Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

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14Vorbesitzer
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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von 14Vorbesitzer » 22. Dez 2020, 14:20

... langsam kommt noch eine Erinnerung:
Als ich noch mit Unterbrecherkontakten gefahren bin hatte ich mal ein Erlebnis mit Kontakten bei denen die Feder (das gebogene Blech, dass die Kontakte zusammenpresst) so bläulich aussah. Nachdem die Feder ja den elektrischen Kontakt für den Spulen- und den Kondensatoranschluss darstellt, muss sie natürlich gut stromleitend sein. Bei diesem bläulichen Exemplar war wohl ab Werk ein Oxidfilm auf der Feder. Man erhielt nach dem einbauen und Einstellen mit Fühlerblattlehre bei der Schliesswinkelmessung zu große Werte, oberhalb des Toleranzbereiches. Es funktionierte erst alles wie es sollte, nachdem ich die Feder schön blank gemacht hatte im Bereich der Kontaktplatte :happywink: ...

LG
Volker
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Deichschwalbe
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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von Deichschwalbe » 23. Dez 2020, 08:17

Ok. Werde mal messen. Meine Feder sieht blau aus. Wie Federstahl. Bin gespannt.
20201221_112301_compress84.jpg
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greasemonkey
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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von greasemonkey » 23. Dez 2020, 09:28

Was die kontaktgesteuerte Transistorzündung angeht, zumindest meine verhielt sich auch bei zu kleiner Spannung zuverlässig. Irgendein Vorbesitzer hatte Mitte der 90'er auf die güldene Sport-Zündspule umgerüstet (Herstellungsdatum 1995) aber einfach das Widerstandskabel drin gelassen. Die Zündung lief trotzdem einigermaßen gut, so dass ichs 4 Jahre lang nicht bemerkt hatte. Der gemessene Funke war schwach aber ausreichend, was aber natürlich mit der Zündspule zusammenhing. Als mir das Kabel aufgefallen war, hab ich es sofort entfernt und seitdem startet er nochmal deutlich besser da die Spule jetzt volle 12V bekommt. Die Transistorzündung hats aber wie gesagt nicht im geringsten gestört.
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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von 14Vorbesitzer » 23. Dez 2020, 09:41

Hi,
Bei Deinem Foto vom Innenleben des Verteilers fällt mir auf, dass das Anschlusskabel zur Zündspule im Verteiler ziemlich kurz und starr geführt ist. Das kann die Bewegung der Grundplatte wenn die Unterdruckdose arbeitet kaum mitmachen(?)...
LG
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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von kamphausen » 23. Dez 2020, 11:37

Startest Du mit dem Zündschlüssel oder nem externen Starttaster, der temporär zwischen Batterie und Startrelais gehängt wird?

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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von Deichschwalbe » 23. Dez 2020, 22:53

Ich denke mal, das fehlende Massekabel zum Motor wird hier die Ursache sein. Super Hinweis mit dem kurzen Kontaktkabel. Die Platte müsste sich in Richtung Kabel verstellen, aber ein wenig länger kann nicht stören.
Ich starte über den Zündschlüssel.
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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von marc » 23. Dez 2020, 23:49

Bist Du eigentlich mit der Benzinpumpe zufrieden?
Viele Grüße
Marc

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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von Rolf » 24. Dez 2020, 00:41

Deichschwalbe hat geschrieben:
23. Dez 2020, 22:53
Ich denke mal, das fehlende Massekabel zum Motor wird hier die Ursache sein.
Ich hatte mal, nach einem Kupplungswechsel, vergessen, das Massekabel wieder an die Kupplungsglocke anzuschließen. Habe das dann erst ein paar Monate später zufällig entdeckt. Nachteile dadurch habe ich in dieser Zeit aber nicht festgestellt.

Grüße
Rolf

Ergänzung für Xsivelife:
Ich könnte in meine Signatur also auch noch schreiben: "ohne Motormassekabel"... :wink:
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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von marc » 24. Dez 2020, 00:55

Dann hast Du Glück gehabt. Je nachdem durch welchen Querschnitt der Strom fließt, ist ein Kabelbrand nicht ausgeschlossen.
Viele Grüße
Marc

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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von xsivelife » 24. Dez 2020, 09:15

Phew ... womöglich wäre dann ein "ohne Spitfire 1500" daraus geworden. Besser also "mit Motormassekabel" 8)
Viele Grüße aus dem Schwobaländle,
Mike

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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von Rolf » 24. Dez 2020, 09:55

marc hat geschrieben:
24. Dez 2020, 00:55
Je nachdem durch welchen Querschnitt der Strom fließt, ist ein Kabelbrand nicht ausgeschlossen.

Der Motor ist doch auf jeden Fall über die Motorlager mit der Karosserie verbunden. Denn er ist ja nicht völlig von der Karosserie isoliert in Gummi gelagert. Müsste das nicht ausreichen?


Grüße
Rolf
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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von SvenK » 24. Dez 2020, 11:29

Wahrscheinlich bekommt er dann über den Wasserkreislauf Masse oder die Motor- und Getriebelager sind schön mit Öl versifft. :wink:
Grüße aus Ostholstein

Sven

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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von marc » 24. Dez 2020, 11:49

Ich wüsste nicht, wie über die Motorlager Strom fließen sollte. Ich hab mal einen Spitfire gesehen, bei dem die Kupplungsleitung die Masseverbindung war. Die wurde glühend heiß.
Viele Grüße
Marc

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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von SvenK » 24. Dez 2020, 12:32

Der ein oder andere Gaszug soll auch schon die Arbeit übernommen haben. Da gibt's wohl einige "Massebrücken". Ist langfristig aber ungesund für den Spiti.
Grüße aus Ostholstein

Sven

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Re: Zündfunke nach 4-5 Umdrehungen weg.

Beitrag von Deichschwalbe » 25. Dez 2020, 08:23

marc hat geschrieben:
23. Dez 2020, 23:49
Bist Du eigentlich mit der Benzinpumpe zufrieden?
Mit der Spritpumpe bin ich zufrieden. Angeblich sollen die undicht sein. Ist meine bisher nicht. Ursprünglich war eine Pumpe mit zentraler Schraube in der Mitte des Deckels am Motor. Da diese Schraube zu kurz war, wurde die Pumpe sofort undicht. Mir ist nach dem ersten Volltanken der halbe Tank in die Garage gelaufen. Wäre ich morgens mit Zigarette in die Garage... :-vh
Nun suche ich schon länger die richtige Schraube. Ich würde gerne die alte Pumpe wieder einbauen. Die sieht einfach besser aus.
Angeblich soll eine elektrische Pumpe am besten sein. Bis auf den Startvorgang kann ich mir keinen Vorteil vorstellen. Und ausserdem mag ich es, wenn der Öldruck vor dem Sprit da ist :D
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