Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Anleitung und Diskussion was wird wie oft geschmiert, kontrolliert oder ausgetauscht aber auch die offizielle Absolution dieser Taten
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Andi
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Andi » 5. Okt 2017, 00:15

Ich leg auch immer was drunter,meist die Felgen.Dann federt er nicht soweit ein das er dich zerdrücken kann.
Als ich noch jünger war hab ich ja einhändig geschraubt.
Mit der anderen hielt ich die Karre hoch :roll:
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon xsivelife » 5. Okt 2017, 06:19

STH hat geschrieben:Man kommt überall ran ohne einen braunen Steifen in der Unterhose zu haben!! :D

:multilol:
Viele Grüsse aus dem Schwobaländle,
Mike

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon xsivelife » 5. Okt 2017, 06:21

Andi hat geschrieben:Als ich noch jünger war hab ich ja einhändig geschraubt.
Mit der anderen hielt ich die Karre hoch :roll:

Andi = Bruder von Arnie? :top: :mrgreen:
Viele Grüsse aus dem Schwobaländle,
Mike

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Andi » 5. Okt 2017, 10:18

Richtige Männer machen das so,aber inzwischen im Alter schaff ich das mit vollem Tank nicht mehr :mrgreen:
Wer keine Punkte in Flensburg hat hat endweder Glück gehabt oder behindert den fließenden Verkehr.

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon jr1500 » 5. Okt 2017, 10:37

Andi hat geschrieben:Ich leg auch immer was drunter,meist die Felgen.Dann federt er nicht soweit ein das er dich zerdrücken kann.
Als ich noch jünger war hab ich ja einhändig geschraubt.
Mit der anderen hielt ich die Karre hoch :roll:


Mach ich immer mit dem Bauch ...

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon MKIII » 5. Okt 2017, 12:04

Das meint Andi ja mit dem vollen "Tank" :mrgreen:
Gruß
Norbert
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Armin_P » 5. Okt 2017, 18:31

Hallo liebe Leute!

Nun, da gab es ja einiges zu Lesen, manches war humorvoll, einiges eher nicht.

Ich muß gleich vorwegschicken, nur weil ich im Threadtitel "Anfänger" geschrieben habe, bin ich nicht lebensmüde!



Die Lösung die ich weiter oben beschrieben und mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln umgesetzt habe,
ist absolut stabil und "wackelfrei", im Grunde ist das nur ein Statikproblem.

Die Vorderachse als "Loslager" habe ich in beide mögliche Bewegungsrichtungen mit 4 Keilen gesichert = stabil

Bei der Hinterachse habe ich die beiden Böcke mit Holz gegen Verrutschen abgesichert und auch die Last besser verteilt.
Jeder Staplerfahrer wird mir hier zustimmen, dass das Bewegen von Metall auf Metall (z.B. Staplergabel + schwere Metall-Last) lebensgefährlich ist und daher gegen Verrutschen z.B. durch eine Euro-Holzpalette gesichert wird.

Das Drehen der Böcke um 90° halte ich für keine gute Idee, da die Stellfläche dieser Geräte rechteckig ist und die lange Seite noch meinem Verständnis in Laufrichtung stehen sollte.
Weiters würde ich die Gummiprotektoren nicht entfernen (Metall auf Metall) und schon gar nicht die 1cm schmalen Backen auf den Rahmen drücken lassen. Da hätte man eine Fläche von je 2x 1cm² die mit einer Masse von 500-600 Kg (?) belastet werden würde.
Durch die Bretter vergößere ich die Angriffsfläche, ich werde mir noch 2 massive Holzblöcke in der Form des gebogenen Trägers anfertigen, um so Lastverteilung weiter zu verbessern.

Durch den Keil für den Wagenheber habe ich gewährleistet, dass der Kopf des Wagenhebers parallel zur Bodenfläche arbeiten kann.

In Ermangelung an 2 so hohen Felgen (>20 cm) habe ich die Lösung mit den Holzblöcken zu Notsicherung unter den Reifen gewählt.
Auch hier werde ich mir noch etwas "professionelleres" aus Holz anfertigen.

Da ich unter dem Wagen nur einen zarten Gummi über eine Bremsleitung montierte und das Differential gereinigt habe, dabei weder einen Vorschlaghammer noch einen Drehmomentschlüssel benutzen musste, sehe ich hier absolut kein Risiko.

Btw: Was spricht gegen Holz? Ganze Häuser werden damit gebaut, viele Decken werden damit gestützt und im Maschinenbau schwere Lasten gesichert.

In diesem Sinne - Happy Aufbocking :D
herzliche Grüße, Armin
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon kamedan » 6. Okt 2017, 14:13

So es wurden die Auffahrrampen blaue Variante 2000 kg. Gab es heute beim Toom Baummarkt im Angebot - CE - TÜV zertifiziert.

:D :D :D
Triumph Spitfire - MKIV - 1500 - BJ:1979 - Racing Green - Zustandsnote 2
Vespa 50N - BJ:1985 - Rot - Zustandsnote 3

www.fb.com/spitfiremuenchen

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Armin_P » 15. Okt 2017, 21:12

Hallo liebe Leute!

Am Wochenende habe ich mir mal einen "Tron" für meinen Spiti gebaut 8)
Die Ausführung hat ein Zimmermann für mich gemacht, das Finetuning, vor allem das Ausgleichen des Bodengefälles, das Abschleifen der Rampen und die Bodenmontage machte ich selbst.
Auffahrrampe.jpg

Die Höhe bis zur Reifenunterkante beträgt 25 cm. Die Rampenbreite ist ebenfalls 25 cm abzüglich der 5/8er "Leitstaffeln".
Zwei 25 cm Pfosten bilden je ein L-Profil und werden von jeweils fünf 20er Staffel unterstützt.
Die Länge der Rampen beträgt rund 240 cm plus die rund 1 m langen Auffahrschrägen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
herzliche Grüße, Armin
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon markus1979 » 15. Okt 2017, 22:27

Die Rampe ist jetzt fest verbaut?
Wie machst Du das dann jetzt wenn Du mal was an den Achsen machen musst ? :THINK:

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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Rolf » 16. Okt 2017, 00:15

markus1979 hat geschrieben:Die Rampe ist jetzt fest verbaut?
Wie machst Du das dann jetzt wenn Du mal was an den Achsen machen musst ? :THINK:


Oder einfach nur an den Rädern / Bremsen? So lässt sich doch kein Rad abschrauben, oder?

Grüße
Rolf
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Armin_P » 16. Okt 2017, 17:53

Servus Rolf & Markus!

Wenn ich eine Montagegrube in meiner Garage hätte, könnte ich auch keinen Reifen wechseln/Achsarbeiten durchführen...
Dazu werde ich noch immer den Wagenheber und die beiden Böcke verwenden - für Inspektionen, Abschmierungen, Unterbodensanierungen usw. usf. werde ich mich halt ganz bequem unters Auto legen.
herzliche Grüße, Armin
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Rolf » 17. Okt 2017, 00:59

Wenn ich an den Rädern etwas mache, fahre ich den Wagen auf die Grube und lege ein passgenaues, dickes Bett von der linken zur rechten Schiene am Grubenrand. Auf das Brett stelle ich ein oder zwei Wagenheber/Aufstellböcke, die dann den Rahmen von unten anheben.

Grüße
Rolf
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Re: Anfänger: Aufbocken, Rampe, Wagenheber, ...

Beitragvon Andi » 17. Okt 2017, 11:13

Und demnächst kaufst du dir etwas Vierkannteisen mit 2mm Wandstärke und schweißt dir eine Halterung.
2 Stangen von rechts nach links und die Querstreben könnte man passend zum Wagenheberfuß positionieren.
Kostet wenig und taugt sicher mehr als Holz :happywink:
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