht.
Aber vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken, deswegen winmM :wink:
Grüße aus Ostholstein

Sven

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Acoustico » 4. Okt 2017, 11:23

Ich habe die blauen Rampen, habe mir aber zusätzlich Verlängerungen dazu gekauft.
https://www.uniglob-shop.de/shop/produc ... ducts_id=8

Zum einen, weil man dadurch entspannter auffahren kann und zum anderen, da der Auffahrwinkel für viele Autos zu steil ist und man erst mit der Front aufsitzt, bevor die Räder überhaupt an der Rampe sind.

Wenn ich aber bedenke, dass ich zusätzlich auf dem Garagenboden auch noch eine Leiste angebracht habe, damit mir die Rampen beim herunterrollen nicht nach vorne abhauen (unheimliches Gefühl, weil gefährlich ;) ), würde ich heute eher ein paar Euro drauf legen und das englische Modell kaufen, dass hier schon gezeigt wurde. Das macht auf mich einen vernünftigen Eindruck... Kenne ich aber auch erst seit diesem Thread
Grüße, Dennis - Spitfire 1500 / Ford "Knudsen" Taunus / VW T3 Carthago / Volvo Amazon "Under Construction"

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon kamedan » 4. Okt 2017, 12:14

Acoustico hat geschrieben:Ich habe die blauen Rampen, habe mir aber zusätzlich Verlängerungen dazu gekauft.
https://www.uniglob-shop.de/shop/produc ... ducts_id=8

Zum einen, weil man dadurch entspannter auffahren kann und zum anderen, da der Auffahrwinkel für viele Autos zu steil ist und man erst mit der Front aufsitzt, bevor die Räder überhaupt an der Rampe sind.

Wenn ich aber bedenke, dass ich zusätzlich auf dem Garagenboden auch noch eine Leiste angebracht habe, damit mir die Rampen beim herunterrollen nicht nach vorne abhauen (unheimliches Gefühl, weil gefährlich ;) ), würde ich heute eher ein paar Euro drauf legen und das englische Modell kaufen, dass hier schon gezeigt wurde. Das macht auf mich einen vernünftigen Eindruck... Kenne ich aber auch erst seit diesem Thread
Welches englische Modell meinst Du jetzt genau? (Link?)
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Acoustico » 4. Okt 2017, 12:21

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon kamedan » 4. Okt 2017, 12:35

Acoustico hat geschrieben:http://www.safetyjackstands.com/

Ah ok, diese waren gemeint. Nein ich wollte schon eine Rampe - mal sehen ob ich noch eine längere als 90cm finde.

Falls jemand noch ein gutes Angebot für eine Rampe weiß, bitte hier posten. Ist ja immer besser etwas mit Erfahrungswerten zu kaufen ;-)
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon markus1979 » 4. Okt 2017, 15:52

Eine kleine Warnung falls sich jemand für die Safetyjackstands interessiert: Mein Wagenheber hatte eine max. Hubhöhe von 36cm. Das war leider zu wenig um die Ständer unter die Räder zu bekommen (noch eingefahren). Man denkt gar nicht wie weit die Räder ausfedern... Anfangs habe ich den Wagenheber dann auf ein dickes Metallstück gesetzt (sollte eben noch rollen können, von daher ist ein Holzbalken eher schlecht).

Letztlich habe ich mir dann aber einen "gscheiten" Alu-Wagenheber gekauft der bis 48cm hebt. Brüchi hat den mal in einem anderen Thread empfohlen, und der ist wirklich gut. Insgesamt war das Ganze dann also doch etwas kostspieliger als gedacht. Aber dafür liege ich inzwischen echt gerne unterm Auto und kontrolliere meinen Getribeölstand (der noch immer stabil ist :YIPPI: )

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Armin_P » 4. Okt 2017, 19:47

Hallo Tobbi!

Ich bin Dir noch meinen ersten Einsatz des neuen Wagenhebers schuldig:

Bild
Im Hintergrund der Wagenheber von ATU mit 2 Keilen aus Blech und rechts die Schutzteller aus Gummi
Vorne siehst Du die beiden Micheline Böcke, die für mich recht stabil und wertig (für den Preis) wirken.


Bild
Da ich definitiv nicht am Differential anheben möchte, habe ich mir schnell aus einem 5/8er Staffel einen passenden Keil für den Querträger gebastelt.


Bild
Der Hub war mir etwas zu wenig, daher legte ich noch einen 10er Block aus Holz unter...
Die Böcke könnten noch höher ausfahren, aber rein vom Bauchgefühl war mir das genug.
Der Schutz-Gummi und die Auflagefläche der Böcke schien mir arg schmal, sodass ich noch 2 Holzbretter beilegte.


Bild
Die Reifen sind ca. 23 cm vom Boden entfernt. Die Vorderräder sind noch mit je 2 Keilen gesichert.


Nach meinem Einsatz (Bremsleitung mit Gummi gegen Scheuern gesichert und Differential gesäubert) wusste ich auch, warum ich in meinem vorigen Leben kein KFZ-Mechaniker werden wollte :mrgreen:
Durch meinen Sehfehler muss ich mit Brille zum Scharfstellen einen bestimmten Objektabstand einhalten.
Unter dem Auto liegend ständig den Kopf heben zu müssen ist ganz schön anstregend - obwohl ich regelmäßig Sport betreibe :twisted:
Zur Not habe ich mir den Rangierwagenheber mit einem kleinen Brettchen und einem Tuch unter den Kopf geschoben, damit konnte ich es länger aushalten. (Für eine Rodel dürfte die aktuelle Aufbock-Höhe noch zu gering sein, schätze ich?)

Fazit meines Erlebnisses:
Zum Reifenwechseln und einer kurzen Inspektion sind die Böcke durchaus ausreichend, für eine längere Aktion denke ich über eine kleine Rampe über die gesamte Wagenlänge nach...
[NACHTRAG]
Der Wagenheber ist recht brauchbar, nur das Entlüftungsventil zum Senken muss man mit Gefühl öffen, sonst rumst der Wagen zu Boden. Die einteilige Pumpstange (heist die so?) ist möglicherweise zu stark abgewinkelt, wenn man so weit wie oben im Bild unter dem Spiti eingefahren ist, kann man nicht den gesamten Hub ausnutzen, da die Stange an der Stoßstange / am Auspuff-Endtopf anschlägt.
Ich habe daher bis auf Anschlag mit der Hand (ohne Stange) gepumpt und danach unter Last mit der Stange in kurzen Hüben weitergemacht.
Verfahren kann man recht gut mit dem Wagenheber, nur die Hubstange rutscht recht leicht aus der simplen Bajonettaufnahme, aber wenn man darauf achtet, ist das kein Problem...
[/NACHTRAG]
herzliche Grüße, Armin
http://www.Armin-Pressler.at

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon HuberMax » 4. Okt 2017, 20:21

also da würde ich mich nicht trauen drunter zu legen :TZTZ:
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Rolf » 4. Okt 2017, 21:43

HuberMax hat geschrieben:also da würde ich mich nicht trauen drunter zu legen :TZTZ:
Ich mich auch nicht - nicht für Geld und auch nicht für gute Worte. :flop: Bin nicht lebensmüde.

Zum Glück hat mein Nachbar eine Grube in seiner Garage... :D


Grüße
Rolf
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Armin_P » 4. Okt 2017, 22:05

Hallo Leute!
Rolf hat geschrieben:(...)
Ich mich auch nicht - nicht für Geld und auch nicht für gute Worte. :flop: Bin nicht lebensmüde.
Zum Glück hat mein Nachbar eine Grube in seiner Garage... :D
Grüße
Rolf
HuberMax hat geschrieben:also da würde ich mich nicht trauen drunter zu legen :TZTZ:
Warum nicht, erklärt es mir ?


.
herzliche Grüße, Armin
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon markus1979 » 4. Okt 2017, 22:06

@Armin - Du hast versucht es gut zu sichern indem Du noch Hölzer unter die Räder gelegt hast. Trotzdem sieht das irgendwie wackelig aus. An den Stellen wo Du die Hölzer unter den Rahmen gepackt hast ist dieser "rund". Die Auflagefläche ist da entsprechend klein und durch die langen Bretter kippt das ruckzuck.
Wenn die Räder vorne Blockiert sind wird es schon halten, aber wirklich wohl würde ich mich so trotzdem nicht fühlen.
Wenn Du richtig (bitte ohne unterm Auto zu liegen) am Auto rüttelst/schiebst, dann könnte ich mir gut vorstellen dass die ganzen Hölzchen in sich zusammenfallen.

Ich finde wir geben alle so viel Geld für irgendwelches Zeugs aus das man nicht wirklich braucht. Aber beim Aufbocken will man ein paar Euro sparen und vertraut auf ein paar Holzklötzchen die 800kg über einem stützen. Jeder muss selbst wissen was er tut, aber ich möchte nicht dass meine Frau meinem Sohn sagen muss "Du, der Papa wurde unter seinem Auto zerquetscht. Aber wir haben jetzt 100 Euro mehr".

Jetzt will ich es auch endlich mal sagen: WinmM :)

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon xsivelife » 4. Okt 2017, 22:10

HuberMax hat geschrieben:also da würde ich mich nicht trauen drunter zu legen :TZTZ:
Angsthase! :-vh

Mit den Holzklötzen/Brettern unter den Rädern sehe ich das gelassen ... :happywink:
Viele Grüsse aus dem Schwobaländle,
Mike

2-Räder: '83er Vespa PX 200 & '86er Honda NS 400 R & '88er KTM GS 400 H
4-Räder: '66er GT6 MK1 & '73er MK IV & '05er Renault Twingo

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon STH » 4. Okt 2017, 22:48

Hallo Armin ,

ich habe vor ein paar Tagen versucht, dir zu erklären wie ich meinen Spitfire für mich sicher mit vier Böcken

aufgebockt habe . Auf die Idee mit Brettern bin ich nie gekommen! Wenn du von den Böcken die grauen Kappen ab machst und die Böcke um 90 Grad drehst passt der Rahmen genau in die Auflage . Ein Brett braucht es nicht . Da machst du auch am Rahmen nix
kaputt, es sei denn der Rahmen ist morsch!! :-vh

Dann nimmst du nochmal 20€ und kaufst noch zwei Böcke die du vorne unterstellst. Das habe ich auch so gemacht .

Der Spiti stand so sehr sicher und fest auf den Böcken. Selbst Bremsleitungen waren kein Problem.

Man kommt überall ran ohne einen braunen Steifen in der Unterhose zu haben!! :D

Was sollen die Hölzer unter den Reifen ? Wenn der runterkommt federt er ein und macht dich trotzdem platt.

Umbringen kannste dich mit dem Spiti auch beim Fahren! Dann hat es aber wenigstens vorher Spass gemacht :wink:

Grüße

Stephan
Zuletzt geändert von STH am 5. Okt 2017, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.


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