Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Wer schraubt oder restauriert gerade ? Hier kannst Du deine Fortschritte zeigen.
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Andi
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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon Andi » 21. Mär 2017, 19:09

Zumindest dem GT steht die Farbe :P
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.

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89Kitte95
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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon 89Kitte95 » 2. Apr 2017, 09:38

Hallo Daniel

Toller Bericht der mir als absolutem Neuling viele wertvolle Informationen liefert. Ich bin bei meinem "Englishman" ja noch nicht ganz so weit aber in hoffentlich absehbarer Zukunft darf ich auch wieder zusammenbauen.
impi88 hat geschrieben:Diese Woche beginnen wir mit dem Korrosionsschutz, dem Lackaufbau und der Konservierung.
Nach dem ganzen Gerede (an diversen Stellen im Forum) über Brantho Korrux, etc. würde es mich jetzt doch sehr interessieren welchen Lackaufbau (Hersteller, etc.) du gewählt hast:

a) für den Rahmen
b) für die Karosserie
Gruß Wolfgang

"Never Give Up!"

Englishman in Ochtrup

Ankunft: https://myalbum.com/album/s7L89NLEBGCK
Demontage: https://myalbum.com/album/j14u2RL1US9Y
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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon 89Kitte95 » 9. Apr 2017, 15:32

Hi Daniel.

Bist du mit deinem Spiti voran gekommen? Hast du evt. schon einige Informationen zum Lackaufbau?
Gruß Wolfgang

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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon Franklyn » 12. Apr 2017, 14:12

Ich finde diese Farbe für den MK3 auch einfach nur klasse!
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Triumph GT6 MK 3, the final version of Giovanni Michelotti’s beautifully designed Triumph Coupes.

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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon spiti78 » 14. Apr 2017, 17:48

Die Farbe sieht sehr sehr gut aus.posting.php?mode=reply&f=43&t=9715#

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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon impi88 » 20. Mai 2017, 16:02

Hi Leute,

vielen Dank für die netten Bilder. Aktuell stagniert der Karosserieteil ein wenig, da ich mich nun doch nach ein wenig nachlesen dazu entschieden habe den Motor noch einmal komplett zu überarbeiten.

Ich habe vorgestern wieder alles zerlegt und auch die Pleuel sowie Kolben demontiert.

Würdet ihr mir eine kurze Rückmeldung zum Thema Lagerschalen geben? Meine Erfahrung in die Richtung ist bislang noch nicht so groß, alsdass ich mir ein Kommentar erlauben möchte.

Hier mal ein paar Bilder
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Bild
Bild
Bild

Es sind noch mit großer wahrscheinlichkeit noch die originalen Lagerschalen.

Lieben Gruß
Daniel
Viele Grüße
Daniel

Triumph Spitfire 1300er MK3 Bj. 1968 (USA-Modell) (derzeit in Restauration)

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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon xsivelife » 20. Mai 2017, 23:51

Lagerschalen müssen IMO ganz klar neu rein, wichtig wäre gleiches Gewicht bei allen Kolben & Pleueln ... was wiegen die denn jeweils?
Viele Grüsse aus dem Schwobaländle,
Mike

2-Räder: '83er Vespa PX 200+ & '88er KTM GS 400 H
4-Räder: '66er GT6 MK1 & '73er MK IV & '05er Twingo & '07er Twingo

Chrome alone ... won't take you home :mrgreen:

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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon impi88 » 21. Mai 2017, 09:04

Hi Mike,

vielen dank für deine Nachricht. Ich werde heute noch einmal alles dokumentieren und euch dann mit weiteren Informationen versorgen. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen alles auszumessen.
Viele Grüße
Daniel

Triumph Spitfire 1300er MK3 Bj. 1968 (USA-Modell) (derzeit in Restauration)

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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon impi88 » 21. Mai 2017, 17:32

Soooderle,

heute habe ich ein paar Stündchen in der Halle verbracht und dabei gewogen und gemessen. Hier einmal die Massen der einzelnen Kurbeltriebkomponenten
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Leider liegen mir Daten über die Pleuelstangen vor. Demnach darf dürfen diese keinen Gewichtsunterschied > 7,1g vorweisen. Damit liege ich mit einem Unterschied von max = 1,6g im Toleranzbereich. Die Pleuelstangen sind grade und können weiterverwendet werden.

Ich habe ebenfalls die Kurbelwelle vermessen. Dabei ist mir, sehr wahrscheinlich ein Messfehler unterlaufen, denn mein Messergebnis läuft im Bereich Hauptlagerzapfen an der Literatur vorbei. Die Zapfen habe ich auch nur mit der Schieblehre abgemessen, da ich lediglich Bügelmessschrauben bis 50mm bei mir hatte. Die Kurbelzapfen bewegen sich, nach dem mir vorliegenden Handbuch im Toleranzbereich.

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Große Spuren von Verschleiß konnte ich an der Kurbelwelle nicht feststellen. Nachdem ich die Zapfen kurz poliert habe, sahen diese sehr annehmbar aus. Es waren keine, mit der Nadel spürbaren, Riefen vorhanden. Hab davon auch mal ein paar Bilder gemacht.

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Die Kolbenzapfen weisen optisch an der Mantelfläche zwei Streifen vor. Diese sind jedoch nicht wirklich spürbar und durch die Pleuelbuchsen hervorgerufen? Ist dieses Verschleißbild typisch? Ich habe noch nicht wersucht den Zapfen zu polieren, könnte mir aber vorstellen, dass dieser dann wieder komplett blanco ist:)

Bild

Aktuell tendiere ich dazu sowohl Haupt- als auch Pleuellagerschalen zu wechseln. Ich würde dann welche im Standardmaß nehmen. Wie ist eure EInschätzung?

Als weiteres Vorgehen werde ich die Kolbenringe vermessen. Sollten diese außerhalb der Toleranz liegen, werde ich diese ebenfalls tauschen.
Viele Grüße
Daniel

Triumph Spitfire 1300er MK3 Bj. 1968 (USA-Modell) (derzeit in Restauration)

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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon impi88 » 21. Mai 2017, 18:11

89Kitte95 hat geschrieben:Hallo Daniel

Toller Bericht der mir als absolutem Neuling viele wertvolle Informationen liefert. Ich bin bei meinem "Englishman" ja noch nicht ganz so weit aber in hoffentlich absehbarer Zukunft darf ich auch wieder zusammenbauen.
impi88 hat geschrieben:Diese Woche beginnen wir mit dem Korrosionsschutz, dem Lackaufbau und der Konservierung.
Nach dem ganzen Gerede (an diversen Stellen im Forum) über Brantho Korrux, etc. würde es mich jetzt doch sehr interessieren welchen Lackaufbau (Hersteller, etc.) du gewählt hast:

a) für den Rahmen
b) für die Karosserie
Hi,

Ich habe deinen Beitrag leider erst jetzt gelesen. Um es vorwegzunehmen - Ich bin keine Lackierer. Bei den Entscheidungen zum Thema Lack vertraue ich voll auf die Jahrelange Erfahrung meines Schwiegervaters. Ich bin dankbar, dass ich mir darum keine Gedanken machen bzw. mich einlesen muss.

Die genauen Hersteller müsste ich erfragen. Eigentlich kommt bei uns nur Lack aus denn Hause Spieß Hecker aufs Metall.

Der Rahmen hingegen würde gestrahlt und mit einer Pulvergrundierung versehen. Danach wurde er nochmal angeschliffen und mit schwarzem sehr widerstandsfähigem Industrielack (PercoTex, ich glaube so wird es geschrieben) lackiert.

Bei der Karosserie wurde nach dem Strahlen ein Korrosionsschutz aufgetragen und dann gefülltert. Leichte unregelmäßigkeiten wurden dann noch gespachtelt, bevor dann noch einmal ein Spritzspachtel erfolgt. Dann sollte eigentlich die Lackierung in mehreren Schritten erfolgen. Ich übernehme für meine Aussagen erstmal keine Gewähr, aus oben genannten Gründen.

Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne ne PN schreiben. Ich werde dann mal den Meister fragen:)

Lass dich ansonsten doch einfach mal von deinem Lackierer beraten. Die Jungs machen das tagtäglich und haben meist mehr Erfahrung als so mancher Theoretiker in irgendeinem Forum, dem es lediglich darauf ankommt, den Beitragscounter zu pushen:) (Ich hoffe niemand ist nun beleidigt:) Die Ausnahme ist natürlich dieses Forum, wo in der Regel sehr kompetente Aussagen erfolgen, mit denen man sehr gut arbeiten kann!)

Wie gesagt, wenn ich dir helfen kann schreib mir einfach ne PN und ich höre mal nach. Hoffe dir geholfen zu haben.
Viele Grüße
Daniel

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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon Spitcedes » 23. Mai 2017, 07:54

Wie wäre es wenn du die Kurbelwelle zumindest noch nitrieren und mit allen relevanten Teilen feinwuchten lässt?
Lass auf jeden Fall nen Motorenbauen die Flucht der Hauptlager checken, da sind meist erhebliche Abweichungen.

Grüße Marco

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Re: Daniels Spitfire MK3 Metamorphose

Beitragvon marc » 20. Nov 2019, 22:38

Ist das Projekt eigentlich wieder auf der Straße?
Viele Grüße
Marc